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Donnerstag, 26. Oktober 2017

Wettbewerbs-Nachlese

Nachdem wir Ende August die Bilder des 6. Münchner Fotomarathons juriert hatten, saßen wir noch eine ganze Weile mit dem Team zusammen und es entwickelten sich interessante Gespräche: über den Fotomarathon in seiner heutigen Form, über anstehende Veränderungen, und über die Enwicklung dieses Events im Lauf der vergangenen sechs Jahre. Für Anfang Oktober hatte ich zugesagt, bei der Jurierung der Oberbayerischen Fotomeisterschaft (DVF, Landesverband Bayern) mitzuwirken. Derlei Tätigkeiten sind stets ehrenamtlich. Bei so großen Veranstaltungen mit vielen Einsendungen dauert allein die Jurierung mehrere Stunden, meistens spendiert man einen ganzen Tag. Bei allen Beteiligten ist sehr viel Engagement für die Sache notwendig, sonst könnten solche Veranstaltungen überhaupt nicht stattfinden.


Klassische Wettbewerbe wie die des DVF und Fotomarathons verhalten sich zueinander wie Feuer und Wasser, es sind zwei Welten, die nur eine kleine Schnittmenge aufweisen. Die Konzepte, die den jeweiligen Wettbewerben zugrunde liegen, und die Arbeitsweisen, die sich daraus ergeben, könnten nicht unterschiedlicher sein.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Polemik - Ja oder Nein?

Warnung: Dieser Artikel enthält Anteile von Polemik. Fotomarathonallergikern wird empfohlen, diesen Beitrag zu meiden. Wer trotzdem liest, ist für Risiken und Nebenwirkungen selbst verantwortlich. 😉

















Kurz vor dem Wochenende erschien eine "kleine Polemik" wider den Fotomarathon, in der sich ein Autor über "Rudel von Fotoamateuren" echauffierte, die "durch deutsche Städte hetzen", für fremdbestimmten Stress auch noch Geld bezahlen, und am Ende austauschbare Schnappschüsse abliefern. In einem Satz zusammengefasst lautet die Botschaft in Etwa so: Wer an einem Fotomarathon teilnimmt ist doof. 

Dienstag, 21. Juli 2015

Hemmungslos fotografieren













Meinen ganz persönlichen Fotomarathon habe ich unlängst in London absolviert: Vier heiße Tage, von morgens bis abends auf den Beinen, die Kamera fast ständig schussbereit.
Manchmal habe ich fotografiert, ohne durch den Sucher zu schauen. Ich habe mich nur gelegentlich um die Einstellungen der Kamera gekümmert und mich einfach treiben lassen. Sehen, wahrnehmen und unmittelbar auf die Umgebung reagieren - mit diesem "Konzept" sind die vermutlich besten Fotos meines Lebens entstanden.

Am kommenden Samstag (25.7.) startet der vierte Münchner Fotomarathon, bei dem die TeilnehmerInnen wieder eine ganze Reihe von Aufgaben lösen müssen. Das ist eine große Herausforderung, aber vielleicht wird sie einfacher, wenn man nicht zu viel nachdenkt. Klar, man muss die Aufgabe lesen und verstehen - dazu ist jeder in der Lage :-)
Wer anschließend verzweifelt nach Ideen sucht und partout keine findet, sollte einfach losziehen. Frei nach dem Motto: Schau ma moi, dann sehn' ma scho. Erlaubt eurer Intuition, nach einer pfiffigen Lösung zu suchen. Das einzige, was ihr dabei tun müsst ist: Augen aufmachen und fotografieren, was euch "anspringt", während ihr die Aufgabe diffus im Hinterkopf habt.

Mitmachen ist noch möglich - die Wettervorhersage ist übrigens super. Treffpunkt ist diesmal der Löwenbräukeller am Stiglmairplatz, die Registrierung startet um 9:30 Uhr, Startschuss ist um 11 Uhr.
Kurzentschlossene finden hier alle Informationen.

Gut Licht, gutes Gelingen und: Folgt eurer Intuition!

Mittwoch, 20. August 2014

Fotomarathon 2014

Herrjeh, schon fast wieder ein Monat vorbei und kein neuer Blogartikel...? Dieser Saustall muss ein anderer werden. Aber, liebe Leute, untätig bin ich gar nicht. Als erstes: Der Fotomarathon München war mal wieder richtig klasse und ich freue mich schon SEHR auf die Juriering am kommenden Samstag.

Zur vollständigen Version des "Makingof"















Unter dem diesjährigen Motto München macht... sollten Motive gefunden werden, die
...wolkig
...heiter
...ahnungslos
...clever
...verstopft
...flutsch

...zornig
...verliebt
...verlegen
...gesellig
...fromm
...geil

sind/machen. Ich bin natürlich wieder total neugierig auf das, was die TeilnehmerInnen alles gesehen und wie sie die Themen umgesetzt haben. Die Aufgaben waren eine Einladung, die Phantasie spielen zu lassen. Auf den ersten Blick sahen sie leichter aus als letztes Jahr, aber diese scheinbare Einfachheit birgt auch die Gefahr, in Klischees hängen zu bleiben. Wer hat um die Ecke gedacht? Am Samstagabend werden wir es wissen.

Schon jetzt ist klar, dass jede/r, der den Tag durchgestanden hat, ein Siegertyp ist. In der Welt des Sports zählt das Motto "dabei sein ist alles" leider nichts mehr. Für mich bleibt dieser Spruch trotzdem das A und O. Erfahrung gewinnen kann man nur, wenn man sich traut mitzumachen. Deshalb: Respekt an alle TeilnehmerInnen und wieder ein großes Lob ans gut organisierte und stets fröhliche Team. Es macht Spaß, mit Euch zu arbeiten.

