Freitag, 25. Januar 2013

Der siebte Tag

"Das könnte dir gefallen", meinte Roland vor etwa einem Jahr und drückte mir eine Visitenkarte in die Hand. Darauf stand so etwas wie "Fotoprojekt" und irgendwas mit "Der siebte Tag".

Kaum zu glauben aber wahr:
das ist ein analoges FOTO

Interessanten Tipps kann ich nur selten widerstehen, also ab ins Internet und nachgucken.
Beim Projekt von Przemek Zajfert geht ums Fotografieren mit einer Lochkamera, analog auf Film. Ein Blick in die Galerie verrät: Das Ergebnis wird unscharf, bunt und anders als alles, was man bis dato aus einer Kamera heraus bekommen hat.

In Ordnung, dachte ich, und bestellte mir zwei Filmdosen à 10 EUR. Das ist ein fairer Preis dafür, dass ich das Negativ nicht selbst in eine Dose frickeln, exakt platzieren und ein Loch in der richtigen Größe reinbohren muss. Für sowas habe ich zwei linke Hände und bin viel zu ungeduldig. Entwickeln und Einscannen musste ich den Film auch nicht - wunderbar. Die Filmdosen kamen postwendend, aber sie erschienen mir so wichtig und wertvoll, dass ich sie erst mal 11 Monate lang herumliegen ließ...


Mittwoch, 16. Januar 2013

Foto-Fernsehtipps für Januar und Februar 2013


Die Fernsehtipps, frisch zusammengestellt,
wie immer als PDF zum Herunterladen.

Bis Mitte Februar gibt es unter anderem eine Wiederholung der Dokumentation über Andreas Gursky, sowie diverse Fotografenporträts. Die für mich interessanteste Sendung läuft am 13.2. im SF1 (Schweizer Fernsehen) - wohl allen, die bis in die Schwyz luaget könne. Aber es besteht ja immer Hoffnung auf Wiederholung - irgendwo in den Öffentlich Rechtlichen, für die ich an dieser Stelle mal eine Lanze brechen möchte. Die Privatsender tun sich wahrlich schwer mit kulturell anspruchsvollen Sendungen (siehe x-te Wiederholung der Sendung "Fotografie des 20. Jahrhunderts" auf Anixe/Tele 5 am 25.1.).

Übrigens: der Blick in die Mediathek von arte eröffnet ebenfalls eine reichhaltige Fundgrube an Sendungen über Fotografie und Fotografen.

Danke auch wieder an www.kunstlinks.de, deren monatliche Sendeliste stets die Basis für die Foto-Fernsehtipps darstellt.


Mittwoch, 19. Dezember 2012

Wenn die Inspiration flöten geht



Strategien, zur Überwindung des gelegentlich auftretenden Fotofrusts (Teil 1)

Autoren fürchten die sogenannte Schreibblockade, diesen grässlichen Zustand, in dem man vor einem weißen Bildschirm sitzt, und etwas zu Papier bringen soll. Die Ideen wären prinzipiell da, aber jeder Satz krümmt sich wie ein Wurm. Am Ende des Tages hat man mehr Textpassagen gelöscht als gespeichert. Diese uninspirierten Phasen gibt es auch beim Fotografieren. Da ist diese unsägliche Lust, hinaus zu gehen und tolle Fotos zu machen. Man hätte Zeit - oh Wunder - , man hat eine tolle Kamera, aber egal was man fotografiert: es sieht irgendwie alles sch... aus. Es will und will einfach kein Motiv auftauchen, mit dem man sich länger beschäftigen könnte. Uah. Das kann einem die Lust aufs Fotografieren ganz schön verhageln. Was tun?

Foto-Fernsehtipps für Dezember und Januar


Es ist wieder so weit: die TV-Tipps für die Zeit vom 22.12.12 bis 16.01.13 sind gerade frisch eingetroffen. Hier geht's zum Download.

Vielen Dank an www.kunstlinks.de und insbesondere an Hermann Ludwig (Kunstlehrer am Viscardi-Gymnasium, Fürstenfeldbruck), der die Termine recherchiert hat.

Freitag, 7. Dezember 2012

Winterzeit - Fotoprojekt Rauchfotos


Reinhard schreibt mir heute früh: "Liebe jacqueline nun will ich laut deinem aktuellen buch (Fotografieren! Amazon) die rauchsäulen fotografieren und laufe hier schon zwei tage in allen läden rum und kriege keine räucherstäbchen. Tipp: in der nächsten buchauflage teststäbchen dazu..."

Ich werde den Vorschlag an Vierfarben weiterleiten ;-)

Wer vor dem gleichen Problem steht, und weder im örtlichen Tee- noch im Asialaden fündig wird, kann die duftenden Stäbchen natürlich auch - wie sollte es anders sein - im Internet bestellen.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

JULA - Wettbewerb: Die Ausstellung


Im Sommer hatten die Organisatoren des JULA-Theaterfestivals zum Fotowettbewerb aufgerufen: Unter dem Titel "Places we l?ive" wurden mehr als 350 Beiträge eingereicht. Am 31. Oktober lag das Urteil der Jury vor, aber das Geheimnis um die Siegerbilder und die PreisträgerInnen wurde erst gestern Abend bei der offiziellen Eröffnung des JULA-Festivals gelüftet.

