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Montag, 15. Mai 2023

Licht ins Dunkel - Creative Cloud Update

28 mm | 1/2000 s | f2 |  ISO 80 | Nikon Coolpix P7700
LR-Bearbeitung

 

Die Creative Cloud mit Lightroom und Photoshop hat ihre Anwender unlängst mit neuen Funktionen beglückt. Dazu gehört unter anderem eine KI-basierte Funktion in Lightroom, mit der das Bildrauschen besser und wohl auch motivgerecht reduziert werden kann. Ich habe dieses Rauschreduzierung > Entrauschen ausprobiert, aber ...
Das Blöde ist, dass sich diese Funktion nur auf RAW-Dateien anwenden lässt, allerdings nicht auf alle. Die Analyse und Bearbeitung dauert - zumindest auf  meinem Rechner - minutenlang, bis die KI zu Ende gedacht und gearbeitet hat. Anschließend wird ein DNG-Format ausgegeben. 

Herrjeh, ich habe doch gerade erst eine neue Datensicherungsplatte in Betrieb genommen! Will ich noch mehr Daten? Soll ich zum Hersteller-RAW und den JPEGs jedes Mal auch noch ein DNG-Format doppelt sichern?

Donnerstag, 5. Januar 2023

Janus

27 mm | 1/350 s | f1,6 | ISO 50 |  Smartphone | Bildmontage Photoshop

 
Fotoprojekt Bild im Bild
 
Der Name für den Januar leitet sich vom römischen Gott Janus ab, der als Gott des Anfangs und des Endes, der Ein- und Ausgänge, der Türen und der Tore gilt.
Bilder und vor allem Bildmontagen haben für mich sehr oft eine symbolische Bedeutung: Janus schaut gleichzeitig nach vorne und nach hinten. Die aktuelle Bildmontage heißt "Janus", weil Sie darin zwei Ansichten sehen, die vom gleichen Standort aus aufgenommen sind. Speziell bei meinem neuen Fotoprojekt setze ich die Motive nicht ausschließlich nach ästhetischen Gesichtspunkten zusammen, aber "schön aussehen" sollen sie natürlich schon. 
 
Blick zurück, Blick nach vorn - und in der Mitte das Jetzt.
Zum Jahresbeginn mache ich meine Datensicherungen fürs alte Jahr und lege neue Ordner und neue Lightroom-Kataloge an. Dabei räume ich auch gerne in meinen Archivstrukturen auf. Was bleibt, was kann weg?
Diesmal habe ich den kompletten Ordner Fotografie, in dem sich über viele Jahre viel Wissen, Anschauungs- und Unterrichtsmaterial angesammelt hatte, in Rente geschickt. Die Unterlagen sind noch da, für alle Fälle, aber es kommt nichts Neues mehr in diesen alten Ordner hinein. Weg mit dem alten Ballast, eine neue Seite aufschlagen. Es wird sich zeigen, ob und wo die Lorbeeren der Vergangenheit beim Kochen neuer Rezepte nützlich sind.
Derweil ist es schon ein bisschen skurril, dass der Fotonanny-Blog im Dezember 2022 so viele Seitenaufrufe hatte, wie nie zuvor. Weniger ist mehr, wie es scheint. 😏

Wie die das Motiv Janus entstanden ist, erfahren Sie hier.

Mittwoch, 7. Dezember 2022

Blitzlicht?

27 mm | 1/8 s | f1,6 | ISO 12.800 (!) | ohne Blitz - Smartphone

Ist das Kunst, oder kann das weg? Lösen Sie sich für einen Moment von dieser Frage, weil es heute um die Aufnahmetechnik geht, konkret um den Einsatz des kamerainternen Blitzlichts. Ob Sie mit dem Smartphone oder anderen Kameramodellen fotografieren, spielt bei diesem Beitrag keine Rolle.

Das Foto oben ist ohne Blitz aufgenommen und gefällt mir deutlich besser als die Variante, bei der ich den Blitz eingeschaltet hatte. Allerdings war es nicht die erste Aufnahme, die ich gestern Abend auf dem Nachhauseweg gemacht hatte. Es war stockfinster und ich war an diesem merkwürdigen Objekt bereits vorbei gelaufen. Es stand unter einer Straßenlaterne, schummrig beleuchtet, und ich hatte es eilig. Ein paar Schritte weiter dachte ich: Wer weiß, ob dieses Ding noch hier steht, wenn ich bei besseren Lichtverhältnissen wieder vorbei komme. Es war diese klassische "Jetzt oder nie" Situation, in der man sich überlegt: Wie mache ich das jetzt?, oder weitergeht, weil man denkt: Das wird nichts, das ist garantiert verwackelt, das kannst morgen früh gleich wieder löschen. Kennen Sie solche Stimmen auch? Hören Sie nicht drauf, probieren Sie es einfach aus.  

