Dienstag, 26. Juni 2018

Es tut sich was: Lumix Effekte in RAW Dateien

Es muss beim neuesten Update von Lightroom CC und Photoshop CC passiert sein, denn letzte Woche hatte ich das alte Problem immer noch: Ich hatte mal wieder RAW fotografiert, dabei vergessen JPEG als Zusatzformat einzustellen, und so wurden die Rohdateien in Lightroom ohne die eingestellten Effekte des Kreativmodus angezeigt. Heute mache ich meine neuesten Dateien in Lightroom auf und stelle fest, dass zumindest ein Effekt dauerhaft am Bildschirm angezeigt wird. Das hat mich natürlich neugierig gemacht und ich bin der Sache nachgegangen.


Ab Bild 244 waren verschiedene Effekte im Einsatz, 249 fällt deshalb deutlich aus der Reihe. Zuerst dachte ich,  es wäre die Cross Entwicklung, aber es ist die Einstellung Fantasie. Auch der RAW-Konverter von Photoshop zeigt den Effekt. 



Was mich anfangs erfreut hat, ist momentan noch ernüchternd: Das Bild sieht nicht aus wie am Kameramonitor und man kann es auch nicht auf ein "echtes" RAW ohne Effekte zurücksetzen. Im Programm SilkyPix von Panasonic gibt es ein Dropdown-Menü,  mit dem man immerhin verschiedene Bildstile auf die RAW-Datei anwenden kann. Diese scheinen aber auf dem Effekt aufzusetzen und nicht auf der gänzlich unbehandelten Rohdatei.



Hier noch einmal die komplette Reihe mit den nacheinander eingesetzten Filterungen des Kreativmodus. Ich habe nicht alle Effekte angewendet, darum kann ich noch nicht sagen, ob es noch andere Einstellungen gibt, die neuerdings von Photoshop und Lightroom erkannt werden. Von den Programmen PHOTOfunSTUDIO und IrfanView werden weiterhin alle Effekte korrekt ausgegeben und können wie früher beschrieben als JPEG-Dateien exportiert werden.


Diese kleine Sensation lässt jedenfalls darauf schließen, dass man bei Panasonic an diesem Thema arbeitet, und dass es bei künftigen Aktualisierungen von Camera RAW weitere Überraschungen geben könnte.

Dienstag, 19. Juni 2018

Was kommt als nächstes?

Die Fußball-WM wird heuer ziemlich an mir vorbeigehen. Wenn ich das richtig einschätze, dann ist es wohl auch kein elementarer Verlust. Statt in die Röhre zu schauen, in der zwanzig erwachsene Männer einem Ball hinterherlaufen, und zwei - meistens lange - Kerle versuchen, das Runde nicht ins Eckige reinzulassen, schaue ich in die Röhre meines Computermonitors. Huh!

Vor mir liegt dabei stets eine kleine Kamera, deren Akku meistens um 15 Uhr leer ist, dann wird nachgeladen. Das ist immer so, wenn ich die Funktionen und Menüstrukturen einer Lumix durchzappe und schaue, was an dieser Kamera anders ist. Fotografieren "muss" ich natürlich auch, denn nur so kann ich in meinen Kamerahandbüchern praxisnahe Tipps geben.

Ja nun sag schon, welche Kamera es diesmal ist!

Es ist die Lumix TZ202, eine sogenannte "Edelkompakte". Sie ist seit März im Handel und wird nun von Leica als C-Lux unter eigenem Markenlabel herausgebracht. Die Kamera ist wertig, schön kompakt und hat ein optisches 15-fach-Zoom. Die kleinbildäquivalente Brennweite reicht von 24 bis 360 Millimeter, in der Jackentasche macht das natürlich Freude. Den relativ großen 1"-Sensor (13,2x8,8 mm) kenne ich aus der FZ1000/FZ2000 und der Funktionsumfang ist fast genauso groß wie bei den anderen Lumixen. Kleine Kamera - dickes Handbuch. Es erscheint im September und kann beim Verlag als Buch, E-Book oder Bundle vorbestellt werden.




Deshalb gibt's im Blog und bei den Kursen von mir erst mal  nichts Neues, ich tauche ab, bis die Arbeit getan ist. Allen Fußball-Enthusiasten wünsche ich derweil starke Nerven und eine schöne WM.