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Dienstag, 9. September 2025

Frisch aus der Waschtrommel

35 mm | 1/1000 s | f3,1 | ISO 125 | Lumix FZ1000ii
 

#Zerrspiegel

Nach dem fotografischen Frühlingserwachen Anfang März hatte ich gedacht, dass ich mich hier im Fotonanny-Blog wieder häufiger zu Wort melden würde. Da hatte ich den Aufwand für die bevorstehende Haushaltsauflösung und Wohnungsrenovierung ein wenig unterschätzt 😅, aber das ist nur die halbe Wahrheit. 

Nach einer fast fünfjährigen, unfreiwilligen Auszeit, in der sich die Welt einmal um hundertachtzig Grad gedreht hat, vielleicht waren es auch hundertsiebenundachtzig Komma fünf Grad (wer weiß das schon so genau? 😉)  bin ich mir erst mal vorgekommen, wie nach einem Schleudergang in der Waschtrommel. 😵 

Wenngleich unfreiwillig ist meine Mutter im Pflegeheim gut untergebracht, und hat sich dort auch einigermaßen eingelebt. Mein Zeitaufwand für ihre Betreuung und Orga hat sich im weiteren Jahresverlauf deutlich reduziert. Nachdem die Handwerker im Homeoffice mit den neuen Türen und dem Boden fertig waren, und alle Wände frisch gestrichen hatten, ging die Arbeit für mich erst richtig los. So eine Raum- und Lebensneugestaltung ist ziemlich aufwändig. Es braucht Zeit zum Auf- und Umräumen, aber auch sehr viel Zeit zum Nachsinnieren, wo es in den nächsten Jahren beruflich noch einmal hingehen soll. 😕

Mittwoch, 10. Juli 2024

Sommersurfen

84 mm | 1/1000 s | f3,8 | ISO 125 | Lumix FZ1000

#Eisbachsurfen in #München

2024 - Ins Tun kommen war die Überschrift meines ersten Artikels in diesem Jahr. Früher war ich hier im Fotonanny-Blog einigermaßen fleißig, inzwischen bin ich es gar nicht mehr. Der gute Wille war schon da, was ich daran erkenne, dass es hinten in meinem "Backend", das Sie nicht sehen können, einige angefangene, aber nie zu Ende geschriebene Beiträge gibt.

Mir fehlt es (immer noch) an der rechten Motivation für sachlich-fachliche Artikel, weil meine Aufmerksamkeit ganz woanders hingewandert ist. So ähnlich ist es auch Günter Spitzing ergangen, der sich nach vielen erfolgreichen Fotofachbüchern völlig anderen Themen gewidmet hat. Das sind die sogenannten Brüche im Leben, oder auch in einer Karriere; Veränderungen, die man beweinen kann, weil nichts mehr so ist, wie es früher einmal war. Mimimi.
Im Nachhinein stellt sich oft heraus, dass das Ende des einen der Anfang von etwas anderem war. In der Phase dazwischen, die manchmal lange dauert, knirscht und kracht es an allen Ecken und Kanten. Irgendwann geht eine neue Tür auf. Wenn die alte noch offen ist, entsteht ein Durchzug, und dann knallt irgendwo ein Fenster zu. 😜

25 Jahre Rheinwerk Verlag: Das Jubiläum hat mich erinnert an zehn Jahre Fotobücher und Artikel schreiben, Kurse halten, Wettbewerbe jurieren, Fotoshootings, Event-Fotografie... Es war eine fantastische Zeit, die ich nicht missen möchte, und sie ist vorbei: Die Fotonanny verabschiedet sich.

Ich weiß, dass viele Leserinnen und Leser beide Blogs verfolgen, und sich auch immer wieder freuen, wenn hier etwas erscheint. Solange Sie hier nichts Neues finden, surfen Sie rüber zum betrachtenswert-Blog. Da gibt's über tausend Beiträge und fast jeden Tag ein neues oder auch altes ("nachgereichtes") Foto. Dort erfahren Sie zwar nicht, wie Sie Ihre Kamera einstellen sollen, aber vielleicht finden Sie Inspirationen, was Sie mal fotografieren, oder mit Ihren vielen eigenen Bildern machen könnten: Schaffen Sie Erinnerungen, erzählen Sie Geschichten, und gehen Sie Ihren eigenen (fotografischen) Weg. 