Donnerstag, 1. Dezember 2022

Lightroom-Bearbeitung - Nicht nur für Fenster

28 mm | 1/540 s | f1,9 | ISO 40 - Smartphone

Für einen kurzen Moment hatte ich den aberwitzigen Gedanken, dass ich jetzt mal noch schnell 24 Fensterfotos für den Dezember heraussuchen, und jeden Tag ein fotografiertes Fenster posten könnte, damit sich hier mal wieder mehr tut. Aber wollen Sie im Weihnachtsmonat Dezember Fensterfotos aus dem ganzen Jahr sehen? Eher nicht. Das wäre vielleicht noch ein Eilprojekt für einen Jahreskalender 2023. Wenn Sie Ihr Bildarchiv gut verschlagwortet haben, finden Sie alle Ihre "Fenster" Fotos im Handumdrehen. 😉

Das Aufmacherfoto stammt aus dem Jahr 2017, aufgenommen in Fürstenfeldbruck bei den Fürstenfelder Fototagen, damals noch mit meinem alten (grottigen) Smartphone. Vielleicht waren Sie schon mal in FFB, und haben das schöne in Stein gemeißelte Fenster auch gesehen. Ich habe den Überblick verloren, ob es diese Fototage heuer wieder gab, für 2023 sind sie jedenfalls geplant, vom 14.-16.04.23 (mehr Infos bei glanzlichter.com). 

Am obigen Foto habe ich in Lightroom ein bisschen herumgeschraubt: 

  • die Linien gerade gezogen und die Weitwinkelverzerrung herausrechnen lassen,
  • die automatische(n) Tonwertkorrektur(en) angewendet und leicht nachjustiert, und
  • die Farben ein bisschen aufgedreht: Etwas mehr Gelb für den Fensterrahmen, damit er sich von der gräulichen Wand deutlicher abhebt, und etwas angepasstes Blau für einen schöneren Kalt-Warm-Kontrast. Für diese Anpassungen nehme ich in Lightroom (LR) die Regler für Luminanz und Sättigung.
  • In der Mitte der Fensterfläche sah man hinter der Glasscheibe noch einen Schalter an der Wand, den habe ich mit dem Reparaturpinsel wegretuschiert. 
  • Am Ende wird noch etwas nachgeschärft.

Schon ziemlich viel Korrektur für so ein einfaches Motiv, nicht wahr? Das ist der Zeitgeist. Wenn man in Bildbearbeitung geübt ist, geht das alles ratzfatz, man muss nur wissen, wo sich die verschiedenen Regler befinden und was welcher im Motiv bewirkt. Mein Tipp: Machen Sie keine Arbeit daraus, sondern experimentieren Sie spielerisch herum. Auf diese Weise bekommen Sie Übung, ohne dass es gleich super anstrengend wird. Wenn Sie eine Funktion überhaupt nicht verstehen, finden Sie bei Youtube eine Menge toller Tutorials.

Nun gibt es in Lightroom seit einiger Zeit neue "Tools" für das Maskieren von verschiedenen Bildbereichen, KI-gestützt. KI heißt "Künstliche Intelligenz". Ich habe das zufällig entdeckt, und war neugierig, wie und wie gut das funktioniert. Es hat mich fast umgehauen. Jetzt geht die Bearbeitung noch schneller und sehr viel differenzierter!

Mittwoch, 30. November 2022

Fotoprojekt: Bild im Bild

Bevor der November seine Pforten schließt, will ich doch ein kurzes Lebenszeichen hier in den Blog senden. Selbst im Paralleluniversum gab es diesmal eine längere Schweigepause, weil ich gesundheitlich angeschlagen bin. Meine Laune war schon besser, und es war wieder einmal die Fotografie, die mir geholfen hat, meine Motivation wiederzufinden. Das Fotoprojekt "Bild im Bild" ist zufällig auf dem Weg zur Mülltonne entstanden. Wie das genau vor sich ging, erfahren Sie im betrachtenswert-Blog: Das Bild hängt schief.

