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Mittwoch, 24. Juni 2026

Sommermärchen?

200 mm | 1/400 s | f8 | ISO 80 | Nikon Coolpix P7700

 #WM2026  #Sommer

Sommer, Sonne, Fußballzeit... Wie kommen Sie durch die aktuelle Hitzewelle? 🌞🌡

Auch wenn es hier bei der Fotonanny nicht viele Beiträge gibt: Meine fotografische Ader ist nicht totzukriegen. 😊 Neulich hatte ich eine, vermutlich hitzebedingte Vision, dass ich wieder Fotokurse anbieten könnte. Halten Sie das für eine gute Idee? 😕 Die KI kann Ihre technischen Fragen viel schneller und umfassender beantworten als ich. Mir kommt es beim Fotografieren mittlerweile auf ganz andere Dinge an. Darüber schreibe ich im betrachtenswert-Blog, und so mancher Beitrag hätte genauso gut hier erscheinen können. Darum verlinke Ihnen heute ein paar der aktuelleren Artikel zur Fotomotiv/ation, damit Sie die gezielt ansteuern können. (Jeder Link öffnet einen neuen Tab.)

Wie fotografieren Sie?
Springt Ihnen manchmal mehr oder weniger zufällig ein Motiv vor die Kamera? Spontan fotografieren ist eine Arbeitsmethode, die sich grundlegend von meiner früheren, "klassischen" Vorgehensweise unterscheidet. Die bestand darin, sich mit Technik auszurüsten, den Fotorucksack zu packen, gut auf ein Thema vorzubereiten, und planvoll vorzugehen. Man überlegt sich im Vorfeld, wann man am besten wo hingeht, vielleicht auch noch mit wem, um dort die Motive vorzufinden, die man fotografieren möchte: Tierfotografie, Actionmotive, Makro, Menschen, Architektur, Blaue Stunde... Und dann passen weder Licht noch Wetter zum gut ausgetüftelten Plan. 😜 

Ich habe die Improvisation zur Methode gemacht, lasse mich überraschen, und fahre gut damit.

Dienstag, 9. September 2025

Frisch aus der Waschtrommel

35 mm | 1/1000 s | f3,1 | ISO 125 | Lumix FZ1000ii
 

#Zerrspiegel

Nach dem fotografischen Frühlingserwachen Anfang März hatte ich gedacht, dass ich mich hier im Fotonanny-Blog wieder häufiger zu Wort melden würde. Da hatte ich den Aufwand für die bevorstehende Haushaltsauflösung und Wohnungsrenovierung ein wenig unterschätzt 😅, aber das ist nur die halbe Wahrheit. 

Nach einer fast fünfjährigen, unfreiwilligen Auszeit, in der sich die Welt einmal um hundertachtzig Grad gedreht hat, vielleicht waren es auch hundertsiebenundachtzig Komma fünf Grad (wer weiß das schon so genau? 😉)  bin ich mir erst mal vorgekommen, wie nach einem Schleudergang in der Waschtrommel. 😵 

Wenngleich unfreiwillig ist meine Mutter im Pflegeheim gut untergebracht, und hat sich dort auch einigermaßen eingelebt. Mein Zeitaufwand für ihre Betreuung und Orga hat sich im weiteren Jahresverlauf deutlich reduziert. Nachdem die Handwerker im Homeoffice mit den neuen Türen und dem Boden fertig waren, und alle Wände frisch gestrichen hatten, ging die Arbeit für mich erst richtig los. So eine Raum- und Lebensneugestaltung ist ziemlich aufwändig. Es braucht Zeit zum Auf- und Umräumen, aber auch sehr viel Zeit zum Nachsinnieren, wo es in den nächsten Jahren beruflich noch einmal hingehen soll. 😕

Sonntag, 9. März 2025

Fotografisches Frühlingserwachen

24 mm | 1/170 s | f2,2 | ISO 50 | Smartphone
Supermakro-Modus

#Frühling2025

Aus dem Herbstlaub des letzten Jahres brechen die Krokusse hervor. Es sind Tausende... 