Das JULA-Team hatte sich für die Präsentation der Gewinnerfotos etwas Besonderes ausgedacht:

Mittwoch, 28. November 2012

Ausstellung: Das Leben lieben


Eine ganz besondere Fotoausstellung eröffnet am Montag, den 3. Dezember in der Cantina Pasing (Pasinger Fabrik). Unter dem Titel Das Leben lieben sind Fotos von Kindern zu sehen, die im Haus Atemreich betreut wurden und werden. Die Fotografinnen Miriam Weisz, und Johanna Gertz haben sehr einfühlsame und beeindruckende Schwarzweiß-Porträts geschaffen. Sehens- und unterstützenswert!

Die Ausstellung dauert bis zum 7.12., die Vernissage findet am 3.12. ab 18 Uhr statt.

Wer mag, kann über facebook Kontakt aufnehmen.


Dienstag, 20. November 2012

TV-Tipps Fotografie November/Dezember


Frisch eingetroffen von www.kunstlinks.de: Die Fernsehtipps für Fotografen mit allen Sendungen bis 9.12. gibt es hier zum Herunterladen.

Wer die im letzten Monat angekündigten Dokumentationen auf arte verpasst hat, findet die Wiederholungstermine. Neu im Programm ist ein Sender, von dem ich bisher noch nichts gehört und gesehen habe: Servus TV. Na, mal sehen, ob und wie ich den rein bekomme, denn die Sendung vom 9.12. klingt interessant:

Sonntag, 9. Dezember 2012 - 23.10 - 23.45 Servus TV
Salz - Die bizarre Welt des Fotografen Murray Fredericks
Dokumentation, Australien, 2009, 27 min
Jedes Jahr wagt sich Fotograf Murray Fredericks mit dem Fahrrad auf die ausgetrocknete Oberfläche des Lake Eyre, Australiens größtem Salzsee. In der strahlend weißen Einöde findet der abenteuerlustige Künstler einzigartige Motive für außergewöhnliche Fotos und Zeitrafferaufnahmen - und auch bemerkenswerte Einsichten.
Update 2020: Bei Youtube gibt es dazu einen Vortrag von Murray Fredericks, 20 Minuten, Englisch

Gute Idee

Ich finde: diese Aktion verdient den Titel
"Ein Herz für Fotografen".

Wer kennt ähnliche Kooperationen zwischen Veranstaltern und Fotografen?


Bereits kurz nach der Gründung des Fotoclubs unter dem Dach der VHS Vaterstetten im Jahre 2011 bahnte sich die Kooperation zwischen dem Tierpark und dem Fotoclub an – eine klassische „WinWin-Situation“, denn der Tierpark benötigt ständig gutes Bildmaterial für Werbezwecke und für den Club bietet der Tierpark eine unerschöpfliche Menge an Motiven für Tierfotografie.
Die Mitglieder des Fotoclubs waren daher im Laufe eines Jahres regelmäßig zu Besuch bei den „Bewohnern“ des Tiergartens und haben imposante und amüsante Studien und Portraits der verschiedenen Tiere zu allen Jahreszeiten angefertigt.
Diese Bilder sind ab dem 5. Dezember zu den Öffnungszeiten des Tierparks zu sehen, die Vernissage (Eintritt frei) findet am 4. Dezember um 18.00 Uhr statt.*

Der Tierpark beteiligt sich seit vielen Jahren aktiv an Arterhaltungsprogrammen. Viele bedrohte Tierarten werden hier gezüchtet, um ihren Bestand zu sichern und eine zukünftige Ansiedlung in geeigneten Lebensräumen zu ermöglichen. Das Artenschutzzentrum Hellabrunn ist ein einzigartiges Forum, in dem die Besucher über die vielen Projekte Hellabrunns eindrucksvolle Informationen bekommen können.
Der Fotoclub Vaterstetten unterstützt diese Bemühungen im Rahmen der Ausstellung. 10% der Erlöse durch Bilderverkauf gehen daher an das Artenschutzzentrum.

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Anfahrtsbeschreibung (pdf):
http://www.fotoclub-vaterstetten.de/images/Anfahrt.pdf
* Einlass von 17.30 – 18.00 Uhr – ein späterer Einlass ist nicht möglich.
Bitte benutzen Sie den Parkplatz „P2“ an der Siebenbrunner Straße.
ACHTUNG: Der Einlass ist ausschließlich über das „Kameltor“ (Grünes Schiebetor 9) möglich, Siebenbrunner Straße, direkt gegenüber des Parkplatzes)
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Freitag, 16. November 2012

An schlechten Geschmack kann man sich gewöhnen?

Gestern war so ein Tag, an dem sich das Fotografieren richtig gelohnt hat. Tolles Wetter, Sonne satt, goldener Oktober im November. Erfreulicherweise hatten die Bäume ihr buntes Laub noch nicht komplett abgeworfen, also nichts wie raus und noch mal mit der kleinen Nikon P7700 (Amazon) voll draufhalten. Das Ziel: Möglichst viele Funktionen durchfotografieren, damit das Handbuch zu dieser Kompakten auf den letzten Metern mit authentischem Bildmaterial bestückt werden kann.
Und da war sie: die Gemälde-Funktion. Was uns Nikon da beschert, kann man guten Gewissens als Angriff auf den guten fotografischen Geschmack bezeichnen. Oder sollte ich besser schreiben: den guten klassischen Geschmack?


Mit Fotografie hat das, was da aus der Kamera kommt, nicht mehr viel zu tun. Andererseits ist es ja auch eine "Gemälde"-Funktion. In den Anfangstagen von Fotofiltern orientierten sich die Gemälde-Filter an Leinwand-Umsetzungen oder sie produzierten malerische Bilder im Stil von van Gogh. Derzeit schwappt die HDR-Welle durch die fotografischen Lande, also sehen die neuen Gemälde eben so aus.