Bevor Sie weiterklicken, möchte ich Sie noch auf einen Onlinekurs meines alten Freunds Georg Schraml aufmerksam machen: Gefühle fotografieren. Georg erklärt in einem Video bei Vimeo, worum es in dem Kurs geht. Leider muss man sich jetzt auch bei Vimeo anmelden, um die Beiträge anschauen zu können, vielleicht haben Sie bereits einen Account beim Youtube-Konkurrenten. Die Kursbeschreibung finden Sie aber auch bei der vhs Straubing

Falls Sie zufällig im Fotonanny-Blog gelandet sind, und sich wundern, warum es hier so dröge zugeht, lesen Sie Neue Normalität oder In Ketten tanzen. Ich bin jetzt seit ungefähr zwei Jahren ehrenamtliche Altenpflegerin. Im "falschen Leben feststecken" geht an die Substanz, dem versuche ich mit Auszeiten, einer Umorganisation der Abläufe, und einer Prise satirischem Humor zu begegnen. Und mit Fotoprojekten im Alltag, bis wieder "Land in Sicht" ist. 😊

16 mm | 1/20 s | f2,2 | ISO 640 - Smartphone

 Mehr Fotos aus dem November 2022 gibt es hier.

Donnerstag, 12. Mai 2022

April, April...

25 mm | 1/800 s | f2,8  |  ISO 125 - Lumix FZ1000 ii

"... der weiß nicht, was er will", heißt es in einem geflügelten Wort. Wissen Sie, was Sie wollen? Welche fotografischen Träume haben Sie?

Wieder mehr unterwegs
Nach über zwei Jahren, in denen ich aus meinem eigenen Stadtviertel nicht mehr rausgekommen war, gab es im April gleich mehrere gemeinsame Fotospaziergänge mit Fotofreunden. Durch die lange Pause ist das früher Altbekannte für mich wieder ziemlich neu geworden. Vieles sieht anders aus, und ich selbst habe mich auch verändert. Nach drei Jahren ohne Großveranstaltungen im öffentlichen Raum waren der Flohmarkt und das Frühlingsfest auf der Theresienwiese die reinste Reizüberflutung. Bunt, laut, schrill, und so viele maskenlose Gesichter, auf denen man Emotionen sieht! An die Menschenmengen musste ich mich erst wieder gewöhnen.

Donnerstag, 28. April 2022

Künstliche Natürlichkeit

Wie gut ist Ihre Bildbearbeitung?, titelte unlängst die Betreffzeile eines Newsletters. Sinngemäß ging es weiter: Jedes Kalender- oder Wettbewerbsfoto braucht einen Wow-Effekt. Die Konkurrenz macht es genauso, und wenn Sie Ihre Bilder nicht an diesen Standard anpassen, kaufen die Kunden Ihren Kalender nicht.

Die Aufforderung ist klar und eindeutig: Ohne "exzellent nachbearbeitete Bilder" hat man auf "dem Markt" keine Chance. Wir erleben gerade ein Phänomen, das wir aus der Nahrungsmittelbranche kennen: ohne Geschmacksverstärker schmeckt es nicht.
Gründe mitzumachen gibt es viele. Unter'm Strich bringt es Vorteile: Erfolg, Ansehen, Einnahmen. Vielleicht haben auch Sie sich längst an diese moderne Ästhetik gewöhnt, und finden sie selbst so schön, dass man Sie gar nicht auffordern muss, dem Trend zu folgen. Indem Sie es tun, tragen Sie dazu bei, diese Entwicklung weiter zu verstärken. Im Umkehrschluss führt der Trend zu überhöhten Bildern dazu, dass "natürliche Fotos" auf die meisten Menschen wirken wie Anfängerbilder.
 
Der "Normalverbraucher" hat vom Fotografieren keine Ahnung, und hält das Hochglanz-Endergebnis für ganz natürliche Fotos. Was heute aus einer Kamera kommt, hat mit den Digitaldateien von früher nicht mehr viel zu tun. Aber selbst das ist nicht mehr genug: "Farbkorrigierte, kontraststarke Fotos, sprich exzellent nachbearbeitete Bilder mögen nichts mit der Realität in der Aufnahmesituation zu tun haben. Es passt aber zu den Sehgewohnheiten, die sich durch lichtstarke Monitore sowie digitale Filter in Social-Mediabeiträgen verändert haben." 
 
Stopp!
Lesen Sie den Absatz oben noch einmal, und denken Sie einen Moment lang nach. Was passiert da gerade?  
 

