Mittwoch, 20. Dezember 2017

Wie wär's mit einem Baum aus Licht?















Nur noch viermal schlafen, dann ist schon wieder Bescherung :-)
In der Woche vor dem Fest ist das elektronische Postfach immer besonders voll. Die Fotomotive, die zu den Feiertagen mitgeschickt werden, sind genauso phantasievoll und so unterschiedlich wie die Menschen, die sie fotografiert haben. Es ist schön, diese Vielfalt zu erleben - vielen Dank auf diesem Weg an alle, die mir schon geschrieben haben oder es noch tun werden.

Da ich heuer (noch?) keine eigenen Weihnachtsmotive fotografiert habe, kamen die Weihnachtsgrüße einer Fotokursteilnehmerin genau zur rechten Zeit. "Inspiriert durch dein Buch zur FZ300" merkte sie dazu an, und schickte mir diesen wirklich gelungenen Tannenbaum aus Licht. Das Motiv passt perfekt, denn für mich ist Weihnachten das "Lichterfest", das alljährlich die Mitte des Winters markiert, und Vorfreude weckt, weil es bald wieder früher hell wird.

Einen Vorteil haben die langen dunklen Stunden: Sie eignen sich hervorragend, um mit Lichtmalereien zu experimentieren und Lichtspuren aufzunehmen. Probieren Sie es in einer ruhigen Minute aus. Sie brauchen einen Assistenten, der die Lampen schwenkt. Vielleicht ist es eine schöne Abwechslung an den Feiertagen, wenn die ganze Familie im Garten Lichterbäume oder bunte Kreise ins Dunkle malt?

Wer noch nicht weiß, wie das geht: Demnächst mache ich wieder einen Abendkurs, wo wir Lightpaintings im Freien üben werden. Wer nicht solange warten will, kann sich auch mein Video bei Blende 8 anschauen. Aktuell gibt es noch keine neuen Kurstermine, weil ich momentan jede Arbeitsminute zum Schreiben brauche. Der Rest der Zeit gehört der Familie und mir: zum Ausruhen, damit ich fit bleibe und auch in 2018 wieder durchstarten kann.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern lichtvolle Feiertage und eine Phase der Ruhe und Entspannung zwischen den Jahren.

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Das ist ein bisschen wie Sport...

Die Foto-Fernsehtipps sind seit 2010 ein fester Bestandteil im Fotonanny-Blog. Das liegt daran, dass der Kunstlinks-Newsletter nicht nur interessant ist, sondern auch so zuverlässig und pünktlich in meinem Posteingang landet. Mich hat schon damals interessiert, wer eigentlich hinter diesem Projekt steckt. Deshalb freue ich mich sehr, dass Hermann Ludwig auf meine Interviewanfrage eingegangen ist. Wir kennen uns nicht persönlich, aber ich habe mich bei www.kunstlinks.de ein bisschen vorab informiert.

Die "kunstlinks" sind erstmals im Februar 1999 als "kunstunterricht.de" ans Netz gegangen. Ihr Webmaster ist Hermann Ludwig, der seit 1978 in Bayern als Kunsterzieher tätig war und jetzt im Ruhestand weitermacht.

„Die Fernsehtipps bieten Orientierung im linearen Fernsehen, helfen bei der Programmierung, aber auch bei der Suche in den Mediatheken und teilweise auf Youtube.“

Sie helfen auch mir, weil ich im Newsletter nach dem Stichwort „Fotografie“ suchen kann.

"Selten wurde ich so konkret und kompetent befragt, so dass ich jetzt nicht wiederstehen konnte, mich zu einzelnen Fragen dieses Interviews etwas ausschweifend zu äußern. Da bin ich mal gespannt, ob und wie die Fotonanny das auf ihrer Seite unterkriegt", schreibt Hermann Ludwig zum Auftakt unseres Interviews. In der Tat, das Gespräch bietet Stoff für mehr als einen Blogpost, darum teile ich es in appetitliche Häppchen auf. :-)


FN: Hermann, wie entstand die Idee zu dieser Webseite?
Wer war/ist die Zielgruppe? Was sollte erreicht werden?
Wie kam es zur Umbenennung von kunstunterricht.de zu kunstlinks.de?

Dienstag, 12. Dezember 2017

TV-Tipps und ein Lebenszeichen

Und schon wieder ist ein Monat vorbei, den ich fleißig schreibend vor einer anderen Mattscheibe zugebracht habe. 
Ganz anders macht es Benjamin Jaworskyj. Der Berliner ist sechs Monate im Jahr für seine Leidenschaft, das Fotografieren, weltweit unterwegs und  gibt immer wieder Fototipps für Fernsehzuschauer und auf Youtube. Meins ist das nicht, aber es gibt sicher viele, die das mögen. 
Über den Jahreswechsel kann man sich auf NDR einige seiner Beiträge anschauen.

Die Sendetermine und einige Seitenblicke gibt's in der neuen Liste mit Sendungen.

Was mich interessiert, ist der Mensch, der hinter den Kunstlinks steckt. Darum habe ich vor einiger Zeit Kontakt mit Hermann Ludwig aufgenommen, und ihn zum Interview gebeten. Er hat sich bereit erklärt mitzumachen und mir seine Antworten unlängst zugeschickt. Demnächst also mehr über einen Menschen, der eher im Verborgenen agiert, und einen bemerkenswerten Beitrag für die Allgemeinheit leistet.

Dienstag, 21. November 2017

TV-Tipps

Analog TV: klares Auslaufmodell

Die Fernsehtipps erhalte ich seit vielen Jahren von www.kunstlinks.de. Sie kommen seit 1999 jeden Monat absolut pünktlich und sind mit großem Weitblick zusammengestellt. Weil auch diesmal nur spärliche Beiträge zur Fotografie dabei sind, habe ich wieder zu den "Seitenblicken" gegriffen. Hier geht's zur aktuellen Liste mit Sendungen.

Hier ein Seitenblick, der viel über unsere moderne Medienwelt verrät:



Berühmt mit Instagram und Co.
"Wenn ich mal drei Stunden lang nichts poste, fragen mich die Leute ob ich tot bin. Das kann ich mir nicht erlauben."
 
Na wunderbar. Gut, dass die Leserinnen und Leser meines Blogs wissen, dass ich konzentriert arbeite, wenn ich selten blogge.

Mehr über den Wahnsinn unserer modernen Zeit: 
Freitag, 24.11.17 von 20:15 - 20:45 Uhr auf ndr
Samstag, 25.11.17 von 8:30 - 9:00 Uhr auf ndr
oder danach in der Mediathek.

Link zur Sendung

Samstag, 28. Oktober 2017

Analoge Bilder digitalisieren

Erinnerungsfoto Prag 1993
Aufsichtsvorlage (9x13 cm) selbst gescannt
In einem Artikel vor zwei Jahren habe ich von meinem Plan berichtet, mein analoges Bildarchiv digitalisieren zu wollen. Bei den Foto-Abzügen war ich ganz erfolgreich. Dank moderner Multifunktionsgeräte lassen sich sogenannte Aufsichtsvorlagen relativ schnell und auch mal zwischendurch einscannen. Bei den Negativen und Dias waren die Hindernisse größer. Mit meinem Flachbettscanner hätten mich das Einlegen der Vorlagen und der Scan-Vorgang wochenlang beschäftigt - ein unmögliches Unterfangen.


Hilfe kam von einem Fotofreund, der mir einen speziellen Diascanner mit Magazin lieh, was die Abläufe deutlich beschleunigt hätte. Leider ließ sich das Gerät nicht dazu bewegen, mit den neueren Betriebssystemen meiner Computer zu kooperieren. Ich war genervt, weil ich mir nicht noch ein Gerät anschaffen wollte, und legte die Sache auf Wiedervorlage.  Mittlerweile bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich meine Zeit lieber anders verbringe, und deshalb auch bereit bin, ein paar Euro zu investieren. Ich werde meine Dias und Negative von einem professionellen Dienstleister digitalisieren lassen, aber in welcher Auflösung und von wem? 


Donnerstag, 26. Oktober 2017

Wettbewerbs-Nachlese

Nachdem wir Ende August die Bilder des 6. Münchner Fotomarathons juriert hatten, saßen wir noch eine ganze Weile mit dem Team zusammen und es entwickelten sich interessante Gespräche: über den Fotomarathon in seiner heutigen Form, über anstehende Veränderungen, und über die Enwicklung dieses Events im Lauf der vergangenen sechs Jahre. Für Anfang Oktober hatte ich zugesagt, bei der Jurierung der Oberbayerischen Fotomeisterschaft (DVF, Landesverband Bayern) mitzuwirken. Derlei Tätigkeiten sind stets ehrenamtlich. Bei so großen Veranstaltungen mit vielen Einsendungen dauert allein die Jurierung mehrere Stunden, meistens spendiert man einen ganzen Tag. Bei allen Beteiligten ist sehr viel Engagement für die Sache notwendig, sonst könnten solche Veranstaltungen überhaupt nicht stattfinden.


Klassische Wettbewerbe wie die des DVF und Fotomarathons verhalten sich zueinander wie Feuer und Wasser, es sind zwei Welten, die nur eine kleine Schnittmenge aufweisen. Die Konzepte, die den jeweiligen Wettbewerben zugrunde liegen, und die Arbeitsweisen, die sich daraus ergeben, könnten nicht unterschiedlicher sein.

Montag, 23. Oktober 2017

Für die einen ist es schlechtes Wetter - für andere pures Glück


Ein ganz besonderer Moment war meine Testwanderung auf Rügen, zehn Kilometer durch den Nationalpark. Eigentlich wollte ich eine gute Fotoroute für den Kurs auskundschaften und wissen, wie gut man die Kreidefelsen von oben sehen kann, aber daraus wurde nichts: Es herrschte dichter Nebel.




Für Fotos im Wald ist das nicht die schlechteste Situation, aber auf den Wegen war es dunkel, an einigen Stellen beinahe düster. Weil ich mich beeilen musste, um die ganze Strecke ablaufen zu können, habe ich nur aus der Hand fotografiert, folglich auch mit höheren ISO-Werten. Schon bei den ersten Bildern bemerkte ich, dass die ISO-Automatik ständig auf ISO 3200 sprang. Dazu der Nebel, also doppeltes Bildrauschen? Nein danke, das ist sogar mir zu riskant.

Ich entschied mich für ein ISO-Limit von ISO 800 und somit war klar,  dass nun hohe Verwacklungsgefahr bestand, und dass ich mich echt konzentrieren musste, um die Kamera ruhig zu halten. Wo es nichts zu fotografieren gibt, darf flott gewandert werden. Immer, wenn ich etwas länger zum Fotografieren brauchte, erinnerte mich meine Wander-App daran, dass noch ein Stück des Wegs vor mir lag.

 
Atemtechnik beim Auslösen - da machen wir vielleicht mal einen Kurs in München, inklusive Fitness-Abzeichen ;-)

Freitag, 20. Oktober 2017

Sendepause beendet


Acht Wochen Sendepause im Blog, was ist denn da los?

Keine Sorge, es geht mir gut. In den letzten Wochen war ich einfach mehr in der "offline" Welt unterwegs. Je länger diese Abstinenz andauerte, desto weniger habe ich die Internetwelt vermisst. Die Jurierung des 6. Münchner Fotomarathons, die Fotoreisen mit Artistravel und eine weitere Jurierung für den DVF in Erding haben mich beschäftigt, nicht nur zeitlich, sondern auch inhaltlich. Darüber werde ich noch berichten, aber eins nach dem anderen.
Wirklich begeistert war ich von den Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern. Dass Rügen toll ist, muss ich nicht extra erwähnen. Waren an der Müritz kennt kaum jemand, und das ist wirklich schade. Es lohnt sich, dort mal hinzufahren - ob zum Fotografieren oder einfach nur, um die Natur und die Seenlandschaft zu genießen.




