Freitag, 28. Juni 2024

Jubiläumsaktion!


Der Rheinwerk-Verlag wird 25, und feiert seinen Geburtstag mit einer Jubiläumsaktion: 25% Rabatt auf alle deutschsprachigen E-Books. 

Weil ich den Termin verbaselt habe, müssen Sie sich beeilen, denn die Aktion gilt nur noch bis zum 3. Juli 2024

Also flugs zur Aktionsseite, und die Bücher abgreifen, die Sie vielleicht schon lange haben wollten.

Mittwoch, 22. Mai 2024

Günter Spitzing

21 mm | 1/320 s | f2,2 | ISO 50 | Smartphone

Vor gut acht Jahren hatte Günter Spitzing hier im Blog über sein Leben und Schaffen berichtet. Daraus ist eine längere Interviewserie geworden, und ich denke gerne zurück an die Gespräche, die wir aus diesem Anlass geführt hatten. Am 30. April 2024 ist Günter im Alter von 92 Jahren verstorben. 

Spitzing veröffentlichte etwas mehr als 70 Bücher, schrieb unter anderem das erste Foto-Kinderbuch, das erste Practical Comic (Vergrößerungspraxis), sowie das erste deutschsprachige Buch über Fotopsychologie. Bereits seit 1981 waren Bücher über süd- und südostasiatische sowie griechische Kulturen und Religionen hinzugekommen.

Als wir seine Schaffensperiode als Fotofachbuchautor noch einmal aufrollten, hatte Günter diese Episode längst hinter sich gelassen. Schriftsteller ist er geblieben, und widmete sich verstärkt den Themen, die für ihn bedeutender waren. Dazu gehört die 1992 von ihm gegründete Organisation Zukunft Irular e.V., die ihm sehr am Herzen lag. Sie wird in seinem Sinn weiter geführt, so dass dieser wichtige Teil seines Lebenswerks auch nach seinem physischen Tod eine Fortsetzung findet. In den Herzen der Menschen, für die er sich eingesetzt hat, lebt er weiter, und auch auf mich hat er einen bleibenden Eindruck hinterlassen. 

"Über Fotografie habe ich ja schließlich so viel geschrieben, dass ich befürchtete, wenn ich mich weiterhin darauf beschränkte, in die Gefahr käme mich selbst immer wieder abzuschreiben – was ja keine besonders interessante Vorgehensweise ist.  Ich wollte nicht hängen bleiben, sondern Schritte nach vorne tun." (Günter Spitzing, 2015)

Eine humanere Wirtschaftsordnung hielt er für außerordentlich wichtig. Eine Essenz aus unserem damaligen Interview war: "Fortschritte kann es nur da geben, wo man selbst aktiv handelt. Wie und wo man sich engagiert, kann sich jeder selbst aussuchen. Wichtig ist nur, dass man die Verantwortung nicht dauerhaft an andere delegiert." 

Aus der Traueranzeige:  "Ein wacher Geist und vielseitiger Forscher, ein unermüdlicher Kämpfer für Menschenwürde und die Rechte Indigener Völker beschloss sein erfülltes Leben."
Danke, Günter Spitzing (19.5.1931 + 30.04.2024)

Donnerstag, 15. Juni 2023

Große Sommeraktion für Bücher

Ibiza, Sommer 2001 -  Bilder, die zeitlos sind
Analoge Aufnahme, Scan vom Dia, daher keine Aufnahmedaten.

 

Beim Rheinwerk-Verlag gibt es noch bis zum 19. Juni eine große Sommeraktion. Über die Verlagsseite erhalten Sie alle Bücher aus dem umfangreichen Verlagsprogramm zum vergünstigten Sonderpreis. Besonders interessant ist obendrein das sogenannte Bundle. Da bekommen Sie zum gedruckten Buch auch das E-Book kostenlos mit dazu. Oder umgekehrt. 😊 Sie müssen nur schnell zugreifen.

