Montag, 18. November 2019

Herbstfotos: Nebel und Sonne im Vergleich

Im Artikel zum "Sonnenschein-Klischee" hatte ich über unterschiedliche Lichtqualitäten referiert, konnte aber nur aktuelle Bilder vom Nebelspaziergang zeigen. Ein paar Tage später hatte ich auf meinem Weg zur Arbeit schöne Morgensonne. Die Motive sind nicht mehr ganz dieselben, aber für einen Vorher-Nachher-Vergleich eignen sie sich immer noch.


Vielleicht finden Sie dieses Nebelmotiv trist und trostlos. Mich hat es angesprochen, weil es genauso typisch für die Jahreszeit ist wie das farbig leuchtende Laub vor blauem Himmel. 

Donnerstag, 14. November 2019

TV-Tipps bis Mitte Dezember

Die neuen TV-Tipps von www.kunstlinks.de sind eingetroffen, vielen Dank an Hermann Ludwig. 

Diesmal gibt es eine Dokureihe bei arte unter dem Titel "Fotografen auf Reisen", die bereits in der Mediathek verfügbar ist.

Die überschaubare Liste mit einigen Sendungen über Kunst&Künstler gibt es hier





Am interessantesten erscheint mir in diesem Monat ein Dokumentarfilm, der sich mit der Frage beschäftigt: Warum sind Künstler kreativ? Gibt es gar eine Formel? Der Sender verspricht eine "unterhaltsame Reise in die Welt der Kreativen von Baselitz bis Bowie." (Montag, 18. November 2019 - 22:25 - 23:55 Uhr auf 3sat)

Dienstag, 12. November 2019

Herbstfotos und das Sonnenschein-Klischee

"Wäre es mit ein bisschen Sonnenlicht nicht schöner?", fragte eine beflissene Passantin, als sie mich neulich fotografieren sah. Ich schaute sie an, hob den Fotonanny-Zeigefinger, richtete ihn auf den nebelgrauen Himmel und antwortete: "Ne, das ist SO genau richtig."



Natürlich sehen Herbstmotive bei Sonnenschein auch sehr schön aus. Das heißt aber nicht, dass man dieses Licht zwingend braucht, um schöne Herbstfotos zu machen.

Montag, 4. November 2019

Lumix-Stummschaltung: Risiken und Nebenwirkungen


Die sogenannte "Stummschaltung" ist eine Funktion an Lumix-Kameras, die eigentlich ganz nützlich ist. Sie sorgt dafür, dass man beim Fotografieren niemanden stört: Es piepst nichts, die Kamera macht nicht "Klick", am Gehäuse leuchtet (fast) nichts, und der Blitz wird auch nicht versehentlich ausgelöst. In Museen, Kirchen oder in anderen stillen Situationen, in denen der normale Kamerabetrieb sofort Aufmerksamkeit erregen würde, ist dieser "Leise-Modus" sinnvoll. Probleme entstehen erst viel später, wenn man vergessen hat, die Stummschaltung wieder auszuschalten. Es entstehen Wechselwirkungen, die auch bei anderen Funktionen und in allen Aufnahmemodi Verwirrung stiften.
Deshalb eignet sich die Stummschaltung keinesfalls als Standard-Einstellung. Hier ist ein kleiner Erste-Hilfe-Fahrplan, falls sich Ihre Lumix sonderbar verhält.

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Typische Fotografenkrankheit

Haben Sie manchmal Kopf- oder Nackenschmerzen, zwickt es in den Schultern? Ich kenne diese Schmerzen nur zu gut, aber sie sind fast verschwunden.   


Wir sitzen zu viel vor dem Computer oder schauen mit nach unten geneigtem Kopf aufs Smartphone. Beim Fotografieren kommen weitere Belastungen hinzu: Schwere Kameras und Objektive, die gehalten werden wollen. Das geht nicht nur in die Muskulatur der Oberarme, sondern auch in den Nacken, die Schultern und den oberen Rücken.

Montag, 28. Oktober 2019

Herlinde Kölbl wird 80

"Ich habe mich nicht eine Sekunde lang darum gekümmert: Was werden die Leute sagen, wo kommt das an. Ich habe es wichtig gefunden, die Sachen zu machen, und habe es dann einfach gemacht. Wenn man daran denkt, was die Leute von einem halten, dann ist man schon verloren als Künstler. Das geht nicht." (Herlinde Kölbl im Beitrag von ttt, 27.10.2019)

Meine erste Begegnung mit Herlinde Kölbl hatte ich indirekt, als sie gerade ihre ersten fotografischen Erfolge feierte. Das war in den frühen 1980er Jahren. Mein damaliger Freund arbeitete als Zivildienstleistender in einem Fürstenfeldbrucker Altenheim. Eines Tages kam er vom Dienst nach Hause und erzählte mir, dass dort eine Fotografin unterwegs sei, und Fotos vom Lebens- und Arbeitsalltag in dieser Einrichtung mache. Eines der Fotos von damals habe ich 2010 im Münchner Stadtmuseum in einer Ausstellung wieder entdeckt.