Eigentlich wollte ich im nächsten Jahr auch wieder dort sein, doch aus privaten Gründen ist es mir nicht möglich, die Fotoreisen 2018 fortzuführen. Die bereits angekündigten Termine werden von anderen Dozenten durchgeführt.

Eine intensive Fotowoche zu erleben kann ich weiterhin nur empfehlen. Wenn man sich im Kreis von Fotobegeisterten mehrere Tage an einem tollen Ort befindet, und sich ungestört mit dem Fotografieren beschäftigen kann, passiert unglaublich viel. Man bekommt eine Menge Knowhow und Inspirationen, man lernt interessante Menschen kennen und natürlich bringt man viele Fotomotive mit nach Hause. Einer der besten Sätze, die ich unterwegs gehört habe war: "Es sind erst zwei Tage vergangen, trotzdem habe ich das Gefühl, als wäre ich schon eine Woche hier. Wahnsinn, wie schnell man hier aus dem stressigen Alltag aussteigen kann!"

Nun bin ich zurück in meinem Alltag, der unter anderem auch darin besteht, meiner körperlich gebrechlicher werdenden Mutter zur Seite zu stehen. Dadurch bin ich räumlich und zeitlich gebunden, was sich besser mit meiner Tätigkeit als Autorin vereinbaren lässt, als mit dem Unterwegssein. In diesen Tagen geht manches langsamer vonstatten als mir lieb wäre, aber es ist wie es ist. Mit dem Wissen, dass die menschliche Lebenszeit begrenzt ist, halte ich es für wichtig, mir gelegentlich Gedanken darüber zu machen, womit ich meine Lebenszeit füllen möchte. Daraus entwickelt sich eine Werte- oder Prioritätenliste, die bei jedem Menschen anders aussieht. Eine schöne Übung dazu gibt's auf einer meiner (nichtfotografischen) Lieblingsseiten Zeitzuleben: Der 80. Geburtstag. Kurz gesagt geht's darum, dass man die Weichen für ein zufriedenes Leben jederzeit neu justieren kann, damit man sich später nicht grämen muss, zu lange den falschen Zielen hinterhergejagt zu sein. Oder sollte ich schreiben: den falschen Motiven? :-) Auch beim Fotografieren geht's oft um Ziele, die man sich steckt, und die können sehr unterschiedlich sein.

So viel für heute - nächstes Mal gibt's dann wieder leichte Kost: Fotografisches und einen Erfahrungsbericht über eine Wanderung im dichten Nebel. Es wird nicht wieder acht Wochen dauern, versprochen. Die TV-Tipps habe ich im September übrigens ganz bewusst weggelassen, weil die Liste diesmal so dünn war, dass es sich nicht gelohnt hat, die geneigten Leser von wichtigeren Dingen abzulenken. Prioritäten eben.

Freitag, 25. August 2017

Ich bin Amateur im wörtlichen Sinn


... sagt Udo Hartmann von sich selbst, und macht Fotos, bei denen mir, salopp gesagt, die Kinnlade runterfällt. Fotografischen Mainstream sucht man bei Udo vergeblich. Seine Bilder sind Kunst, das sage ich jetzt mal so. Ich schätze mich glücklich, dass er meiner Einladung zum Interview gefolgt ist. Das Profilfoto ist bei unserem letzten gemeinsamen Fotospaziergang Ende Juli entstanden.


Lieber Udo, wir kennen uns seit...
dem letzten Jahrtausend.
[Fotonanny: schön formuliert ;-) ]

Wir haben uns kennengelernt....
durch die Leidenschaft der Fotografie in den Kellerräumen eines Fotoclubs.

Du fotografierst seit...
mich der Virus des Einfangens von flüchtigen Momenten im Alter von 10 Jahren gepackt hat.


Du fotografierst...
analog - war früher der Standard. Heute nutze ich es zum Genuss. Manchmal mit einer Sofortbildkamera. Mindestens einmal im Jahr packe ich meine Zenza Bronica GS1 aus. Es ist wie Meditation und nach zehn bewussten Entscheidungen für ein Bild ist der Film voll.

digital - ist heute mein Standardwerkzeug, wobei ich die Diskussion über analog vs. digital überschätzt finde. Viel entscheidender ist für mich die Person hinter der Kamera und was sie daraus macht.

mit dem Smartphone - ist für mich eine Digitalkamera die vor allem zur Dokumentation geeignet ist und den Vorteil hat, dass sie die meisten Menschen immer dabei haben.

Mittwoch, 23. August 2017

TV-Tipps für September

Frisch eingetroffen und durchgereicht, vielen Dank an www.kunstlinks.de 

In der aktuellen Liste mit Sendungen gibt es diesmal eher Wiederholungen, darum habe ich wieder mehr Seitenblicke hineingepackt. Eine Sendereihe ist dabei, die ich besonders empfehlen möchte:

"Auf den Spuren der Intuition"
ab 17. September morgens auf alpha - oder gleich in die Mediathek abtauchen.
Viel Spaß beim Stöbern!

Montag, 21. August 2017

Malerische Bilder

In einem früheren Artikel hatte ich schon einmal erklärt, wie das mit den "Wischbildern" funktioniert. Im Workshop haben wir das natürlich auch wieder geübt.

Man muss mindestens eine Zehntel- oder Viertelsekunde lang belichten und die Kamera dabei schnell bewegen. Für Aufnahmen im Wald ist ein Tag mit bedecktem Himmel optimal. Wo es zu hell ist, muss man mit Kompaktkameras bis zur Abenddämmerung warten oder einen Graufilter verwenden. Bei Objektiven, an denen sich die Blende bis f22 schließen lässt, gelingen solche Bilder auch in einer helleren Umgebung.


Kameraeinstellungen: Der Modus S/Tv und die ISO-Automatik reichen aus. Sobald man eine lange Belichtungszeit einstellt, reduziert die ISO-Automatik den ISO-Wert von ganz allein. Man kann auch einfach die Blende zudrehen (Modus A/Av) und einen niedrigen ISO-Wert wählen, allerdings variiert dann die Belichtungszeit mit der Helligkeit des Motivs.