Mich freut es ganz besonders, dass das Kamerahandbuch zur Lumix TZ202 noch einmal nachgedruckt wird, und die Handbücher zur FZ1000 ii, FZ2000, FZ300, GX80 sowie zur Nikon Coolpix P1000 in dieser Sommeraktion erhältlich sind. Wenn Sie andere Kameras benutzen, schauen Sie mal nach, ob ein Buch zu Ihrem Modell dabei ist.

Meinen alten Bücher sind mittlerweile eher historische Werke und nicht mehr im Programm. Bevor Sie bei Amazon stöbern, schicken Sie mir eine Nachricht. Ein paar gedruckte Exemplare habe ich noch übrig. 

Der Rheinwerk-Verlag macht nicht nur Bücher für Fotobegeisterte, sondern liefert auch fundiertes Fachwissen in den Bereichen Grafik&Design, Computer&Office, Professional Computing, Online-Marketing und SAP. Vielleicht kaufen Sie jetzt schon Ihre Weihnachtsgeschenke, dann haben Sie in einem halben Jahr weniger Stress. 😅

Nichts für Sie dabei? Beim Entfusseln des heutigen Fotomotivs war mir das Digitalisierungsprojekt nach langer Zeit mal wieder ganz nah. Wenn Sie den Link anklicken, kommen Sie auch zum Artikel Wenn die Inspiration flöten geht: 6 Strategien, um die Lust am Fotografieren wieder anzukurbeln.

Montag, 30. Januar 2023

William Eggleston: Das Geheimnis des Alltäglichen

Das ist zwar kein Original Eggleston,
aber letztlich doch inspiriert vom "Meister".
Gesehen auf einer Firmenveranstaltung im Jahr 2007,
"Kaffeepause"


53 mm |  1/60 s | f4  | ISO 100 |  Canon EOS 20D

 

"In seiner über fünf Jahrzehnte währenden Karriere hat William Eggleston die Farbfotografie fast im Alleingang als Kunstform etabliert", heißt es auf der Internetseite der C/O Berlin Foundation, wo bis zum 4. Mai 2023 eine Eggleston Ausstellung stattfindet.
Ohne Eggleston würde ich vermutlich heute nicht so fotografieren, wie ich fotografiere. Die Alltagsbanalitäten, die er schon vor Jahrzehnten zur Kunst erhoben hat, gibt es überall, und jede ist anders. Darum wird es auch immer irgendetwas zu fotografieren geben. 😊
Eggleston hat sich nicht verbiegen lassen, hat sein Ding gemacht - in Farbe, wo doch nur Schwarzweiß als echte Kunst in der Fotografie akzeptiert wurde. Seine erste Ausstellung in New York 1976 wurde, wie die Moderatorin im Kulturmagazin ttt erklärt "freundlich gesagt: zerrissen."

William Eggleston ist jetzt 85 Jahre alt. Er fotografiert nicht mehr, und sagt auch nichts zu seiner aktuellen Ausstellung. Das machen seine beiden erwachsenen Kinder. Im Kulturbeitrag sieht man ihn an einem Klavier sitzen und in sich selbst versunken auf den Tasten klimpern. Ich hatte den Eindruck, dass sich der große alte Fotograf geistig schon in einer anderen Welt befindet, in der er vielleicht andere Geheimnisse sieht. 

Nun denn, schauen Sie sich den Beitrag an, oder, falls Sie die Gelegenheit dazu haben, gleich die ganze Ausstellung in Berlin. Bildbände gibt es natürlich auch, und es wird Sie nicht wundern, dass ich einen habe.

"Das geheime Wirken der Dinge" heißt meine Dreierserie mit Kaktus, die ich vor sieben Jahren im Projektfotoblog veröffentlicht hatte. Dort mache ich nicht mehr viel, weil es ja beinahe täglich neue Bilder in meinem Paralleluniversum gibt. Fortschritte beim Bild-im-Bild Projekt? Immerhin gab es einen Langeweile-Loop. 😅

Dienstag, 31. Mai 2022

Nebulös

 

225 mm | 1/100 s | f4|  ISO 1250 - Lumix FZ1000 ii

 