Vielleicht fragen Sie sich, was die Fotonanny seit November 2024 gemacht hat, vielleicht auch nicht, weil Sie den betrachtenswert-Blog regelmäßig besuchen. Dort sind Sie quasi tagesaktuell mit dabei. Um die Ereignisse kurz zusammenzufassen: Nach vier Jahren häuslicher Mutterbetreuung (>Neue Normalität) endete das Jahr 2024 mit einem bösen Sturz, der zur Folge hatte, dass die alte Dame binnen kürzester Zeit via Unfallklinik in eine Pflegeeinrichtung umziehen musste. Aktuell steht die Haushaltsauflösung des Mutterhome an, mit Wohnungsrenovierung und allem, was sonst noch so drumherum zu erledigen ist. Wenn mein Büro hinterher wieder steht, sollte der lange ersehnte Aufbruch zu neuen Ufern stattfinden. Diese und die #Muttergeschichten aus der Staffel #Pflegeheim finden Sie im Paralleluniversum. Hier geht es heute wieder ums Fotografieren. 📷😎

Ende Februar ist die Nikon Coolpix P1100 auf den Markt gekommen, und ich werde so schnell wie möglich herausfinden, wie stark sich dieses Nachfolgemodell von der P1000 unterscheidet, damit Sie und ich wissen, ob das Handbuch der P1000 auch für die P1100 geeignet ist. Nach der ersten Kamerabeschreibung bei digitalkamera.de würde ich sagen Ja; so groß scheinen die Unterschiede nicht zu sein. Ob die Tücke im Detail liegt erfahren Sie hier, sobald ich die Handbücher miteinander verglichen habe. 😊

Die vielen Sonnenstunden der zurückliegenden Woche haben mich auch wieder zum Fotografieren ins Grüne gelockt. Es waren tolle, meditative Auszeiten, auch wenn sie insgesamt nicht lange gedauert haben. Phasenweise hat sich sogar dieser "Flow" eingestellt. 😎 Trotz vieler Termine und Aufgaben gab es diese kleinen Momente der Entspannung, einfach so, zwischendurch. Das ist heute für mich einer der wichtigsten Gründe, zur Kamera zu greifen: Fotografieren bringt mich runter, weil speziell die Motivsuche meinen Kopf vorübergehend frei macht.

Mittwoch, 10. Juli 2024

Sommersurfen

84 mm | 1/1000 s | f3,8 | ISO 125 | Lumix FZ1000

#Eisbachsurfen in #München

2024 - Ins Tun kommen war die Überschrift meines ersten Artikels in diesem Jahr. Früher war ich hier im Fotonanny-Blog einigermaßen fleißig, inzwischen bin ich es gar nicht mehr. Der gute Wille war schon da, was ich daran erkenne, dass es hinten in meinem "Backend", das Sie nicht sehen können, einige angefangene, aber nie zu Ende geschriebene Beiträge gibt.

Mir fehlt es (immer noch) an der rechten Motivation für sachlich-fachliche Artikel, weil meine Aufmerksamkeit ganz woanders hingewandert ist. So ähnlich ist es auch Günter Spitzing ergangen, der sich nach vielen erfolgreichen Fotofachbüchern völlig anderen Themen gewidmet hat. Das sind die sogenannten Brüche im Leben, oder auch in einer Karriere; Veränderungen, die man beweinen kann, weil nichts mehr so ist, wie es früher einmal war. Mimimi.
Im Nachhinein stellt sich oft heraus, dass das Ende des einen der Anfang von etwas anderem war. In der Phase dazwischen, die manchmal lange dauert, knirscht und kracht es an allen Ecken und Kanten. Irgendwann geht eine neue Tür auf. Wenn die alte noch offen ist, entsteht ein Durchzug, und dann knallt irgendwo ein Fenster zu. 😜

25 Jahre Rheinwerk Verlag: Das Jubiläum hat mich erinnert an zehn Jahre Fotobücher und Artikel schreiben, Kurse halten, Wettbewerbe jurieren, Fotoshootings, Event-Fotografie... Es war eine fantastische Zeit, die ich nicht missen möchte, und sie ist vorbei: Die Fotonanny verabschiedet sich.