Freitag, 22. Oktober 2021

Panorama aus Hochformatfotos

Da fehlt doch was?!
 

Nach dem letzten Artikel erhielt ich einen sehr netten Leserbrief von Claus B., den ich gerne hier weitergebe, weil ich es selbst nicht besser hätte formulieren können: 

Meiner Ansicht nach haben Sie noch einen kleinen Trick vergessen zu erwähnen:

Panorama aus Hochformatfotos


Bei Panoramen ist es oft ein Problem, dass die Fotos viel zu breit und zu wenig hoch sind.

Daher ist es sinnvoll, die Einzelbilder für das Panorama im Hochformat aufzunehmen (wenn es die Kamera zulässt). Man hat dann zwar mehr Einzelfotos, die man zusammensetzen muss oder die zusammengesetzt werden, aber die Höhe (bei Hochformatpanoramen die Breite) ist dann deutlich besser, so dass man mehr sieht und dass z.B. keine Türme abgeschnitten werden.

Absolut richtig, und vielen Dank für die Ergänzung. 

Mittwoch, 6. Oktober 2021

Panorama: Großes Kino

Wie oft nehmen Sie Panoramen auf? Haben Sie es schon einmal ausprobiert, oder erscheint es Ihnen zu kompliziert? Vielleicht fragen Sie sich auch, wo man Panoramabilder überhaupt sinnvoll einsetzen kann. Das ist wirklich ein Knackpunkt, denn die Motive kommen weder auf Bildschirmen noch in klassischen Buchformaten voll zur Geltung. Eigentlich müssen sie großformatig an die Wand, und dafür braucht man entsprechend Platz. Oder Sie entscheiden sich für ein Fotobuch, das eigens für die langgestreckten Formate konzipiert ist. Dann brauchen Sie mehr Panorama-Motive. Die sind gar nicht so schwer zu finden. Der "Baum mit Sonnenstern" ist ein Panorama aus vier Einzelfotos. Als ich diese Aufnahmen machte, war ich selbst neugierig, ob und wie gut sich diese Bilder später am Computer zusammensetzen lassen.

Dienstag, 24. August 2021

Farbstich

200 mm |  f4 | 1/40 s | ISO 1600 | -1

Ich wüsste jetzt gerne, wie Sie die Farben in diesem Foto wahrnehmen. Sieht es für Sie natürlich aus? 

Heute früh lief ich über eine kleine Brücke und war plötzlich total gefangen von den Grüntönen, die mich umgaben. Es ist August, eigentlich noch Spätsommer, aber es war dunkel wie im Spätherbst, der Himmel bedeckt und mittelgrau. Eigentlich war es ein total trister Morgen, an dem man keine intensiven Farben erwarten würde. Und dann dieses unglaubliche Grün! Ich holte meine Lumix aus dem Rucksack und machte ein paar Bilder. Aber schon beim ersten Kontrollblick auf den Monitor musste ich feststellen, dass irgendetwas nicht stimmte, denn die Fotos zeigten nicht das, was ich gesehen hatte: Ein schnödes Foto vom Bach, wie ich ihn normalerweise kannte. Häh? Ich hab doch nichts geraucht, so früh am Morgen. Was ist da los?

Mittwoch, 21. Juli 2021

Wundersame Vermehrung?

 

Der blaue Hand Schuh hängt immer noch am Zaun. Gut vier Wochen sind seit meinem Blogartikel über dieses verlorene Objekt vergangen, und es sind nicht etwa zwei blaue Handschuhe, es ist immer noch der eine. Wenn Sie genau hinschauen, sehen Sie, dass es sich um eine Montage aus zwei Bildern handelt. Der Handschuh hängt mittlerweile "andersherum" auf einem anderen Zaunspitz. Anscheinend bin ich nicht die Einzige, die sich um dieses kleine Detail am Wegesrand kümmert. 

Dass der Handschuh einen Zaunpfahl weiter gewandert ist, hatte ich nicht bemerkt. Erst als ich die beiden Einzelfotos am Bildschirm nebeneinander sah, kam die Idee, die Aufnahmen miteinander zu kombinieren.

Freitag, 4. Dezember 2020

Wiederholung (un)möglich?

2020 war ein Ausnahmejahr! Wenn's wenigstens um eine besonders delikate Wein- oder Whiskeysorte ginge, aber nein... Obwohl ich sonst recht viele Architekturmotive in meinem Archiv habe, finde ich heuer fast keine. Meine wenigen Architekturbilder spiegeln inhaltlich eher einen emotionalen Zustand wider. Wie ist das möglich? Es sind doch nur Gebäude...

