Donnerstag, 17. Oktober 2019

TV-Tipps bis Mitte November

Der Fotograf Sebastio Salgado wurde gerade mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Ein achtminütiger Beitrag über ihn und seine Arbeit ist für kurze Zeit in der Mediathek verfügbar.

Was es sonst noch Interessantes im TV oder in den Mediatheken gibt, habe ich wie gewohnt im aktuellen PDF-Dokument zusammengefasst - vielen Dank an Hermann Ludwig und seine kunstlinks.de.

Eine andere gute Nachricht gibt es auch: Der Sender Arte und der Mediathek-Viewer haben ihren Clinch beendet, das Archiv von Arte ist jetzt wieder erreichbar. Dort können Sie sich den Dokumentarfilm "Das Salz der Erde" noch bis zum 22.10. anschauen.

Dienstag, 15. Oktober 2019

Flow - Wenn alles leicht von der Hand geht

Den letzten Beitrag habe ich mit dem Satz beendet: Meine Bridgekameras erfüllen mir zwar nicht jeden Wunsch im Hinblick auf Schärfe und Auflösung, dafür schenken sie mir die Flexibilität und das Tempo, mit dem ich in meinen "fotografischen Flow" komme. 

Wie ist das bei Ihnen? Wann und wie kommen Sie beim Fotografieren in diesen wunderbaren Zustand, in dem alles wie von alleine läuft?

Warten auf das Licht...




























Arbeiten mit dem Stativ
ist bei mir die beste Voraussetzung dafür, erst mal NICHT in den Flow zu kommen. Doch es gibt Aufnahmesituationen und fotografische Ziele, die man ohne Stativ derzeit (noch) nicht erreichen kann. Das weiß ich ganz genau, will mich aber nicht damit abfinden. Das ist mein Problem. Wenn man die Welt anders haben möchte, als sie nun mal ist, fängt man an zu leiden. Beim Workshop im Ruhrgebiet wurden die abendlichen Aufnahmen für mich ein Selbstbeobachtungsexperiment der Extraklasse. 

Freitag, 11. Oktober 2019

Regen, Licht und andere Widrigkeiten


Wenn man über Industriefotografie im Ruhrgebiet spricht, fallen sofort die Namen Bernd und Hilla Becher. Mit ihren sachlich-nüchternen Architekturaufnahmen haben sie Fotogeschichte geschrieben. Deshalb ist es für viele Fotografen auch ein Ansporn, die noch existierenden Motive im Stil der Bechers aufzunehmen. Dazu braucht man vor allem wolkenverhangenes weiches Sonnenlicht, das wenig Schattenwürfe erzeugt, und den Himmel über den Gebäuden weiß werden lässt. Dieses spezielle Licht hatten wir... nicht ganz, aber im Ansatz sieht man im oberen Bild die "Becher-Ästhetik":
  • diffuses Licht
  • Zentralperspektive
  • Verzerrungsfreiheit, und vor allem
  • Menschenleere.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Seitenwechsel


Fast jedes Jahr buche ich einen Kurs oder Workshop bei Kollegen, denn zu lernen und zu entdecken gibt es immer etwas. Zudem ist der Seitenwechsel für mich ein Genuss: Als Teilnehmerin muss mich um nichts kümmern, außer um mich selbst und meine Bilder. Das Ruhrgebiet hatte ich schon lange auf dem Kiecker, letzte Woche war es endlich so weit: Vier Tage Industriefotografie. Solche Motive findet man in München nicht.

Dienstag, 1. Oktober 2019

Sendepause







































Nur ein kleiner Blogartikel mit TV-Tipps im September, das heißt bestimmt: die Fotonanny arbeitet gerade wieder an irgendwas Größerem...? Ja, das hat sie. Es ging diesmal nicht um ein Buch, sondern um einen intensiven Produkttest. Jetzt bin ich um viele Erfahrungen und Erkenntnisse reicher, es war eine wirklich spannende Zeit. Nun freue mich auf ein paar Tage relaxtes Fotografieren im Ruhrpott, mit völlig ungewohnten Motiven und den altgewohnten Kameras. 😀