Dieses Bild sollte eigentlich der Aufmacher für meinen Monatsrückblick werden, aber den teile ich diesmal in kleinere Häppchen auf. Es handelt sich um ein Bild aus der aktuellen Ausstellung im Haus der Kunst. Die japanische Künstlerin Fujiko Nakaja macht Nebelskulpturen aus Wasser: Nebel Leben

„Nebel lässt sichtbare Dinge unsichtbar werden, während unsichtbare – wie Wind – sichtbar werden.“ Fujiko Nakaya

Ja genau - Dinge werden unsichtbar. Fotografisch ist das eine Herausforderung. Künstlerisch und emotional sollte man diese Installationen in Ruhe auf sich wirken lassen. Für beides bringt man am besten eine Menge Zeit mit, das wird dann auch dem meditativen Charakter der Ausstellung gerecht.
Bis sich der Nebel gehoben und langsam wieder gelichtet hat, vergeht viel Zeit. Für die Wartezeiten zwischen den Nebelwallungen gibt es für Ungeduldige in den Nebenräumen jede Menge zu lesen, und ein paar Videos von anderen Nebel-Installationen der Künstlerin. Draußen interagiert der Nebel mit der Landschaft und Bäumen, das finde ich persönlich spannender. Nebel im Innenraum mit weißen Wäden ist sehr speziell. 

Dienstag, 1. März 2022

Februar 2022

 

Wie geht es Ihnen? 

Wenn man die Nachrichtenlage anschaut, könnte man sagen: Schlimmer geht (n)immer. Es fühlt sich gerade an, wie eine Mischung aus 9/11 und Fukushima, mit einem Pandemie-Paket im Rücken und einer Energie- und Wirtschaftskrise voraus. Hunderttausende von Menschen sind (zusätzlich) auf der Flucht... Einfach zur Tagesordnung übergehen ist unmöglich. Der Hund muss trotzdem raus, die Kinder oder Angehörigen müssen versorgt, und der Beruf erledigt werden. Das ist für viele der rote Faden.

Die Welt ist dabei, in Stücke zu fallen und Leute wie Adams und Westen fotografieren Felsen! sagte Henri Cartier-Bresson. Er geriet 1940 für fast drei Jahre in deutsche Kriegsgefangenschaft. Nach zwei gescheiterten Fluchtversuchen gelang es ihm, sich 1943 nach Paris durchzuschlagen. Dort schloss er sich einer Gruppe von Fotografen der französischen Résistance an, die die Zeit der deutschen Besatzung und den deutschen Rückzug in Bildern festhielt. (Wikipedia) Gut achtzig Jahre später stellen wir fest...

Eigentlich sollte sich dieser Artikel um "Motive und Motivation im Februar" drehen, denn bei mir gab es beides. Angesichts der aktuellen Umstände verzichte ich auf den Monatsrückblick. Haben Sie im Februar fotografiert, und wenn ja was? 

Mittwoch, 29. Dezember 2021

Das Fotojahr 2021

August 2021 - Smartphone + Analog Effex
28 mm | f1,9| 1/17 s | ISO 160

 

Wenn ich mich an 2021 zurück erinnere, gibt es nur einige wenige Momente, die aus dem gefühlten Einheitsgrau herausragen. Es gab wenig Sonne, es war kalt, die Tage erschienen mir überwiegend düster. Um zu überprüfen, ob meine subjektive Erinnerung mit der fotografierten Realität übereinstimmt, habe ich meinen Lightroom-Katalog durchgeblättert. Tatsächlich gibt es bei  mir nur wenige Motive mit Sonnenschein. Die Bilder 2021 sind entweder bei trübem Wetter aufgenommen, oder extrem kontrastreich. Trotzdem habe ich für meinen Jahresrückblick ein paar Perlen gefunden.

Montag, 8. November 2021

Neue Wege

Haben Sie mitgezählt? Im Oktober habe ich nur zwei Blogartikel veröffentlicht. War es ein "schlechter" Monat? Nein, im Gegenteil. Ich hatte mich Ende August im Rahmen des Programms "Neustart Kultur 2021" für ein Förderstipendium beworben. Die Jury hat den Antrag Mitte Oktober bewilligt, Vertrag und Stipendium sind mittlerweile eingetroffen. Das Projekt, mit dem ich mit beworben hatte, dreht sich allerdings nicht um Fotografie. 