Ich weiß, dass viele Leserinnen und Leser beide Blogs verfolgen, und sich auch immer wieder freuen, wenn hier etwas erscheint. Solange Sie hier nichts Neues finden, surfen Sie rüber zum betrachtenswert-Blog. Da gibt's über tausend Beiträge und fast jeden Tag ein neues oder auch altes ("nachgereichtes") Foto. Dort erfahren Sie zwar nicht, wie Sie Ihre Kamera einstellen sollen, aber vielleicht finden Sie Inspirationen, was Sie mal fotografieren, oder mit Ihren vielen eigenen Bildern machen könnten: Schaffen Sie Erinnerungen, erzählen Sie Geschichten, und gehen Sie Ihren eigenen (fotografischen) Weg. 

Samstag, 13. Januar 2024

2024 - Ins Tun kommen

45 mm | 1/1400 s | f1,6 | ISO 50 | Smartphone

#Winter #Schnee und #Sonne
Beschwerlicher Aufstieg auf einem rutschigen Winterweg

Bis zum 15. Januar kann man noch Ein gutes Neues Jahr! wünschen, das habe ich neulich gehört, und darum mache ich flugs Gebrauch davon, bevor auch diese Nachfrist verstreicht. 😊

Wie steht es um Ihre Fotografie, Ihre fotografischen Aktivitäten im zurückliegenden Jahr? Haben Sie sich die Mühe eines (fotografischen) Jahresrückblicks gemacht, vielleicht einen Kalender oder ein Fotobuch erstellt, oder diese sogar auf den weihnachtlichen Gabentisch gelegt? Vielleicht ist ein "haptisches" Produkt, also eins zum Anfassen und Durchblättern, in der Smartphone-Ära besonders willkommen.
Manche dieser "analogen" Dinge waren vorübergehend "out", kommen aber nach einer Weile wieder, so wie die Schallplatte und der analoge Film. Ich musste ein bisschen schmunzeln, als sich die aktuellste Ausgabe des Kulturmagazins aspekte gestern um die Wiederentdeckung analoger Medien drehte. Mein Mann hat zu Weihnachten einen digitalisierten Super-8-Film aus seiner Kindheit geschenkt bekommen, verbunden mit der Frage, ob wir die Originale und den Projektor dazu auch haben wollen... Sicher bin ich mir da nicht. 😅

Vor zwei Jahren hatte ich meine Guten Vorsätze fürs Fotojahr 2022 verkündet, und angekündigt, dass ich im betrachtenswert-Blog "mein ganz persönliches Facebook oder Instagram" aufziehen wollte". Das habe ich getan, aber natürlich "fehlen der ganze interaktive Überbau nebst Erinnerungsalgorithmen", also die Interaktivität und das (vermeintliche) Gruppenerlebnis. Das ist nicht so sexy. Klassische Blogs sind vielleicht das Mineralwasser unter den Internetangeboten. Über die Zugriffszahlen kann ich mich nicht beklagen, aber eine Influencerin bin ich definitiv nicht. Vielleicht ist das auch ganz gut so, weil es mir ein hohes Maß an Unabhängigkeit beschert. Von Klickzahlen getrieben zu sein, ist ziemlich stressig.

Freitag, 1. Dezember 2023

Zeitsprung

27 mm | 1/40 s | f1,6 | ISO 320 | Smartphone



Hier im Fotonanny-Blog ist die Zeit stehengeblieben. Besuchen Sie mich in meinem Paralleluniversum, da bewege ich mich auf einer anderen Zeitlinie. Hin und wieder gibt es sogar Beiträge, die ich auch hier hätte veröffentlichen können, zum Beispiel Nachts sind alle Katzen grau, Farbwellenpaddler oder Schau-Fenster (13).

Interessant ist vielleicht auch: Dazulernen oder Auf und ab

Kommen Sie gut durch die (Vor)Weihnachtszeit. 🙏

Montag, 4. September 2023

Mit ChatGPT in den Herbst

27 mm | 1/120 s | f1,6 | ISO 100 | Smartphone

Nach dem Sommergrün wäre Sommerloch der Titel eines Blogartikels gewesen, den ich im Juli oder August hatte schreiben wollen. Wenn man genau in ebendiesem Loch sitzt, und live dabei ist, sollte es ja nicht so schwer fallen, etwas darüber zu berichten. Doch, irgendwie schon. Ich will Sie ja motivieren, wenn ich hier schreibe. Also, was tun? 

