Donnerstag, 2. Dezember 2021

Über das Menschsein (4)

Lumix FZ1000 ii
175 mm | 1/100 s | f4 | ISO 500

 

Leserbrief zum Menschsein (1-3)

Hallo,
sehe mir immer die Bilder an, mir ist schon klar dass die Bilder/Motive das Wesentliche sind, trotzdem wäre es schön mit welcher Kamera (früher glaub ich stands darunter) aufgenommen.
Danke.
(Immer noch Smartphone und Lumix fZ1000?)
 
Ja, vielen Dank der Nachfrage. Ich fotografiere immer noch in dieser "Kombination", und reiche die Aufnahmedaten gerne nach:
 
Lumix FZ1000 ii
40 mm | 1/80 s | f3,2 | ISO 160



Lumix FZ1000 ii
85 mm | 1/80 s | f4 | ISO 250

Smartphone
28 mm | 1/35 s | f1,9 | ISO 160
SW-Umsetzung in Lightroom
 
Falls Sie an weiterführenden Infos interessiert sind... 

Dienstag, 23. November 2021

Ja ja...

 

"Vielleicht ist es die Grinsekatze von Alice im Wunderland, die mich beim Fotografieren in diese komische Zeitblase hinein lockt,..." (19.11.21)

Wenn man vom Teufel spricht,
oder wie war das? 😉

Siehe auch: Das Motivprogramm im Kopf und Schon krass, oder?


 

Freitag, 19. November 2021

Meditative Fotografie

 

Nachdem ich nun eine ganze Weile Herbstlaub fotografiert, und dafür den Begriff #Blattversteher entwickelt habe, war ich heute ganz erstaunt über mich selbst. Plötzlich waren ganz andere Motive "dran": Architektur, Mobilität, Details mit Licht und Schatten, Spiegelungen... Sicher, das habe ich auch schon oft fotografiert, aber irgendwie anders. Ich habe mir diesen Motivwechsel nicht bewusst vorgenommen, die neuen Ansichten kamen einfach so auf mich zu. Während ich mich mit ihnen beschäftigte, ist mir unterwegs die Zeit abhanden gekommen. Wahrscheinlich war das wieder dieser berühmte "Flow". 

Montag, 8. November 2021

Neue Wege

Haben Sie mitgezählt? Im Oktober habe ich nur zwei Blogartikel veröffentlicht. War es ein "schlechter" Monat? Nein, im Gegenteil. Ich hatte mich Ende August im Rahmen des Programms "Neustart Kultur 2021" für ein Förderstipendium beworben. Die Jury hat den Antrag Mitte Oktober bewilligt, Vertrag und Stipendium sind mittlerweile eingetroffen. Das Projekt, mit dem ich mit beworben hatte, dreht sich allerdings nicht um Fotografie. 

Aus der Not eine Tugend machen

Wie Sie aus früheren Artikeln wahrscheinlich wissen, bin ich seit nunmehr über einem Jahr als "General" tätig. Das ist mein neuer Spitzname, dank der "Generalvollmacht", die mir meine Mutter lange vor ihrem Schlaganfall erteilt hatte. Diese Vollmacht beinhaltet allerdings (noch) NICHT ihre Verlegung in eine Pflegeeinrichtung. Meine Mutter ist geistig fit, körperlich geht es ihr gut und schlecht zugleich. Ihr Zustand wird nicht besser, aber auch nicht schlechter. Während ich sie betreue, geht es mir wie Bill Murray im Film "Und täglich grüßt das Murmeltier".

Als pflegende Angehörige notiere ich deshalb meine Erlebnisse mit Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Pflegedienst und einer Seniorin, die als „Unikum“ bezeichnet wird. Aus diesem Muttertagebuch soll ein Buch werden, das gleichermaßen informativ, unterhaltsam und humorvoll unseren Alltag beschreibt - die Höhen und Tiefen der häuslichen Pflege, und einer nicht immer einfachen Mutter-Tochter-Beziehung. Corona kommt als nervige Nebenfigur auch nicht zu kurz.

Die Förderung dieses Projekts ist für mich nicht nur eine große Motivation, sondern auch eine große Hilfe in dieser Lebensphase. Die Suche nach einem renommierten Verlag ist momentan mein vorrangiges Ziel. Für mich ist es auf jeden Fall schon jetzt ein Neustart.


Was wird aus der Fotonanny?

Sie werden hier weiterhin neue Artikel und Blogbeiträge finden, denn ich fotografiere immer noch täglich. Im betrachtenswert-Blog habe ich zuletzt deutlich mehr veröffentlicht als hier. Wahrscheinlich gibt es von der Fotonanny künftig mehr aus der Rubrik "Bilder und Geschichten", und weniger Fachartikel zu technischen Themen. Fragen zu Ihren Kameras, zu speziellen Aufnahmesituationen oder zu meinen Büchern beantworte ich natürlich auch in Zukunft. 😊

Freitag, 22. Oktober 2021

Panorama aus Hochformatfotos

Da fehlt doch was?!
 

Nach dem letzten Artikel erhielt ich einen sehr netten Leserbrief von Claus B., den ich gerne hier weitergebe, weil ich es selbst nicht besser hätte formulieren können: 

Meiner Ansicht nach haben Sie noch einen kleinen Trick vergessen zu erwähnen:

Panorama aus Hochformatfotos


Bei Panoramen ist es oft ein Problem, dass die Fotos viel zu breit und zu wenig hoch sind.

Daher ist es sinnvoll, die Einzelbilder für das Panorama im Hochformat aufzunehmen (wenn es die Kamera zulässt). Man hat dann zwar mehr Einzelfotos, die man zusammensetzen muss oder die zusammengesetzt werden, aber die Höhe (bei Hochformatpanoramen die Breite) ist dann deutlich besser, so dass man mehr sieht und dass z.B. keine Türme abgeschnitten werden.

Absolut richtig, und vielen Dank für die Ergänzung. 

Mittwoch, 6. Oktober 2021

Panorama: Großes Kino

Wie oft nehmen Sie Panoramen auf? Haben Sie es schon einmal ausprobiert, oder erscheint es Ihnen zu kompliziert? Vielleicht fragen Sie sich auch, wo man Panoramabilder überhaupt sinnvoll einsetzen kann. Das ist wirklich ein Knackpunkt, denn die Motive kommen weder auf Bildschirmen noch in klassischen Buchformaten voll zur Geltung. Eigentlich müssen sie großformatig an die Wand, und dafür braucht man entsprechend Platz. Oder Sie entscheiden sich für ein Fotobuch, das eigens für die langgestreckten Formate konzipiert ist. Dann brauchen Sie mehr Panorama-Motive. Die sind gar nicht so schwer zu finden. Der "Baum mit Sonnenstern" ist ein Panorama aus vier Einzelfotos. Als ich diese Aufnahmen machte, war ich selbst neugierig, ob und wie gut sich diese Bilder später am Computer zusammensetzen lassen.