Aus der Not eine Tugend machen

Wie Sie aus früheren Artikeln wahrscheinlich wissen, bin ich seit nunmehr über einem Jahr als "General" tätig. Das ist mein neuer Spitzname, dank der "Generalvollmacht", die mir meine Mutter lange vor ihrem Schlaganfall erteilt hatte. Diese Vollmacht beinhaltet allerdings (noch) NICHT ihre Verlegung in eine Pflegeeinrichtung. Meine Mutter ist geistig fit, körperlich geht es ihr gut und schlecht zugleich. Ihr Zustand wird nicht besser, aber auch nicht schlechter. Während ich sie betreue, geht es mir wie Bill Murray im Film "Und täglich grüßt das Murmeltier".

Als pflegende Angehörige notiere ich deshalb meine Erlebnisse mit Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Pflegedienst und einer Seniorin, die als „Unikum“ bezeichnet wird. Aus diesem Muttertagebuch soll ein Buch werden, das gleichermaßen informativ, unterhaltsam und humorvoll unseren Alltag beschreibt - die Höhen und Tiefen der häuslichen Pflege, und einer nicht immer einfachen Mutter-Tochter-Beziehung. Corona kommt als nervige Nebenfigur auch nicht zu kurz.

Die Förderung dieses Projekts ist für mich nicht nur eine große Motivation, sondern auch eine große Hilfe in dieser Lebensphase. Die Suche nach einem renommierten Verlag ist momentan mein vorrangiges Ziel. Für mich ist es auf jeden Fall schon jetzt ein Neustart.


Was wird aus der Fotonanny?

Sie werden hier weiterhin neue Artikel und Blogbeiträge finden, denn ich fotografiere immer noch täglich. Im betrachtenswert-Blog habe ich zuletzt deutlich mehr veröffentlicht als hier. Wahrscheinlich gibt es von der Fotonanny künftig mehr aus der Rubrik "Bilder und Geschichten", und weniger Fachartikel zu technischen Themen. Fragen zu Ihren Kameras, zu speziellen Aufnahmesituationen oder zu meinen Büchern beantworte ich natürlich auch in Zukunft. 😊

Mittwoch, 28. April 2021

Vergissmeinnicht

 

Liebe Leserinnen & Leser,
es fällt mir immer noch schwer, neue Blogartikel zu schreiben. Inzwischen habe ich zwar wieder etwas mehr Zeit, aber keine Kraft und keine Inspiration. Das einzige, was ich momentan auf die Reihe kriege, sind Fotos im Automatikmodus. Neulich stand ich mit meiner Nikon Coolpix P1000 auf einer Brücke und wollte ein Foto im Modus A machen. Es ist mir nicht gelungen, die Blende einzustellen: Ich wusste nicht mehr, wie das geht. 

In diesem denkwürdigen Moment dachte ich an Sie, an meine Leserinnen und Leser, an meine FotokursteilnehmerInnen, und an die Schwierigkeiten, die Sie oft hatten oder haben. Welcher Knopf an der Kamera war das gleich noch, und wie drehe ich jetzt an welchem Rad? Das ist doch das richtige Rad, aber... warum klappt das jetzt trotzdem nicht? 

Dienstag, 9. Juni 2020

Es gibt wieder Ausstellungen


Gute Nachrichten beim morgendlichen Blick auf die Litfaßsäule:

Fotoausstellung „MÜNCHEN. SCHAU her!“
Die Bayerische Staatsbibliothek zeigt historische Raritäten aus ihrem Bildarchiv. 250 historische Aufnahmen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1970er Jahre laden den Besucher auf eine spannende Zeitreise durch München und Umgebung.

verlängert bis 31.7.2020

Bayerische Staatsbibliothek, 1. OG
Informationen finden Sie unter www.muenchen-schau-her.de


Bitte beachten Sie die geänderten Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 9:00 – 17:00 Uhr (samstags, sonntags und an Feiertagen geschlossen)

Eintritt frei!
Aufgrund der Hygiene- und Abstandsregeln ist die gleichzeitige Besucherzahl auf 30 Personen begrenzt. Bitte haben Sie Verständnis für mögliche Wartezeiten. 