Ich habe angefangen, mit ChatGTP zu sprechen, und dafür eigens einen Onlinekurs gebucht. Klar, ich hätte mir das auch alles selber beibringen können. In diesem Fall finde ich es aber angenehmer, von jemandem ans Händchen genommen zu werden: Jeden Tag ein Häppchen von maximal zwanzig Minuten passen momentan am besten in meinen Alltag, und ich werde von diesem komplexen Thema nicht überfordert. Die Pflicht ist schnell erledigt, und für die Kür ist später auch noch Zeit. Ob Kuchenrezept oder Fotofrust: Chatty weiß auf alles eine Antwort, und diese Antworten sind schon gut. 

Samstag, 13. Mai 2023

Ist Ihre Kamera betriebsbereit?

50 mm | 1/250 s |  f1,6 | ISO 50 | Smartphone - Bildausschnitt

Die Stunden oder Minuten mit interessantem Fotolicht muss man in diesem Frühjahr bisher suchen, jedenfalls hier in München. Meine Kameras liegen momentan viel im Regal herum, und einige alte Akkus sind manchmal leer, obwohl ich gar nicht fotografiert habe. Bei nicht genutzten Kameras und Blitzgeräten nehme ich die Akkus oder Batterien ganz heraus. Ohne Stromversorgung verlieren die Geräte nach einiger Zeit ihr Gedächtnis, dann wird man beim Einschalten aufgefordert, Datum und Uhrzeit neu einzustellen. Oje...

Als ich die kompakte Nikon Coolpix P7700 neulich benutzen wollte, fiel mir nach dem Datums-Reset auf, dass am Monitor weniger Anzeigen eingeblendet waren als üblich. Die Kamera machte wieder "Auslösegeräusche", und nur JPEG-Dateien anstelle des sonst üblichen RAW + JPEG mit hoher Auflösung. Einige der individuell gesetzten Funktionen hatte sie sich aber noch gemerkt. 

Freitag, 31. März 2023

Kunst oder Wunst?

25 mm |  f2,8  |  1/4 s  | ISO 125 - Lumix FZ1000 ii

Huch, der Monat März ist auch schon wieder vorbei, und Sie haben gar nichts von mir gehört beziehungsweise gelesen. Dieser Saustall muss ein anderer werden. Fleißig war ich, aber nicht hier. Als mich vor ein paar Tagen jemand nach den Aufnahmedaten zu einem Foto im betrachtenswert-Blog gefragt hatte, dachte ich, es wäre höchste Zeit, mal wieder einen seriösen Fotofachtext zu schreiben. Dann saß ich vor dem leeren Bildschirm und hatte eine Schreibblockade.
Jetzt, wo es Chat-GPT gibt, könnte man sich alles von der KI zusammentexten lassen. Das macht mir aber keinen Spaß, und außerdem weiß der Bot überhaupt nicht, was ich denke. Der tut nur so als ob, schaut nach, was andere Fotofachautor*innen getextet haben. Dann haut er so einen Marketing-Fachgelaber-Mix raus. Ne. Bei mir bekommen Sie authentische Texte, und die sind jetzt ein bisschen schräger als früher.
Als ich vor vielen Jahren ein Buch von Scott Kelby gelesen habe, hatte ich mich dessen schnodderige Schreibe ein wenig irritiert. Heute bin ich selber so drauf. 😉 Nichtsdestotrotz werde ich mich hier im Fotonanny-Blog weiterhin auf fachliche Aspekte des Fotografierens konzentrieren. Was steht heute an? Blaue Stunde in der City, und ein Rückblick auf Motive aus dem Monat März.

Vielleicht wundern Sie sich über das Aufmacherfoto. Wissen Sie, was das sein soll, oder denken Sie eher: Hm, da ist wohl was schief gelaufen? Ja, das Motiv ist zwiespältig. Für die einen ist es die wahrscheinlich kürzeste Straßenbahn der Welt, für die anderen ein diffuser Fehlschuss. Was steckt dahinter?