Herlinde Kölbl ist mittlerweile sehr berühmt für ihre Porträts, und muss auf der Suche nach einem Verlag längst keine Klinken mehr putzen. "Wir verlegen nur Berühmte und Tote" ist ein weiteres Zitat aus dem gestern gesendeten Kurzbeitrag in der Sendung ttt. Kurioserweise habe ich vor knapp zwanzig Jahren genau den gleichen Satz gehört, als ich in einem großen Verlag anrief, und dort ein Buch über Fotografie unterbringen wollte. Was mich mit Herlinde Kölbl außerdem verbindet, ist die große Ur-Frage, die in der Anmoderation des Beitrags gestellt wird: "Was ist der Mensch? Was bewegt ihn, was treibt ihn, was macht ihn aus?" 

Um eine Antwort zu finden, fotografiert Herlinde Kölbl Menschen. Das tue ich nur manchmal. Mein Sujet ist das oft menschenleere Drumherum, das meines Erachtens auch sehr viel über die menschliche Existenz, oder zumindest etwas über den jeweils herrschenden Zeitgeist verrät. Arbeiten ohne Auftrag und ohne Abnahmegarantie... Persönlich getroffen habe ich Herlinde Kölbl (noch) nicht. Am 28. Januar 2020 hält sie in der Münchner vhs am Gasteig einen Vortrag in der Reihe 

Fotografinnen und Fotografen sprechen über ihre Arbeit
Diese Veranstaltung bietet interessierten Amateuren und Profis ein Forum, sich über fotografische Positionen, unterschiedliche Arbeitsweisen und berufliche Erfahrungen auszutauschen. An Bildbeispielen stellen Fotografinnen und Fotografen, Künstlerinnen und Künstler, Reportagen und Dokumentationen, aber auch persönliche Bildkonzepte und Langzeitprojekte vor und eröffnen Raum für Fragen, Diskussion und Gespräch. (Quelle: vhs München)

Auch die Fotografin Regina Schmeken wird in dieser Reihe einen Vortrag halten (9.12.2019). Ob ich beide Vorträge besuche, weiß ich heute noch nicht, aber Tickets für den Vortrag von Herlinde Kölbl habe ich gebucht. Wenn Sie das auch tun möchten, folgen Sie dem Link zur vhs.
  • Herlinde Kölbl (Wikipedia, Homepage)
  • Kulturmagazin ttt - Die Fotografin Herlinde Kölbl wird 80 (ARD Mediathek)
  • vhs München: Vortrag Herlinde Kölbl (vhs)
  • vhs München: Vortrag Regina Schmeken (vhs)


Donnerstag, 17. Oktober 2019

TV-Tipps bis Mitte November

Der Fotograf Sebastio Salgado wurde gerade mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Ein achtminütiger Beitrag über ihn und seine Arbeit ist für kurze Zeit in der Mediathek verfügbar.

Was es sonst noch Interessantes im TV oder in den Mediatheken gibt, habe ich wie gewohnt im aktuellen PDF-Dokument zusammengefasst - vielen Dank an Hermann Ludwig und seine kunstlinks.de.

Eine andere gute Nachricht gibt es auch: Der Sender Arte und der Mediathek-Viewer haben ihren Clinch beendet, das Archiv von Arte ist jetzt wieder erreichbar. Dort können Sie sich den Dokumentarfilm "Das Salz der Erde" noch bis zum 22.10. anschauen.

Dienstag, 15. Oktober 2019

Flow - Wenn alles leicht von der Hand geht

Den letzten Beitrag habe ich mit dem Satz beendet: Meine Bridgekameras erfüllen mir zwar nicht jeden Wunsch im Hinblick auf Schärfe und Auflösung, dafür schenken sie mir die Flexibilität und das Tempo, mit dem ich in meinen "fotografischen Flow" komme. 

Wie ist das bei Ihnen? Wann und wie kommen Sie beim Fotografieren in diesen wunderbaren Zustand, in dem alles wie von alleine läuft?

Warten auf das Licht...




























Arbeiten mit dem Stativ
ist bei mir die beste Voraussetzung dafür, erst mal NICHT in den Flow zu kommen. Doch es gibt Aufnahmesituationen und fotografische Ziele, die man ohne Stativ derzeit (noch) nicht erreichen kann. Das weiß ich ganz genau, will mich aber nicht damit abfinden. Das ist mein Problem. Wenn man die Welt anders haben möchte, als sie nun mal ist, fängt man an zu leiden. Beim Workshop im Ruhrgebiet wurden die abendlichen Aufnahmen für mich ein Selbstbeobachtungsexperiment der Extraklasse. 