Donnerstag, 17. August 2017

Es war absolut toll

Eigentlich wollte ich aus Worpswede jeden Tag ein Bild posten. Am Internetzugang im Hotel hat es nicht gelegen, und an den Fotomotiven auch nicht. Ich stelle wieder einmal fest, dass mir das geschwätzige "Geplapper" in Bildern oder kurzen Posts in sozialen Medien einfach nicht liegt. Facebook (ver)zeifelt an mir und schickt mir bereits Mails, ob ich denn nicht gesehen hätte, dass... . Ich war eine Woche auf Workshop und habe mich dort um meine Teilnehmer gekümmert. Echte Menschen, real vor Ort, gute Gespräche, tolles Wetter und viele interessante Fotomotive. Wozu braucht man da Internetz?

Die Zimmer im Hotel Buchenhof sind eine Schau: Man wird in eine andere Epoche katapultiert, und es ist so angenehm ruhig, dass man ziemlich schnell entschleunigt. 
Auch wenn das Telefon analog aussieht, das kleine verräterische Klötzchen am altmodischen Hörer signalisiert, dass es sich um eine hochmoderne Nebenstellenanlage handelt. Den Fernseher habe ich nicht gebraucht, aber meine Mails habe ich einmal am Tag durchgesehen.


Das aufmerksame Team im Buchenhof sorgte dafür, dass keine Wünsche offen blieben, das Frühstücksbuffet war genial.

Donnerstag, 10. August 2017

Worpswede 2017 - Fotografie-Basics - Impressionen










"Richtig fotografieren" mit großen und kleineren Kameras findet hier natürlich auch statt. :-)

















Die Künstler von Damals schwärmten vom besonderen Licht. Um nichts anderes geht es auch beim Fotografieren.

Mittwoch, 9. August 2017

Königlich









... ist unsere Unterkunft bei Fotoworkshop in Worpswede. Schon allein das Hotel bietet so viele Motive, dass ich zwischendurch immer wieder das Smartphone zücke, um ein paar Impressionen einzufangen. Weil uns das Wetter in diesem Workshop auch noch hold ist, bleibt gar nicht viel Zeit, sich mit so Dingen wie Blog, Internet oder Facebook aufzuhalten. Wir sind dann mal wieder draußen beim Fotografieren :-)

Dienstag, 1. August 2017

Bildqualitätsvergleich - Ein praktisches Werkzeug

Auf der Internetseite von dpreview.com gibt es ein schönes online Werkzeug, mit dem man die Bildqualität verschiedener Kameras direkt miteinander vergleichen kann. Bis zu vier verschiedene Kameramodelle lassen sich dabei auswählen, und nicht nur das: man kann auch zwischen JPEG und RAW wählen, die Beleuchtung und den ISO-Wert verändern. 

Beim Aufruf der Seite sieht man zunächst vier leere graue Felder. Man muss bis zu den kleineren Feldern hinunterscrollen, und mindestens eine Kamera aus dem Pulldown-Menü wählen.

Erst danach wird im großen Feld darüber die Testszene mit unterschiedlichen Objekten und Testbalken eingeblendet.




In der Mitte dieses Arrangements befindet sich ein kleines Feld, das man nun an verschiedene Stellen bewegen kann. 

In der Grundeinstellung ist die Testszene gleichmäßig beleuchtet. Mit dem Glühlampensymbol wird zu einer seitlichen Beleuchtung umgeschaltet. 

So ist es möglich, die Bildqualität für Motive einzuschätzen, die nur schwach beleuchtet sind. Es lohnt sich auch, in die Bildecken zu fahren, wo die Detailgenauigkeit im Vergleich zur Bildmitte häufig nachlässt.


Ich habe hier einmal die vier Panasonic Kameras miteinander verglichen, zu denen ich Handbücher geschrieben habe. Dabei ist anzumerken, dass in der Dropdown-Liste nur die GX8 und eine FZ2500 zur Auswahl standen. Dieser Vergleich ist nicht nur für Panasonic möglich, sondern auch für die Kameras aller anderen namhaften Hersteller. Auch etwas ältere Modelle sind hier aufgelistet. 

Verändert man nun über die Pulldown-Menüs das Dateiformat und / oder den ISO-Wert der Kameras, sieht man in der Vorschau das Bildergebnis der jeweiligen Kamera.




Die Ausgabe der Rohdaten und der JPEG-Dateien basiert auf einem Standard-Entwickungsprozess von Adobe Camera Raw.  Die Dateien kann man sich auch auf den eigenen Rechner herunterladen.
Wenn man sich einen Kameravergleich für später speichern möchte, kann man einen Bookmark setzen oder die URL mit Copy&Paste verschicken oder verlinken.


Selber ausprobieren > hier geht's zum Studio Shot Comparison von dpreview.com

Danke an Jack K. für diesen Tipp!

Donnerstag, 27. Juli 2017

Fernsehtipps für August


Der Kunstlinks-Newsletter war auch in diesem Monat wieder absolut pünktlich.

In der aktuellen Liste mit Sendungen gibt es diesmal vor allem sehr viel Wissenswertes über Kunstepochen, Beiträge über die Wirkung von Farben, und wie gewohnt ein paar Seitenblicke. 

Viel Spaß beim Stöbern!





Mittwoch, 26. Juli 2017

Kreativ sein, was gibt es Schöneres?


Nach Jens-Uwe aus "Down Under" möchte ich heute meine langjährige Wegbegleiterin und Freundin Dorothe vorstellen. Unser gemeinsames Hobby hat uns anfangs zusammengebracht,  und die Fotografie verbindet uns bis heute -  auch beruflich. 

Kooperation trotz Konkurrenz - das ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht, liebe Dorothe :-)
Ich denke das liegt auch daran, dass jede von uns ihre ganz eigene Nische gefunden hat, und dass wir eine Win-Win-Situation daraus machen konnten.


Wir kennen uns seit...
Anfang der neunziger Jahre, die Zeit vergeht. Viele wunderbare Jahre des Austausches.

Wir haben uns kennengelernt....
Als mein Mann und ich nach München zogen haben wir uns einem Fotoclub angeschlossen. Wir suchten Kontakt zu Gleichgesinnten, haben wunderbare Menschen kennengelernt, u.a. Dich.