Freitag, 3. Februar 2023

Auf dem Teppich bleiben

"Home, Sweet Mutterhome"

27 mm | 1/30 s | f1,6 | ISO 640 - Smartphone

Es ist gerade Saure-Gurken-Fotozeit, wenn man nicht gerade das Glück hat, irgendwo in den Süden ausgewandert zu sein, oder Urlaub in fernen Ländern macht. Okay, Porträt oder Tabletop im Studio oder im heimischen Wohnzimmer geht immer. Auf der Facebook-Seite eines Freundes habe ich neulich durchleuchtete Obstscheiben-Nahaufnahmen gesehen. Die Idee ist nicht neu, aber normalerweise ist der Hans mit seiner Drohne unterwegs, macht tolle Luftaufnahmen, nächtliche Astrofotografie - oder er jagt mit seiner Kamera Vögel in freier Wildbahn. Da sind die Wintermonate mit dem ewig grauen Himmel einfach zu dröge, und bunte fotografische Spielereien zuhause mehr als willkommen.

Mir ist heute früh etwas so Skurriles passiert, dass ich es gleich aufschreiben musste. Im betrachtenswert-Blog erfahren Sie, wieso und wie ich (später) auf die Idee kam, den Küchenteppich im Mutterhome zu fotografieren. Völlig bescheuert. Hier geht's zum Beitrag "Sternstunde des Missgeschicks". Passt zum "Kreativunfall" hier im Blog.

Wenn Sie lieber etwas Ernstes und kulturell Hochwertiges sehen wollen, dann gäbe es noch diesen TV-Tipp aus dem Kulturmagazin Capriccio:

Die großartigen Bilder der Inge Morath
Mit einem Trick gelang es Inge Morath, als eine der ersten Frauen für die Agentur Magnum zu fotografieren. So dokumentiert sie die Ehe von Marilyn Monroe und Arthur Miller - und heiratet ihn später selbst. Eine Ausstellung würdigt sie nun.
ARD/BR Mediathek, 7 Minuten, verfügbar bis 19.1.2024

Freitag, 30. Dezember 2022

(Fast) Jeden Tag ein Bild


27 mm | 1/200 s | f1,6 | ISO 50 |  Smartphone

Wieder ist ein Monat rum, und das Jahr ist auch fast vorbei. Ich weiß nicht, wie es Ihnen ergangen ist, aber ich habe mich über weniger pandemische Einschränkungen gefreut. So war ich ab April wieder mehr unterwegs, und konnte mehr Leute treffen - leider noch nicht alle, die ich  mal wieder persönlich sehen will. Immerhin hatte ich auch ein paar Tage Urlaub vom Mutterhome, und habe an einigen wenigen Tagen die Stadtgrenzen Münchens hinter mir gelassen.

Ein eingeschränkter Bewegungsradius muss nicht automatisch bedeuten, dass es keine Fotomotive gibt. Meine Lieblingsmethode "Im Vorbeigehen" zu fotografieren hat mir auch im zurückliegenden Jahr viele,  mitunter auch sehr schöne Bilder beschert. Allein der Dezember 2022 hatte es in sich.

Mittwoch, 30. November 2022

Fotoprojekt: Bild im Bild

Bevor der November seine Pforten schließt, will ich doch ein kurzes Lebenszeichen hier in den Blog senden. Selbst im Paralleluniversum gab es diesmal eine längere Schweigepause, weil ich gesundheitlich angeschlagen bin. Meine Laune war schon besser, und es war wieder einmal die Fotografie, die mir geholfen hat, meine Motivation wiederzufinden. Das Fotoprojekt "Bild im Bild" ist zufällig auf dem Weg zur Mülltonne entstanden. Wie das genau vor sich ging, erfahren Sie im betrachtenswert-Blog: Das Bild hängt schief.

Bevor Sie weiterklicken, möchte ich Sie noch auf einen Onlinekurs meines alten Freunds Georg Schraml aufmerksam machen: Gefühle fotografieren. Georg erklärt in einem Video bei Vimeo, worum es in dem Kurs geht. Leider muss man sich jetzt auch bei Vimeo anmelden, um die Beiträge anschauen zu können, vielleicht haben Sie bereits einen Account beim Youtube-Konkurrenten. Die Kursbeschreibung finden Sie aber auch bei der vhs Straubing

Falls Sie zufällig im Fotonanny-Blog gelandet sind, und sich wundern, warum es hier so dröge zugeht, lesen Sie Neue Normalität oder In Ketten tanzen. Ich bin jetzt seit ungefähr zwei Jahren ehrenamtliche Altenpflegerin. Im "falschen Leben feststecken" geht an die Substanz, dem versuche ich mit Auszeiten, einer Umorganisation der Abläufe, und einer Prise satirischem Humor zu begegnen. Und mit Fotoprojekten im Alltag, bis wieder "Land in Sicht" ist. 😊

16 mm | 1/20 s | f2,2 | ISO 640 - Smartphone

 Mehr Fotos aus dem November 2022 gibt es hier.

Freitag, 28. Oktober 2022

Goldenes Oktoberschweigen

16 mm | 1/160 s | f2,2 |  ISO 50 - Smartphone
 

Der sonnig-warme Oktober ist immer noch wunderbar - und fast vorbei. Stille bei der Fotonanny. Es ist gerade sehr viel los in meinem analogen Leben, und die Tagesnotizen im betrachtenswert-Blog schreiben sich schneller. Da war ich fleißiger als hier.
Die Frage ist auch: Was kann ich Ihnen fotografisch noch erzählen? Eher wenig. Unlängst haben sich ehemalige Fotokursteilnehmer gemeldet, und mir berichtet, dass sie von ihrer schweren Spiegelreflex-Ausrüstung auf kompaktere und leichtere Modelle ohne Wechseloptiken umgestiegen sind. Ich freue mich immer, wenn ich von Menschen aus meinem "früheren Leben" höre oder lese, und erfahre, wie es ihnen geht und was sie nach der langen Zeit so machen: Fotos und mehr. 😊

Und bei mir? Auch im Oktober habe ich mit dem Handy weiter fotografiert, die FZ1000ii war ebenfalls im Einsatz. Die majestätische Buche in den Isarauen lässt sich  mit der extremen WEITwinkeleinstellung des Smartphones tatsächlich in einer einzigen Aufnahme ablichten. Leider sieht man oben in den Ecken die unscharfen Verzerrungen. Die stammen vermutlich vom "Panzer-Case", in das ich mein Smartie verpackt habe, damit es nicht gleich kaputtgeht, wenn es mir aus der Hand gleitet oder - wie mein altes - aus der Halterung am Fahrradlenker springt. Das alte Gerät hat immerhin drei Salti auf den Gehweg überstanden, bevor das Display zerbröselt ist. Darum bin ich beim Verhüterli fürs neue Smartie auf "Militärstandard Plus" umgestiegen, mit zusätzlicher Sicherungsschlaufe für's Handgelenk. 😏  Ob das Gerät auf den alten Selfie-Stick passt, habe ich noch nicht ausprobiert, aber den brauche ich sowieso nur extrem selten. Trotz Gesichtsweichzeichnungs-App sehe ich auf meinen Selfies einfach zu müde aus, alt und hässlich. Zwei Jahre Mutterbetreuung, Corona, Krieg und Inflation hinterlassen sicher bei jedem Spuren. Humor ist, wenn man trotzdem noch lachen kann...

Letztes Mal hatte ich Ihnen ja etwas versprochen. Was habe ich mir unter einem AR-Objektiv vorzustellen? Die Bedienungsanleitung meinte: "Verwenden Sie AR-Objektiv für lustige Fotos, die auffallen." Bitteschön. Klicken Sie auf Weiterlesen für die Überraschung.

Samstag, 24. September 2022

Action, bitte....!