#fmm14

Dienstag, 21. Mai 2013

Fotomarathons 2013








Nach dem großen Erfolg im ersten Jahr geht der Münchner Fotomarathon 2013 in die zweite Runde. Die Organisatoren der deutschen Fotomarathons (Berlin, Dresden, Hamburg und München) haben sich letzes Jahr getroffen, um gemeinsame Grundsätze festzulegen.

Der Fotomarathon Dresden fand am 27.4. statt, auch in Stuttgart und Würzburg gab es heuer bereits ähnliche Veranstaltungen. Der Fotomarathon Berlin geht am 15.6. an den Start, die Münchner sind am 20.7. dran, und wer mit der Kamera durch Hamburg ziehen möchte, kann das am 3.8. tun. Natürlich gibt es auch heuer wieder tolle Preise zu gewinnen.

Ziel ist es, innerhalb von 12 Stunden eine Fotoserie mit einer bestimmten Anzahl von Fotos aufzunehmen. Dabei gilt es, sowohl eine individuelle, zum Oberthema passende Geschichte zu transportieren, als auch in jedem Einzelmotiv das vorgegebene Unterthema einzufangen.

Ein Fotomarathon ist eine kreative Herausforderung, denn die Bilder müssen zu einem übergeordneten Motto passen, innerhalb von 12 Stunden aufgenommen werden und eine stimmige Bildserie ergeben. Bildbearbeitung ist nicht erlaubt. Klingt anstrengend und das ist es auch. Aufgewogen wird der Einsatz durch den hohen Spaßfaktor und die vielen tollen Begegnungen, wenn so viele Gleichgesinnten mit ihren Kameras los ziehen. Da die Anzahl der Plätze aus organisatorischen Gründen begrenzt ist, lohnt sich die frühzeitige Anmeldung. Wenn man sich nicht sicher ist, ob man am Veranstaltungstag wirklich Zeit/Lust hat: Schaut einige Tage vor dem Event noch einmal auf den Seiten der Veranstalter nach oder lasst euch in den Newsletterverteiler eintragen. So kann man erfahren, ob kurzfristig noch Restplätze vergeben werden.

Auf der Startseite des Fotomarathon München gibt es alle Informationen zur Veranstaltung und die Links zu den anderen Städten.

So war's im letzten Jahr in München

Freitag, 31. August 2012

Fotomarathon 2012 - Nachlese

Der erste Fotomarathon in München ist nun also Geschichte, wie man so schön sagt. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt: es war eine Riesen-Sache. Mehr als 300 Teilnehmer hatten sich angemeldet, und am Ende wurden 254 Bilderserien abgeben. 242 dieser Serien entsprachen den Teilnahmebedingungen, so dass 2904 Bilder übrig blieben, die gesichtet und am Ende auch bewertet werden mussten. Was wäre ein Marathon ohne Sieger?

Das Fotomarathon-Team hatte die 50 Bildserien, die es bis in die Endausscheidung geschafft hatten, auf großformatigen Bögen drucken lassen. Als die Juroren am 1. August pünktlich um 10 Uhr in der Cantina Pasing eintrafen, lagen die Bilder bereits auf den Tischen: Fotos so weit das Auge reichte, wahrlich beeindruckend. Arndt Müller erläuterte das Jurierungsverfahren, das mit dem des Berliner Fotomarathons identisch ist, und legte uns noch einmal ans Herz, dass wir auf den "roten Faden" achten sollten, das übergeordnete Thema "Am Rande des Lichts". Und schon konnte es los gehen: Punkte kleben!

Jurierungs-Marathon am 1.8.12

Welche Serien würden rausfliegen? In der ersten Runde nahmen sich alle Juroren sehr viel Zeit, um die Bilder genau anzuschauen, Notizen zu machen, erste Favoriten ins Visier zu nehmen und Klebepunkte zu vergeben. Es gab noch keine Gespräche, immer wieder prüfende Blicke auf die Themenliste. Tolle Einzelfotos, witzige Ideen, aber war die Aufgabenstellung erfüllt, konnte man schon auf den ersten Blick irgendwo einen "Seriencharakter" erkennen?

Dienstag, 24. Juli 2012

Der erste Münchner Fotomarathon

Am vergangenen Samstag war es endlich so weit: Nach über acht Monaten intensiver Vorbereitung fand der erste Münchner Fotomarathon statt! Das Fazit gleich vorneweg: es war eine rundum gelungene und super organisierte Veranstaltung, die nach Wiederholung schreit. 

Das Kernteam war frühzeitig am Veranstaltungsort, um die letzten Vorbereitungen zu treffen und die zusätzlich organisierten Helfer einzuweisen. Um 9:30 Uhr öffneten sich die Türen und die über 300 registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich ihre Startnummern und das Startpaket abholen. Dann hieß es erst mal warten, denn um die Chancengleichheit zu gewähren, gibt es die Aufgaben eines Fotomarathons erst, wenn alle da sind. Es war kühl, aber die Sonne ließ sich zwischendurch schon mal blicken. So verging die Zeit bis zum offiziellen Startschuss um 11 Uhr wie im Flug: man traf alte Bekannte oder konnte neue Kontakte knüpfen. Manche hatten Freund/in oder Ehepartner/in als Motivator oder Helfer dabei, andere brachten auch ein Fotomodell mit, natürlich ganz offiziell mit Modellvertrag...

Nach einer kurzen und knackigen Ansprache durch Arndt Müller (Fotomarathon-Team) und einer inspirierenden Rede des Fotokünstlers Michael von Hassel (Schirmherr) wurden die Zettel mit den ersten sechs Aufgaben verteilt. Unter dem Motto "Am Rande des Lichts" sollten folgende Themen umgesetzt werden: