Nachdem wir Ende August die Bilder des 6. Münchner Fotomarathons juriert hatten, saßen wir noch eine ganze Weile mit dem Team zusammen und es entwickelten sich interessante Gespräche: über den Fotomarathon in seiner heutigen Form, über anstehende Veränderungen, und über die Enwicklung dieses Events im Lauf der vergangenen sechs Jahre. Für Anfang Oktober hatte ich zugesagt, bei der Jurierung der Oberbayerischen Fotomeisterschaft (DVF, Landesverband Bayern) mitzuwirken. Derlei Tätigkeiten sind stets ehrenamtlich. Bei so großen Veranstaltungen mit vielen Einsendungen dauert allein die Jurierung mehrere Stunden, meistens spendiert man einen ganzen Tag. Bei allen Beteiligten ist sehr viel Engagement für die Sache notwendig, sonst könnten solche Veranstaltungen überhaupt nicht stattfinden.
Klassische Wettbewerbe wie die des DVF und Fotomarathons verhalten sich zueinander wie Feuer und Wasser, es sind zwei Welten, die nur eine kleine Schnittmenge aufweisen. Die Konzepte, die den jeweiligen Wettbewerben zugrunde liegen, und die Arbeitsweisen, die sich daraus ergeben, könnten nicht unterschiedlicher sein.