45 mm | 1/120 s | f1,6 |  ISO 50 - Smartphone

 

Wie man sich doch irren kann: Da hatte ich steif und fest behauptet, dass mein Smartie keine Serienbildfunktion hätte. Wenn ich es behandelt hätte wie eine "richtige" Kamera, hätte ich erst mal die Bedienungsanleitung gelesen. Aber in meiner überdimensionalen Voreingenommenheit dachte ich, dass sich das entweder gar nicht lohnt, weil ich mich eh so super gut auskenne, oder dass es gar keine gute Anleitung für dieses Ding gibt. Das ist ja nur ein Handy, und das kann eh nix. Vollpfosten. Die Entdeckung der Serienbildfunktion war reiner Zufall. Und um genau zu sein: Nicht ich habe die Funktion gefunden, sondern meine 84jährige Mutter! 

Mittwoch, 7. September 2022

Verhaltensänderung

100 mm | 1/2000 s | f5 |  ISO 125 - Lumix FZ1000 ii

 

Es hat sich einiges getan, seit ich Mitte August mein neues Smartphone in Betrieb genommen habe. Das kann nicht nur JPEG sondern auch RAW, hat eine Reihe von PRO wie "Profi" Einstellungsmöglichkeiten, und im Amateurbetrieb sogar eine halbwegs vernünftige Zoom-Funktion. Wenn man nicht gerade versucht mit dem 50fach (Digital-)Zoom zu fotografieren, sehen die Bilder gut aus. Bei den Nahaufnahmen fluche ich nicht mehr so oft, wie bei meinem alten Handy. 😏

Mir geht es jetzt also wie den meisten Menschen, die eine gute Handykamera haben: Ich nehme die größeren Kameras nicht mehr so oft mit, oder hole sie seltener aus dem Rucksack.

"Geht ja auch so..." ?

Mittwoch, 10. August 2022

Sommerloch?

28 mm | 1/500 s | f1,9 |  ISO 40 - Smartphone

 

Hier sehen Sie ein "Urlaubsfoto" aus dem Jahr 2018, genauer gesagt den grafisch reizvollen Rand eines Swimming-Pools, der zu unserer Ferienwohnung am Gardasee gehörte. Tatsächlich habe ich ganz aktuelle Urlaubsfotos auf der Festplatte, weil wir unverschämterweise ein paar Tage weggefahren sind. Was für andere Leute ein Nachmittagsausflug ist, war für mich ein Urlaub, um nicht zu sagen eine "Fernreise". 😅 Nach zwei Jahren Corona und Mutterbetreuung muss ich mir meine Freiräume erst wieder erarbeiten.

In die Berge oder ans Meer? Das Meer ist zu weit weg, also in die Berge. Ich hatte Probleme mit den Landschaftsfotos, weil ich das nicht mehr gewohnt bin. Viel Panorama, wenig Detail, völlig andere Größenverhältnisse. Kann man fotografieren verlernen? Ja, man kommt aus der Übung, man wird faul und ist womöglich frustriert über die ersten Ergebnisse. Die eine Untugend befördert die andere, man hat noch weniger Lust - Negativspirale. Das ist wie beim Sport. Wenn Sie jahrelang topfit waren, werden Sie Ihre alten Fähigkeiten und Fertigkeiten wieder abrufen können, aber trotzdem "flutscht" es nicht wie gewohnt. Darum ist jeder "Tapetenwechsel" fürs Fotografieren genauso wichtig wie das "Dranbleiben" zuhause.

Dienstag, 5. Juli 2022

Ja wie denn jetzt?

28 mm | 1/5000 s | f1,9 |  ISO 40 - Smartphone

Dieses Motiv stand in der engeren Auswahl für den vorherigen Artikel "Warten auf Godeau", aber die grüne Ampel hatte mir besser gefallen, weil ich sie motivierender finde.
Warten Sie auf irgendetwas? Vielleicht auf neue Fotomotive, auf den langersehnten Urlaub oder auf das Ende der schlechten Nachrichten? Falls Sie warten, kann ich Ihnen nur sagen: Das bringt meistens nix. Machen Sie einfach was. Das vermittelt wenigstens das Gefühl, dass irgendwas vorangeht, und das wiederum hebt die Stimmung. Das reißt dann wieder andere Leute aus ihrer eigenen Lethargie. Irgendeiner muss den ersten Dominostein umwerfen. 😉

Der Juni war bei mir fotografisch ausgesprochen "uneinheitlich". Es waren insgesamt vier verschiedene Kameras im Einsatz, die Fotomotive hat mir der tägliche Zufallsgenerator vor die Füße gelegt. Der kaputte Wartestuhl stand auf dem Weg zum Fitnessstudio in einer Garagendurchfahrt, die mir schon früher als Hotspot für allerlei Abgestelltes aufgefallen war.
"Sitzgelegenheiten" sind eines meiner vielen Sammelthemen, und in diesem Fall kam noch das grafische Element "Licht & Schatten" hinzu. Ja, wie fotografiere ich dieses Ding denn jetzt am besten? So wie oben, oder lieber...