Du fotografierst seit...
meinem 16. Lebensjahr. Wobei, nun ja, ich würde sagen, damals war es mehr knipsen. Meine erste Kamera die AGFAMATIC 2008 Tele-Pocket. Ritsch-Ratsch-Klick fertig war das Bild. Mit meinem Babysitterjob habe ich mir in der Oberstufe das Geld für meine erste größere Kamera zusammengespart, mein Einstieg. Seitdem lässt die Fotografie mich nicht mehr los. 

[Fotonanny: oh ja, diese Kamera hätte ich auch gerne gehabt. Sie passte in die Hosentasche, fast wie das Smartphone heute :-) Meine damalige Pocketkamera war eher wie ein Brikett, ABER sie hatte ein eingebautes Blitzlicht... ]

Montag, 24. Juli 2017

Fotorätsel












Wer herausbekommt, wie diese Bildmontage gemacht wurde,
bekommt ein handsigniertes Exemplar des Buchs "Fotografieren!

Lösungsvorschläge 





Einsendeschluss ist der 15.8.2017
Bei mehr als einer richtigen Lösung entscheidet das Los. :-)

Mittwoch, 19. Juli 2017

Urlaub vor der Haustür

Dahoam in Giasing*




















Ich komme nicht so oft aus München weg wie andere Leute. Darum fällt mir manchmal die Decke auf den Kopf, und ich blöke herum. Ich erkläre, dass ich alles schon fotografiert habe, und unbedingt mal weg muss, um etwas anderes zu sehen. Woanders gibt es ganz andere, total spannende und viel interessantere Motive als hier. Vor allem solche, die ich noch nicht fotografiert habe. Das ist natürlich Quatsch, denn bereits Karl Valentin wusste: Alles ist schon fotografiert worden, nur noch nicht von jedem ;-)

Als wir neulich Besuch aus dem hohen Norden bei uns zu Gast hatten, waren gemütliche Spaziergänge angesagt. Auf dem Weg in die Biergärten und zum Bäcker zeigten wir unseren Gästen "unser" Stadtviertel. Dabei sind mir so viele Motive "entgegengesprungen" wie selten zuvor.  Mein Gelangweilt-Sein von der unmittelbaren Umgebung hat also nichts mit den real vorhandenen Motiven zu tun, sondern mit meiner inneren Einstellung.

Montag, 17. Juli 2017

Brennweite, Brennweite und nochmal Brennweite


















Man kann es gar nicht oft genug wiederholen: Ein Weitwinkelporträt (links) sieht einfach anders aus als eines, das mit einer etwas längeren Brennweite aufgenommen wurde (rechts). Wer nicht weiß, was die Begriffe "Brennweite" und "Weitwinkel" bedeuten: Das ist die Einstellung vom Zoom. Weitwinkel ist das, was man automatisch benutzt, wenn man das Handy einschaltet und ein Selfie macht. ;-)

Unsere geduldige Onkel-Buddha-Figur hat kein Problem damit, dass sie einmal ganz dicke Backen und dazu einen abgeflachten Oberkopf bekommen hat. Das Weitwinkel hat dem Buddha zudem die Ohren an den Kopf geklebt, seine Schultern sind schmaler und die Brust ist runder geworden.

Mit etwas mehr Abstand und leicht gezoomt sieht die Figur realistisch aus. Zudem war es im rechten Bild möglich, die störenden Schatten hinter und auf dem Motiv zu vermeiden.

Ich weiß, dass die meisten Leute nicht so genau hinschauen, und nur ganz selten die Möglichkeit des direkten Bildvergleichs haben. Darum würde ich sagen: selber mal ausprobieren. Man bekommt auch bei anderen Motiven wundersame Effekte, wenn man den Aufnahmestandort und die Brennweite (die Zoomstellung) verändert. Dazu braucht man keinerlei Technikwissen, nur den Zoom und die Vollautomatik.

Montag, 10. Juli 2017

Lumix FZ1000 / FZ2000 - Neuigkeiten zu den Handbüchern

Ende März ist mein Handbuch zur FZ2000 erschienen. Über meine gemischten Gefühle zu dieser Kamera hatte ich bereits berichtet, allerdings nutze ich kaum Videofunktionen, und gerade darin ist diese Kamera besonders stark. Vor einiger Zeit hatte ich dazu einen interessanten Austausch mit Thomas K., der sie zu 95% für Video nutzt. Bis auf die durchschnittliche Lichtstärke (wie bei der 1000) ist er rundherum zufrieden "ein Quantensprung in jeder Hinsicht". Das freut mich zu hören!



Die FZ1000 ist immer noch im Handel erhältlich, mein Handbuch dazu ist inzwischen vergriffen. Ich bekomme fast täglich Mails, darum möchte ich heute die am häufigsten gestellten Fragen beantworten:

1. Wo gibt es das Buch noch?
Ich habe keine Restexemplare mehr. Eventuell gibt es noch welche bei eBay, Amazon oder anderen Versand- oder Buchhändlern, wenn jemand sein gebrauchtes oder ein unbenutztes Neuexemplar zum Verkauf anbietet. Da der Titel von Verlagsseite nicht mehr lieferbar ist, ist auch die Buchpreisbindung aufgehoben.

3. Wird es nochmal nachgedruckt?
Nein, nicht in der vorliegenden Form.

2. Kann ich das Buch als PDF bekommen?
Leider nein, es war nie in diesem Format erhältlich. Mehr dazu weiter unten.

4. Gibt es die Handbücher zur FZ1000 / FZ2000 auf Englisch?
Auch hier lautet die Antwort: leider nicht. Wenn sich ein Verlag aus dem englischsprachigen Raum fände, könnten wir klären, ob sich das für alle Beteiligten lohnt. Es muss ja nicht nur der Text des Buchs übersetzt werden, sondern auch fast alle Screenshots werden auf Englisch gebraucht...

