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Mittwoch, 9. Oktober 2019

Seitenwechsel


Fast jedes Jahr buche ich einen Kurs oder Workshop bei Kollegen, denn zu lernen und zu entdecken gibt es immer etwas. Zudem ist der Seitenwechsel für mich ein Genuss: Als Teilnehmerin muss mich um nichts kümmern, außer um mich selbst und meine Bilder. Das Ruhrgebiet hatte ich schon lange auf dem Kiecker, letzte Woche war es endlich so weit: Vier Tage Industriefotografie. Solche Motive findet man in München nicht.

Freitag, 15. Februar 2019

Rudel-Shooting

Im Artikel über den Sony Alpha Day hatte ich in einem Nebensatz erwähnt, dass ich noch einmal etwas über das "Getümmel an Workshop-Sets" berichten wollte. In Fotografenkreisen bezeichnet man solche Veranstaltungen gerne als "Rudel-Shootings". In meinen frühen Fotojahren habe ich solche Gelegenheiten gerne genutzt und für Kameratests sind sie immer ein probates Mittel. Wer wirklich lernen will, wie man im Studio arbeitet, sollte sich aber einen Workshop gönnen, bei dem die Teilnehmerzahl auf eine möglichst kleine Gruppe begrenzt ist.

Klick aufs Bild für größere Ansicht

Der Vorteil von Massenveranstaltungen wie bei der Photokina oder Produktmessen besteht darin, dass man in der Anonymität des Rudels gut untertauchen und herumexperimentieren kann. Der Nachteil liegt klar auf der Hand: Man muss sich mit viel Geduld hinten anstellen, bis man freie Sicht aufs Modell hat. Je nachdem, wie das Licht gesetzt ist, gibt es für Fotograf und Modell oft nur eine Position, aus der eine perfekte Aufnahme möglich ist. Bewegt sich das Modell aus dem gesetzten Licht heraus oder fotografiert man schräg von der Seite, führt die Beleuchtung zu unschönen Schlagschatten. Ein Lichteffekt, den man in den Augen des Modells sehen sollte, entsteht dann gar nicht, oder er wirkt sich an der falschen Stelle aus. Fotografieren im Studio ist Präzisionsarbeit und es ist immer Teamwork.

Mittwoch, 11. April 2018

Workshop mit Reptilien

Schon im letzten Jahr hatte mich eine Kursteilnehmerin gefragt, ob ich nicht mal eine Exkursion in die  Auffangstation des Reptilienhauses in München organisieren könnte. Diese Einrichtung kannte ich bereits vom Hörensagen: Ein guter Freund hatte mir einen Besuch ebenfalls nahegelegt, vor allem um diese Auffangstation in ihrer Arbeit zu unterstützen. Zu einem Workshop konnte ich mich nicht durchringen, aber es gibt Termine, die von der Auffangstation selbst organisiert werden. Steffis Erfahrungsbericht teile ich hier gerne:

(c) Steffi A.

















Die Auffangstation hat mit ziemlich vielen Widrigkeiten zu kämpfen, da sie mit den Räumen, die ihnen zur Verfügung stehen, auskommen müssen. So kommt es vor, dass die Terrarien bis unter die Decken gestapelt sind, in denen dann die Tiere untergebracht werden. Auch habe ich erfahren, dass sie eine Außenstation im Tierheim in Riem haben, was von dort aber bedauerlicherweise (laut Aussage des Leiters der Auffangstation) nicht unterstützt wird.

Donnerstag, 17. August 2017

Es war absolut toll

Eigentlich wollte ich aus Worpswede jeden Tag ein Bild posten. Am Internetzugang im Hotel hat es nicht gelegen, und an den Fotomotiven auch nicht. Ich stelle wieder einmal fest, dass mir das geschwätzige "Geplapper" in Bildern oder kurzen Posts in sozialen Medien einfach nicht liegt. Facebook (ver)zeifelt an mir und schickt mir bereits Mails, ob ich denn nicht gesehen hätte, dass... . Ich war eine Woche auf Workshop und habe mich dort um meine Teilnehmer gekümmert. Echte Menschen, real vor Ort, gute Gespräche, tolles Wetter und viele interessante Fotomotive. Wozu braucht man da Internetz?

Die Zimmer im Hotel Buchenhof sind eine Schau: Man wird in eine andere Epoche katapultiert, und es ist so angenehm ruhig, dass man ziemlich schnell entschleunigt. 
Auch wenn das Telefon analog aussieht, das kleine verräterische Klötzchen am altmodischen Hörer signalisiert, dass es sich um eine hochmoderne Nebenstellenanlage handelt. Den Fernseher habe ich nicht gebraucht, aber meine Mails habe ich einmal am Tag durchgesehen.


Das aufmerksame Team im Buchenhof sorgte dafür, dass keine Wünsche offen blieben, das Frühstücksbuffet war genial.

Donnerstag, 10. August 2017

Worpswede 2017 - Fotografie-Basics - Impressionen










"Richtig fotografieren" mit großen und kleineren Kameras findet hier natürlich auch statt.😊

















Die Künstler von Damals schwärmten vom besonderen Licht. Um nichts anderes geht es auch beim Fotografieren.

Mittwoch, 9. August 2017

Königlich









... ist unsere Unterkunft bei Fotoworkshop in Worpswede. Schon allein das Hotel bietet so viele Motive, dass ich zwischendurch immer wieder das Smartphone zücke, um ein paar Impressionen einzufangen. Weil uns das Wetter in diesem Workshop auch noch hold ist, bleibt gar nicht viel Zeit, sich mit so Dingen wie Blog, Internet oder Facebook aufzuhalten. Wir sind dann mal wieder draußen beim Fotografieren... 😎

Dienstag, 3. Mai 2011

Experimentierfreude

Auch wenn nicht immer perfekte Fotos dabei heraus kommen, eins ist für mich klar:  "Fünf-Minuten-Experimente" am Ende jeder Foto-Exkursion sind eine spannende Sache!


Herzlichen Dank an die Teilnehmerinnen & Teilnehmer des gestrigen Fotospaziergangs, die mutig genug waren, sich auf den Mummenschanz am Gasteig einzulassen :-)