Dienstag, 31. Mai 2022

Nebulös

 

225 mm | 1/100 s | f4|  ISO 1250 - Lumix FZ1000 ii

 

Dieses Bild sollte eigentlich der Aufmacher für meinen Monatsrückblick werden, aber den teile ich diesmal in kleinere Häppchen auf. Es handelt sich um ein Bild aus der aktuellen Ausstellung im Haus der Kunst. Die japanische Künstlerin Fujiko Nakaja macht Nebelskulpturen aus Wasser: Nebel Leben

„Nebel lässt sichtbare Dinge unsichtbar werden, während unsichtbare – wie Wind – sichtbar werden.“ Fujiko Nakaya

Ja genau - Dinge werden unsichtbar. Fotografisch ist das eine Herausforderung. Künstlerisch und emotional sollte man diese Installationen in Ruhe auf sich wirken lassen. Für beides bringt man am besten eine Menge Zeit mit, das wird dann auch dem meditativen Charakter der Ausstellung gerecht.
Bis sich der Nebel gehoben und langsam wieder gelichtet hat, vergeht viel Zeit. Für die Wartezeiten zwischen den Nebelwallungen gibt es für Ungeduldige in den Nebenräumen jede Menge zu lesen, und ein paar Videos von anderen Nebel-Installationen der Künstlerin. Draußen interagiert der Nebel mit der Landschaft und Bäumen, das finde ich persönlich spannender. Nebel im Innenraum mit weißen Wäden ist sehr speziell. 

Donnerstag, 12. Mai 2022

April, April...

25 mm | 1/800 s | f2,8  |  ISO 125 - Lumix FZ1000 ii

"... der weiß nicht, was er will", heißt es in einem geflügelten Wort. Wissen Sie, was Sie wollen? Welche fotografischen Träume haben Sie?

Wieder mehr unterwegs
Nach über zwei Jahren, in denen ich aus meinem eigenen Stadtviertel nicht mehr rausgekommen war, gab es im April gleich mehrere gemeinsame Fotospaziergänge mit Fotofreunden. Durch die lange Pause ist das früher Altbekannte für mich wieder ziemlich neu geworden. Vieles sieht anders aus, und ich selbst habe mich auch verändert. Nach drei Jahren ohne Großveranstaltungen im öffentlichen Raum waren der Flohmarkt und das Frühlingsfest auf der Theresienwiese die reinste Reizüberflutung. Bunt, laut, schrill, und so viele maskenlose Gesichter, auf denen man Emotionen sieht! An die Menschenmengen musste ich mich erst wieder gewöhnen.

Dienstag, 10. Mai 2022

Betriebsmodus: Hyperaktiv

260 mm | 1/1000 s | f4 | ISO 125 | +1 LW
Lumix FZ1000ii

Der Rückblick auf den Monat April schmort schon seit zwei Wochen im Entwurfsmodus vor sich hin, ist aber immer noch nicht veröffentlichungsreif. Ist das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?

Seit Anfang April war so viel los, dass ich momentan gar nicht hinterher komme. Nach dem Wegfall der C-Beschränkungen gab es für mich nur eine Devise: Raus aus dem beschränkten Trott, endlich wieder Leute treffen, und Orte aufsuchen, die sich jenseits des üblichen Radius befinden. Dass es nicht nur mir so geht, leite ich aus der Tatsache ab, dass mein Mann und ich Besuch aus Berlin, Frankfurt und Bremen hatten, haben und bekommen werden, und selber nach Österreich eingeladen sind. Es ist wieder mehr in Bewegung, und das tut nach der langen Stagnation ausgesprochen gut.