Neuauflage
Die Rechte an meinen Texten und Bildern fürs deutsche FZ1000 Handbuch habe ich zurückbekommen und eine Neuauflage im Selbstverlag - vornehmlich als E-Book geplant. Nach Sichtung der Dateien und Überarbeitung des ersten Kapitels wurde aber schnell klar, dass mich dieses Projekt mehrere Wochen beschäftigen würde. Obwohl ich mich sehr freue, dass immer noch so viele Leserinnen und Leser an diesem Buch interessiert sind, ist der Aufwand im Verhältnis zum Ertrag aus einem solchen E-Book schlichtweg zu groß. Für diese schweren Herzens getroffene Entscheidung bitte ich um Verständnis.

Es werden übrigens PDF-Dokumente dieses Buchs (und anderer Bücher) im Internet feilgeboten. Dabei handelt es sich entweder um Raubkopien, gegen deren Verbreitung die Verlage rechtlich vorgehen oder aber um Lock-Angebote, mit denen man sich einen schönen Virus auf den Rechner laden kann. Also besser die Finger weg von solchen Angeboten...

Freitag, 30. Juni 2017

Formatwechsel: Panorama für einen Engel

"Mich interessiert deine Arbeitstechnik", schrieb Michael neulich. Seine Frage bezog sich darauf, ob ich den Modus M benutze. Ja, manchmal tue ich das, aber nur, wenn es unbedingt nötig ist.
Heute habe ich so einen Fall, in dem der Modus M nützlich ist: Die Panorama-Technik. Üblicherweise wird sie für größere Stadt- oder Landschaftsmotive eingesetzt, aber man kann sie auch für andere Motive nutzen.










Im Alten Nordfriedhof in München steht ein sehr schöner Engel, mit dem wir uns bei der letzten Foto-Exkursion ziemlich lange beschäftigt haben. Dabei kam die Frage auf, welche Details und engeren Ausschnitte man von diesem Motiv noch machen könnte, und vor allem wie.  Ein Engelsgesicht allein macht noch keinen Engel, das typische Ausstattungsmerkmal sind die Flügel. Das Gesicht ist vorne, die Flügel sind hinten: wie bringt man das zusammen in ein Bild? Die Suche nach der für mich richtigen Perspektive dauerte eine Weile, aber in einem einzelnen Foto sah das Ganze irgendwie noch nicht so aus, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Panoramafunktion der Kamera hätte mir bei diesem Motiv nicht geholfen, weil sie mich zwingt, mit dem Weitwinkel zu fotografieren, und einen Schwenk von mindestens 180° vorgibt. Ich wollte eine längere Brennweite verwenden und nur einen kleinen Ausschnitt fotografieren, also machte ich genau davon vier stark überlappende Einzelaufnahmen. Ein Fehler ist mir bei dieser Serie unterlaufen, aber dazu später mehr.







Montag, 26. Juni 2017

TV-Tipps für Neugierige


Im Sommermonat Juli hat man ja nichts besseres zu tun, als fernzusehen... ;-)


Gut, dass es die Mediatheken gibt, in die man eintauchen kann, wenn das Wetter mal nicht so toll ist. Vorsicht beim Sender arte, der ist sehr sparsam und nimmt nach nur sieben Tagen alles wieder aus dem Netz.





Montag, 12. Juni 2017

Grüße aus "Down Under"

In meinem Freundeskreis gibt es Wegbegleiter, die ich sehr schätze. Manche von ihnen kenne ich schon sehr lange. Uns verbindet nicht nur die Begeisterung fürs Fotografieren, aber in dieser Interviewserie wird es vor allem darum gehen. Es gibt so viele unterschiedliche Wege, die man als Fotograf einschlagen kann, ob als Profi oder Amateur. Darum ist diese Artikelreihe auch unter dem Schlagwort Inspirationen zu finden.

Beginnen möchte ich mit einem sehr guten Freund, der vor über zwölf Jahren nach Australien ausgewandert ist.

Fotonanny: Jens Uwe, ich vermisse unsere gemeinsamen Fotospaziergänge, aber es ist toll, dass wir uns in all den Jahren nicht aus den Augen verloren haben - Internet sei Dank.




Wir kennen uns seit
...einer Zeit, als das Internet in der Kinderwiege lag, und ich das grafische Muster von Jacs Telefonnummer erinnerte, wenn ich die Tasten drückte.

Wir haben uns kennengelernt durch
...meine Leidenschaft für Fotografie, entdeckt auf einer Australienreise, entwickelt mit Hilfe des Fotoclubs Ost in München.

Du fotografierst...
seit 1995.

analog: früher – meine Analogkamera führt nun ein Schattendasein in einer Schublade.
digital: gelegentlich – nicht mehr so viel wie früher, da ich derzeit fast all meine Freizeit in meine Website investiere.
mit dem Smartphone: gelegentlich – früher hatte ich eine Kompaktkamera für jene Momente dabei, in denen ich „Ach, hätte ich doch...!“ dachte. Nun nutze ich mein iPhone.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Fotoprojekt: Fahrräder
















Am kommenden Wochenende wird "das Fahrrad" zweihundert Jahre alt. Am 12.06.1817 fuhr Karl Drais in Mannheim zum ersten Mal auf seiner Laufmaschine, daraus entwickelte sich eine Revolution der individuellen Mobilität, die uns gar nicht so bewusst ist. Für uns ist es einfach selbstverständlich, Radfahren zu lernen, und uns mit diesen einfachen und doch so soliden Fahrzeugen durchs Gelände zu bewegen. Fahrradfahren ist angeblich sogar effizienter als jede andere Art der Fortbewegung, sogar als das Laufen. Stimmt: Im Fitnessstudio verbrauche ich auf dem Laufband viel schneller Kalorien als auf dem Fahrrad-Ergometer!

Einhundert Kalorien geben einem Radler die Kraft, um drei Meilen (~ knapp fünf Kilometer) zu fahren, ein Auto schafft damit gerade mal 85 Meter!