Ebenfalls wieder geöffnet und verlängert 

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Schaut her! Toni Schneiders 
Bis zum 27.9.2020 widmen die Stiftung F.C. Gundlach und das Kunstfoyer München dem bedeutenden Fotografen Toni Schneiders zu seinem 100. Geburtstag eine Gesamtschau, die ihn als Porträtist, als Reise-, Industrie- und Landschaftsfotograf neu entdeckt.

Kunstfoyer Bayerische Versicherungskammer
Maximilianstraße 53, 80538 München
Eintritt frei

Weitere Informationen zur Ausstellung


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Sonntag, 22. März 2020

Kleine Unterschiede




Ich gebe offen zu: Es ist kein Meisterwerk der Bildbearbeitung. 
Aber darauf kommt's in diesen Zeiten nicht an. 
Hauptsache Sie haben in diesem Moment ein Lächeln im Gesicht.

Freitag, 20. März 2020

Fotografie im Ausnahmezustand


Seit Montag herrscht in Bayern Ausnahmezustand. Die Anweisung lautet: zu Hause bleiben, um sich selbst oder andere nicht anzustecken und die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. In einigen Gemeinden gab es bereits "Ausgangsbeschränkungen", seit heute Mittag ist es amtlich: sie gelten jetzt für ganz Bayern. Es ist gut möglich, dass diese Einschränkung ab nächster Woche auf ganz Deutschland ausgeweitet wird. 

Nun sind wir Fotografen Menschen, die ihre Motive gerne im Freien suchen. Solange Sie das alleine tun und Abstand halten, gefährden Sie niemanden. Zuhause bleiben mit wenig "alternativen Beschäftigungen", noch dazu bei strahlendem Frühlingswetter ist für die meisten Menschen eine echte Herausforderung. Heute bekommen Sie jede Menge Inspirationen, was Sie auch zuhause mit Ihrer Kamera machen können, damit Ihnen die Decke nicht auf den Kopf fällt. 

Freitag, 13. März 2020

Alternativprogramm: Raus in die Natur

Hagelt es bei Ihnen momentan auch so viele Absagen? Kein Flohmarkt, kein Konzert, kein Starkbierfest, Freunde sagen die Geburtstagsparty ab... Menschenmassen meiden - was tun? Immer nur ins Internet schauen ist auch keine Alternative. 😉

Vielleicht ist die aktuelle Lage die perfekte Gelegenheit für Sie, endlich in Ruhe Ihrem Hobby nachzugehen. Probieren Sie ein paar Kamerafunktionen aus, für die Sie bisher nie die Zeit oder die Geduld hatten. Hinzu kommt, dass die Natur durch den milden Winter heuer sehr früh dran ist. Diese frischen Bärlauchspitzen habe ich schon letzte Woche fotografiert, ein paar davon mitgenommen und verspeist. Lecker und gesund - die fotografischen Tipps zur Bärlauchfotografie kennen Sie wahrscheinlich schon.

Hier sind ein paar Ideen, was Sie in nächster Zeit ausprobieren könnten...

Sonntag, 8. März 2020

Zum Weltfrauentag



















































... ein fotografisches Fundstück aus dem Februar dieses Jahres, aufgenommen in München. Verfolgen Sie auch ein fotografisches "Fahrradprojekt"?
Beim "Photo Argus" finden Sie 50 coole Fahrradfotos - 50 Cool Pictures of Bicycles


Montag, 24. Februar 2020

Fahne auf Halbmast


Wegschauen geht nicht.

Mittwoch, 27. November 2019

Hurra, eine ganze Woche lang...


Haben Sie es auch gemerkt? 
Sind Sie schon ganz aufgeregt? 
Haben Sie schon zugegriffen? 

Es ist wieder Schnäppchenzeit! 

Schon seit zwei oder drei Wochen erhalte ich erheblich mehr E-Mails und immer ist von diesem schwarzen Freitag die Rede. Nein, das hat nichts mit schwarzer Magie zu. Wenn Sie an den "Schwarzen Freitag 1929" und einen Börsencrash denken, dann haben Sie Ihr Wissen noch nicht auf den neuesten Stand gebracht. Es heißt Black Friday und nicht Schwarzer Freitag. Bringen Sie das bitte auch nicht mit den Black Fridays for Future durcheinander. Sprache ist manchmal verwirrend, vor allem wenn man verschiedene Sprachen miteinander mischt und dadurch immer wieder neue Bedeutungen für altbekannte Wörter lernen muss.