Montag, 30. November 2020

Phantastische Welten

Nichts ist öder als ein grauer Himmel. Oder doch nicht? 

Ohne den fahlen Hochnebel wäre mir gar nicht in den Sinn gekommen, den kahlen Baum genauer in Augenschein zu nehmen. Die Silhouette erinnerte mich an eine Hexe - und ein Kirchturm war auch noch in Sichtweite. Ich musste ein paar Schritte gehen und mit dem Zoom nach der idealen Perspektive suchen, um diese beiden Objekte im Bild zusammenzubringen.

Es ist eine gängige Praxis in der Fotografie, Dinge zu kombinieren, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. So können Sie Ihrem Foto eine Bedeutung geben und die Assoziationen der Betrachter in die eine oder andere Richtung lenken. So eine "Bedeutungsebene" macht Fotos vielschichtiger.

Freitag, 13. November 2020

Fotografieren Sie nicht...

Neulich habe ich irgendwo die Empfehlung gelesen, dass man nicht im Hochformat fotografieren soll. Warum? Weil Bilder im Querformat eher unserer Sehweise entsprechen? Da ist was dran. Oder ist das Quadrat generell besser, weil man in den sozialen Medien und auf Galerie-Webseiten immer diese quadratischen Kacheln sieht? Das verändert unsere Sehgewohnheiten.

Verallgemeinerungen finde ich schwierig, darum wird es jetzt wieder ein etwas längerer Artikel. Haben Sie Zeit zum Lesen? 

Samstag, 31. Oktober 2020

Süßes oder Saures?

Fotografieren Sie zu Halloween gerne Kürbisse? Ja, das ist schön. Das sind feine Motive, aber man sieht sie einfach zu oft. Es gibt andere Möglichkeiten, den Übergang in die dunkle Jahreszeit fotografisch umzusetzen. Mögen Sie es düster?

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Naturfotografie in der Stadt

Beim Begriff Naturfotografie denkt man als FotografIn nicht unbedingt an eine städtische Umgebung. Der klassische Naturfotograf prüft die Wettervorhersage, dann zieht man hinaus in die unberührte Natur und wartet oft stundenlang auf das richtige Licht. Bewaffnet mit Kaffeekanne, Stativ und dickem Fotorucksack entstehen die magischen Bilder von dramatischen Landschaften und faszinierenden Wildtieren. So kann man es machen, muss man aber nicht.

Sonntag, 19. Juli 2020

Donnerstag, 28. Mai 2020

Frühling in Schwarzweiß


Wenn es draußen grünt und blüht findet man immer schöne Motive - jede Woche blühen andere Blumen oder Sträucher. Aber nicht jeder ist ein begeisterter "Blümchenfotograf" und viele Motive wiederholen sich. Darum lautet mein heutiger Tipp: Versuchen Sie es mal mit Schwarzweiß.

Vielleicht sind Ihnen so dunkle Motive wie das hier gezeigte zu trist. Das ist oft eine Frage der momentanen Stimmung. Beim Original handelt es sich um ein Smartphone-Foto, das im Original viel heller ist und fröhlicher wirkt. Ich hätte es auch anders in Schwarzweiß umsetzen können, und genau das ist der Punkt: Entdecken Sie bei dieser Übung oder diesem Projekt, wenn Sie eines daraus machen wollen, wie unterschiedlich die Ergebnisse ausfallen.

Donnerstag, 2. April 2020

Licht hat viele Farben


Urlaub am Meer wäre jetzt echt schön, aber wir sitzen ja alle brav zuhause. Darum habe ich mir für den heutigen Blogartikel ein Motiv aus dem Jahr 1999 herausgesucht. Ich möchte Ihnen gerne zeigen, was Licht, Farbe und extreme Helligkeitskontraste für Ihre Fotos bedeuten, egal ob Sie die Aufnahmen mit einer Digitalkamera machen oder analoge Bilder bearbeiten. Sind Sie bereit?

Mittwoch, 25. März 2020

Frisch renoviert


Fenster, Fassaden und Türen sind ein beliebtes fotografisches Sammelthema. Meine ersten Sammelobjekte stammen aus den frühen 1980er Jahren. Was mich schon damals gestört hat, waren Verzeichnungen der Objektive und schiefe Linien.