Über die Ursachen des Klimawandels kann man geteilter Meinung sein, aber angesichts der hässlichen Abgaswerte von Autos (hust!) plädiere ich ebenfalls fürs Radfahren in der Stadt, wo immer es geht. Dabei gilt mein Respekt all denjenigen, die sich rücksichtsvoll verhalten und immer noch selber in die Pedale treten, obwohl die E-Bikes und Pedelecs im Vormarsch sind. Bei uns vor dem Haus entsteht gerade ein neuer Fahrrad-Unterstellplatz mit Stromanschluss. Zeichen der Zeit... Solche Dinge sind immer ein Foto wert, manchmal auch zwei. 

Mittwoch, 7. Juni 2017

Polemik - Ja oder Nein?

Warnung: Dieser Artikel enthält Anteile von Polemik. Fotomarathonallergikern wird empfohlen, diesen Beitrag zu meiden. Wer trotzdem liest, ist für Risiken und Nebenwirkungen selbst verantwortlich ;-)

















Kurz vor dem Wochenende erschien eine "kleine Polemik" wider den Fotomarathon, in der sich ein Autor über "Rudel von Fotoamateuren" echauffierte, die "durch deutsche Städte hetzen", für fremdbestimmten Stress auch noch Geld bezahlen, und am Ende austauschbare Schnappschüsse abliefern. In einem Satz zusammengefasst lautet die Botschaft in Etwa so: Wer an einem Fotomarathon teilnimmt ist doof. 

Dienstag, 30. Mai 2017

TV- und Ausstellungstipps für Juni

Hier ist die neue Liste mit Sendungen rund um die Fotografie, neue Medien und Kunst.

Meine besondere Empfehlung ist in diesem Monat die Sendung Kulturpalast auf 3sat, die sich mit dem Thema "Selfie - Die Kunst der Selbstdarstellung" beschäftigt.

Sendetermin: Samstag, 3.6.17
um 19:30 Uhr
oder danach in der Mediathek.




Freitag, 26. Mai 2017

Lumix GX8 - Ergänzung zum Handbuch GX80

Eine ausgesprochen gute Nachricht habe ich für alle GX8-Fotografen. Es kamen viele Fragen, ob sich mein Handbuch zur GX80 auch für das "große Schwestermodell" GX8 eignet. Ja, das tut es. 


Oliver Schlecht, der mit einer GX8 fotografiert, hat mich zu einer Fleißarbeit angestiftet. Er hat mich mit seinem GX8-Knowhow unterstützt und beim Korrekturlesen geholfen. Deshalb kann ich nun ein PDF-Dokument zur Verfügung stellen, in dem wir die GX8 und die GX80 gegenüberstellen. Was haben sie gemeinsam, was unterscheidet sie?
Wer noch vor einer Kaufentscheidung steht, findet hier sicher auch wichtige Informationen.



Wir hatten überlegt, ob wir diese Broschüre als E-Book über einen Shop zur Verfügung stellen, aber wir gehen einen anderen Weg und machen es auf freiwilliger Basis.

Es würde mich sehr freuen, wenn Sie für dieses PDF 3,49 EUR auf mein neu angelegtes Paypal-Konto überweisen. Es handelt sich nicht um eine Spende, Einkünfte müssen versteuert werden und unterliegen einem Umsatzsteuersatz von 19% (2,93 netto / 0,56 USt). Wenn Sie eine Rechnung benötigen, erhalten Sie natürlich eine. Und der Oli bekommt für seine Mitarbeit ... na, kommt darauf an, wie spendabel Sie sind. ;-)

Download: Die GX8 und GX80 im Vergleich

Für Fragen, Anmerkungen oder Ergänzungen zu dieser Broschüre schicken Sie eine Mail an:




Donnerstag, 18. Mai 2017

Bildgestaltung mit dem Smartphone

Vor ein paar Tagen habe ich dieses Bild meinen Facebook-Freunden gezeigt und bekam dazu sehr viele Rückmeldungen. Weil ich gerade erheblich mehr Fotos mit dem Smartphone mache als normalerweise, kam sogar die Frage, ob ich vielleicht gerade an einem Buch über Smartphone-Fotografie arbeiten würde. Nein, das ist nicht der Fall. Im Gegenteil: ich beschäftige mich gerade wieder mit den "Grundlagen", das ist mein Dauerbrenner-Thema. Es klingt langweilig, aber hier wurde mir wieder einmal klar, wie elementar wichtig dieses (uah gähn) Grundwissen ist, selbst oder gerade für Handyfotografen.




















Dieses Bild ist letzten Freitag auf dem Nachhauseweg entstanden. Ich saß in der S-Bahn, hätte nur meine Lumix rausholen müssen und hätte "richtig" fotografieren können. Trotzdem habe ich mein Smartphone benutzt. Dafür gibt es zwei Gründe: erstens will ich gründlich ausprobieren, in welchen Situationen sich diese Immerdabei-Kamera ordentlich schlägt, und wann ich sie besser ruhen lasse.

Sonntag, 14. Mai 2017

Perspektivwechsel

Für die meisten Fotografen ist es so ziemlich das Schlimmste selbst vor und nicht hinter einer Kamera zu stehen. Wir machen gerne Fotos von anderen, aber selber abgelichtet werden - oje! Es gibt wahrscheinlich keine kritischeren Kunden für Fotografen als Fotografenkollegen.

Vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich eine Verabredung mit Marian Wilhelm, der wie ich in München lebt und arbeitet. Das Shooting war hochprofessionell vorbereitet. Wir hatten uns einige Wochen davor im Kaffee Sonnenschein getroffen. Marian hatte seine Mappe mitgebracht, und erläuterte mir das Fotoprojekt, für das er mich als Modell gewinnen wollte. Ich war beeindruckt, ein netter Typ ist Marian sowieso, und es war mir eine große Freude, einmal auf diese Weise mit einem Autorenkollegen zusammenzuarbeiten. Als eine der möglichen Locations hatte ich ihm meinen Lieblingsort vorgeschlagen: die Isarauen am Flaucher.

Hier wohne ich, hier jogge ich fast jeden Morgen, hier fotografiere ich sehr oft - und im Frühjahr pflücke ich den frischen Bärlauch. Darüber hatte ich schon ausführlich berichtet, hier sind die Beweisfotos.

