Freitag, 31. Januar 2020

Das papierlose Fotoarchiv


























Im Moment mache ich wenig/er neue Fotos, ich habe noch so viele alte. In den letzten Jahren hatte ich kein einziges analoges Fotoalbum mehr geöffnet, geschweige denn irgendwelche Dias herausgekramt. Diese Bilder waren immer da, als Erinnerungen in meinem Kopf, und "körperlich" in Form von Umzugskartons, die ich nach den letzten beiden Umzügen nicht mehr ausgepackt hatte.
Wie mehrfach berichtet laufen meine Scanner auf Hochtouren, das Analoge wird digital und die Datenmenge wächst. Gerade habe ich wieder eine externe Festplatte mit 2TB gegen ein neueres Modell mit 4TB ausgetauscht.

Das alte Archiv, das sich stets wie ein "blinder Fleck" angefühlt hatte, ist jetzt wieder Teil meines Alltags. Mit den aufgepeppten Fotomotiven blüht auch mein Gedächtnis wieder auf. Es gibt Bilder, die ich unter dem Stichwort "Supermemories" führe, weil ihr Anblick eine ganze Kaskade von Erinnerungen wachruft. Ich hätte alles einfach unbesehen in den Müll werfen, mir viel Arbeit und Zeit sparen können, aber ich bin froh, dass ich das nicht getan habe.

Sie haben keinen Scanner und wenig Zeit? Dann wählen Sie die "Quick&Dirty-Lösung": Alte Fotos einfach abfotografieren und danach wie neue Motive behandeln. Wenn Sie noch unsicher sind, was Sie mit Ihren alten Bildern machen sollen, lesen Sie weiter. 

Dienstag, 14. Januar 2020

TV-Tipps bis Mitte Februar

Die neuen TV-Tipps von www.kunstlinks.de sind schon letzte Woche eingetroffen, mea culpa! 
 
Es lag nicht an Hermann Ludwig, der auch im Neuen Jahr wieder ganz pünktlich seinen Rundbrief verschickt hatte. Ich hatte diesen Blogpost vorbereitet, aber vergessen, auf den "Veröffentlichen-Knopf" zu drücken...
Die überschaubare Liste mit einigen Sendungen über Kunst&Künstler und Seitenblicke gibt es hier

 
Es lohnt sich aber auch, diesem Link zu folgen: Im Mediathek-Viewer werden alle Sendungen angezeigt, die derzeit zum Thema Fotografie zur Verfügung stehen. 

Es sind oft die kleinen Beiträge, die gut als kleine Inspirationshäppchen dienen, und sei es nur, um Euch/um Ihnen zu zeigen: Das können Sie auch.

Deutsche Welle: Fotoprojekt Sacred Spaces (Architektur, ca. 5 Minuten)
HR: Alltagsszenen als Fotokunst (ca. 3 Minuten) 

Gutes Gelingen für Ihre Arbeiten in 2020!

Mittwoch, 8. Januar 2020

Das dritte Bild


Nein, diese Landschaft gibt es nicht "in echt". Dieses Bild ist eines von vielen Nebenprodukten, die am Rande meines unendlich langwierigen Digitalisierungsprojekts entstehen. Es ist ein "Sandwich" aus zwei Diapositiven, die ich zusammen in ein Diarähmchen gesteckt, und dann als Einzelbild gescannt habe. Anschließend habe ich die TIFF-Datei in Photoshop und Lightroom optimiert.

So einen kreativen Unfug mache ich nicht zum ersten Mal. Die Anfänge reichen weit zurück in die 1990er Jahre. 

Mittwoch, 1. Januar 2020

Warum fotografieren? (6/20)



Der Fotograf Paul Strand (1890 - 1976) ist lange vor der Einführung der Digitalfotografie gestorben, aber zu seinen Lebzeiten war Fotografieren bereits ein Massenphänomen. In einem Zitat kann man lesen, was er von der Unterscheidung zwischen professioneller und Amateurfotografie hält: Nichts. Für ihn ist es einer der "populärsten Irrtümer in Sachen Fotografie", schlechte Fotos mit dem Begriff "Amateur" zu verbinden. Damit hatte er absolut recht: Es gibt zahllose Amateure, die fotografieren können wie die Profis und die gleiche Ausrüstung benutzen.