Donnerstag, 11. Juli 2019

Broschüre zur FZ1000/FZ1000 II erschienen

Vor etwa zwei Jahren haben Oli und ich ein Dokument verfasst, in dem wir die Lumix-Modelle GX8 und GX80 direkt miteinander verglichen haben. Es bot sich also an, etwas Ähnliches für die alte und die neue FZ1000 zu machen. Die wichtigsten und auffälligsten Unterschiede habe ich in meinem Blogartikel im April bereits beschrieben. Für die meisten Interessierten dürfte dieser Überblick ausreichen. Ich finde die Neue gut. Das Vorgängermodell kostet derzeit etwa 539,- EUR, die Preise für die FZ1000 II liegen zwischen 800 und 849 EUR. Wo liegen die Unterschiede, lohnt sich das Update?

Im E-Book "Lumix FZ1000 / FZ1000 II - Was sie vereint, was sie unterscheidet" gehe ich auf diese Frage detailliert ein. Das Dokument umfasst im Original etwa 45 DIN A4 Seiten. Darin finden Sie nach dem allgemeinen Überblick eine direkte Gegenüberstellung aller Bedienelemente und Menüs.

Zum Lesen der E-Book-Ausgabe ist kein spezielles Lesegerät erforderlich. Mit der kostenlosen App von Amazon sind die Inhalte auf allen mobilen Endgeräten, Tablets oder am PC/Mac sofort verfügbar.


Montag, 21. Januar 2019

Rückblick, Ausblick, Aktuelles

Das Handbuch zur Nikon Coolpix P1000 ist fast fertig und so neigt sich die lange Sendepause im Fotonanny Blog dem Ende zu. Gerne hätte ich letzte Nacht den "Blutmond" mit der P1000 fotografiert, aber hier in München war es zappenduster. Irgendwie bin ich ganz dankbar, dass ich eine gute Ausrede habe, und bei den eisigen Temperaturen nicht mit dem Stativ ausrücken musste.
Vielen Dank an Oliver für den Hinweis auf aktuelle Ausstellungen in München und Umgebung, die ich an dieser Stelle gerne weitergebe.


Der Jahreswechsel ist immer eine gute Gelegenheit, um einen Blick zurück zu werfen. Die meisten Fotos landen auf der Festplatte und werden von neuen Motiven schnell aus dem Gedächtnis verdrängt. Vielleicht haben Sie jetzt Lust und Zeit Ihr Archiv durchzublättern und Ihre fotografischen Highlights 2018 herauszusuchen? Gibt es Themen, an denen Sie gearbeitet haben, die Sie 2019 noch einmal anpacken und vertiefen wollen? Oder gibt es eine Technik, ein Motiv oder ein Genre, das Sie heuer zum ersten Mal in Angriff nehmen wollen? Machen Sie sich Notizen, wenn Sie Ihre Bilder anschauen, und nutzen Sie die Gelegenheit auch für eine Datensicherung. Über die Weihnachtsfeiertage habe ich für einen Freund einen Computer neu installiert und gelernt, wie man Festplatten aus- und wieder einbaut - oder mit geeigneten Adaptern wieder zum Laufen bringt. Warten Sie nicht bis, Ihr Gerät den letzten Schnaufer macht...

Für kommenden Freitag habe ich mich zum Sony Alpha Day angemeldet. Ein sogenanntes VIP-Ticket habe ich nicht mehr bekommen, aber das brauche ich auch nicht. Um mein Repertoire zu erweitern will ich einfach mal für ein paar Stunden eine Sony Kamera in die Hand nehmen und ausprobieren, wie es mir damit ergeht. Weitere Pläne gibt es derzeit nicht. Nach fünf Monaten harter Arbeit freue ich mich jetzt erst mal auf ein paar Wochen ohne feste Termine im Kalender. Vielleicht springen sogar ein paar Tage Urlaub raus.   :-)