© Marian Wilhelm Photography











Das Shooting war kurzweilig, es hat gar nicht wehgetan ;-)
Marian hat mir anschließend eine Auswahl von Bildern geschickt, in denen er bereits die Favoriten markiert hatte, die auch mir am besten gefielen. Besser geht's gar nicht.

Über das Projekt, an dem Marian arbeitet, verrate ich heute noch nichts. Ich werde aber darauf zurückkommen, wenn es so weit ist.

Wenn jemand einen guten Porträtfotografen sucht, oder ein passendes Buch, um sich in Sachen Porträtfotografie schlau zu machen: hier geht's zu Marians Webseite und hier gibt es einen Blick in sein Buch.


Neuerdings kann man die im Rheinwerk Verlag erschienenen Titel entweder als Buch oder als PDF erstehen. Beides zusammen ist als "Bundle" insgesamt günstiger - so kann man das PDF behalten und das Buch verschenken. Das gibt's nur beim Verlag und nicht bei Amazon. Dort dürfen Sie aber den Selfie-Stick kaufen, wenn Sie Ihre Porträts mit dem Handy machen. Ich werde mir auch so ein Ding holen, kein Witz. Meine ersten Selfie-Versuche am ausgestreckten Arm haben mich davon überzeugt, das man so etwas wirklich braucht. Einen richtigen Fotografen mit dem entsprechenden Knowhow wird so ein Stick aber nie ersetzen können.

Freitag, 12. Mai 2017

Bildbesprechung: 1000 Meisterwerke der Digitalkunst

Manchmal reitet mich ein kleines Teufelchen. Dann ist es an der Zeit für einen Artikel in der Rubrik "Der blinde Fleck".

Es gibt Motive, die regelrecht danach schreien, in einem Foto verewigt zu werden.  Dieses hier hatte ich schon eine Woche vorher beim Joggen bemerkt, aber ich hatte keine Kamera dabei. Als ich nach einigen Tagen Regenpause erneut an dieser Stelle vorbeikam, hatte ich vorsorglich das Smartphone mitgenommen. Und siehe da: Das Motiv war immer noch da. 


Warum dieses Werk, das den Titel Kunst to Go trägt, den Auftakt zur Bildbesprechungsreihe "1000 Meisterwerke der Digitalkunst" bildet, erfahren Sie in meinem Paralleluniversum, dem betrachtenswert Blog.

Wenn auch Sie Motive haben, die den Kriterien moderner Meisterwerke entsprechen, nehmen Sie Kontakt auf.

Gegen einen entsprechenden Unkostenbeitrag bin ich gerne bereit, Ihre Werke einer fachgerechten Prüfung zu unterziehen und deren Wert zu schätzen. Natürlich erhalten Sie ein entsprechendes schriftliches Exposé.

;-) Viel Spaß beim Lesen.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Bärlauchzeit - Schön, lecker und gesund




















Bärlauch gibt es in München in Hülle und Fülle. In den Isarauen findet man die intensiv grünen Blätter meistens schon im März. Wenn alles drumherum noch im winterlichen Braungrau vor sich hindöst, sorgen die ersten Bärlauchpflanzen für Farbe in der Landschaft und verbreiten einen intensiven Geruch. In diesem nassen und kühlen Frühjahr ist die Bärlauchblüte etwas später dran. An sonnigen Standorten sind die ersten Blüten schon da, im Schatten sind die Knospen noch geschlossen. Jetzt wird es Zeit zum Fotografieren zu gehen - und Sie können noch ernten.

Das hier ist ein Foto-Blog, darum fange ich mit den Fotothemen an. Weiter unten finden Sie diesmal auch ausführliche Informationen zu dieser tollen Pflanze, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Vielleicht bekommen Sie Lust, Ihr Fotomotiv zu verspeisen?

Das Schwierigste an der Bärlauchblütenfotografie ist das Licht. Sonnenschein setzt wunderbare Akzente, sorgt aber auch für harte Kontraste.

Mittwoch, 3. Mai 2017

Foto TV-Tipps bis Juni




Der Kunstlinks-Newsletter war auch in diesem Monat wieder absolut pünktlich und randvoll mit Tipps aus vielen interessanten Bereichen.

Hier ist die aktuelle Liste mit Sendungen rund um die Fotografie, neue Medien und Kunst - viel Spaß beim Stöbern!

Donnerstag, 13. April 2017

Es gibt viel zu sehen

Wer die Osterferien zuhause verbringt, und betrübt über die weniger schöne Wettervorhersage ist: nicht verzagen! Es gibt in den nächsten zwei Wochen einige Veranstaltungen rund um die Fotografie, bei denen sich ein Besuch lohnt. Der Dokumentarfilm über Robert Frank ist bundesweit zu sehen, die Ausstellungstipps beziehen sich auf den Großraum München.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich alle Leserinnen und Leser generell dazu ermuntern, nicht nur die "großen" Ausstellungen berühmter Fotografen zu besuchen. Selbst in kleineren Gemeinden (bundesweit!) gibt es Fotoclubs, Fotogruppen oder vhs Arbeitskreise, die regelmäßig ihre Bilder in Ausstellungen präsentieren. Und dann gibt es da auch noch die engagierten Fotografen, die es oft nicht leicht haben, überhaupt Ausstellungsmöglichkeiten für ihre eigenen Arbeiten zu finden. In kleineren Gemeinden ist das manchmal einfacher als in großen Städten wie München.













Wie viel Arbeit das Organisieren solcher Veranstaltungen macht, weiß ich nur zu gut. Da stecken nicht nur viel Herzblut drin, sondern auch jede Menge Zeit und Geld. Die Organisatoren und Aussteller freuen sich über jeden Besucher. Als FotografIn hat man nicht nur die Gelegenheit, sich "ein paar Bilder anzuschauen", man kann erkunden, wo man selbst steht und sich inspirieren lassen. Den Erfahrungsaustausch mit anderen Fotografen finde ich immer sehr wertvoll. Manchmal stellt sich im Gespräch auch noch heraus, dass man gemeinsame Bekannte hat. Also nichts wie los und: Frohe Ostern :-)