Freitag, 11. Oktober 2019

Regen, Licht und andere Widrigkeiten


Wenn man über Industriefotografie im Ruhrgebiet spricht, fallen sofort die Namen Bernd und Hilla Becher. Mit ihren sachlich-nüchternen Architekturaufnahmen haben sie Fotogeschichte geschrieben. Deshalb ist es für viele Fotografen auch ein Ansporn, die noch existierenden Motive im Stil der Bechers aufzunehmen. Dazu braucht man vor allem wolkenverhangenes weiches Sonnenlicht, das wenig Schattenwürfe erzeugt, und den Himmel über den Gebäuden weiß werden lässt. Dieses spezielle Licht hatten wir... nicht ganz, aber im Ansatz sieht man im oberen Bild die "Becher-Ästhetik":
  • diffuses Licht
  • Zentralperspektive
  • Verzerrungsfreiheit, und vor allem
  • Menschenleere.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Seitenwechsel


Fast jedes Jahr buche ich einen Kurs oder Workshop bei Kollegen, denn zu lernen und zu entdecken gibt es immer etwas. Zudem ist der Seitenwechsel für mich ein Genuss: Als Teilnehmerin muss mich um nichts kümmern, außer um mich selbst und meine Bilder. Das Ruhrgebiet hatte ich schon lange auf dem Kiecker, letzte Woche war es endlich so weit: Vier Tage Industriefotografie. Solche Motive findet man in München nicht.

Dienstag, 1. Oktober 2019

Sendepause







































Nur ein kleiner Blogartikel mit TV-Tipps im September, das heißt bestimmt: die Fotonanny arbeitet gerade wieder an irgendwas Größerem...? Ja, das hat sie. Es ging diesmal nicht um ein Buch, sondern um einen intensiven Produkttest. Jetzt bin ich um viele Erfahrungen und Erkenntnisse reicher, es war eine wirklich spannende Zeit. Nun freue mich auf ein paar Tage relaxtes Fotografieren im Ruhrpott, mit völlig ungewohnten Motiven und den altgewohnten Kameras. 😀

Donnerstag, 19. September 2019

TV-Tipps und eine Info zu Mediathek-View


In nächster Zeit gibt es wieder einige umfassende Dokumentationen über berühmte Fotografen. Wim Wenders "Salz der Erde" wird auf Arte wiederholt, und dort gibt es (mal wieder spät nachts) einen Film über Elliot Erwitt.

Roger Melis ist einer der Großen des ostdeutschen Fotorealismus, im Westen wenig bekannt. Darum muss man auch nach dem Regionalsender MDR in der Kanalliste suchen, oder auf die Mediatheken zurückgreifen.

In der Rubrik "Internet und Medien" empfehle ich die Sendung "Propaganda: Wie man Lügen verkauft". In der 90minütigen Doku, die letzte Woche schon einmal gezeigt wurde, kommen auch Künstler zu Wort, und man sieht einige fotografische Ikonen aus den USA der 1930er Jahre. Interessant allemal.  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Arte und dem Mediathek-Viewer weiter unten. Um diesen Text zu finden, müssen Sie auf  Weiterlesen klicken. Ich habe mir das Feedback zum vorherigen Beitrag zu Herzen genommen, und arbeite jetzt mit verkürzten Intro-Texten.

Mittwoch, 28. August 2019

10 Jahre Fotobuchautorin

"Im August 2009 (!) erschien dein Buch „Digitale Fotopraxis. Rezepte für bessere Fotos“ in einem Verlag mit dem Namen „Galileo Design“. Im August 2019 darf ich dir nun – im Namen des gesamten Rheinwerk-Teams – herzlich zu deinem zehnjährigen Autorenjubiläum gratulieren! Nach deinem Erstlingswerk sind bislang 18 weitere Werke erschienen..."

Diese Glückwünsche aus dem Lektorat trafen schon Anfang August bei mir ein, aber mit Jubiläen nehme ich es ganz genau: Es war der 28. August 2009, und es war dieses Buch, das mein Leben danach grundlegend verändert hat:



Neunzehn Bücher in zehn Jahren ergeben rein rechnerisch zwei Buchveröffentlichungen pro Jahr. Das ist eine ganz ordentliche Taktrate. Überarbeitete Neuauflagen machen nicht so viel Arbeit wie komplett neu erstellte Bücher. Manche Projekte gehen schnell von der Hand, andere sind aufwändiger und dauern länger. Ob so oder so: Wenn man etwas mit Begeisterung tut, vergeht die Zeit immer unglaublich schnell. Ich kann selbst kaum glauben, dass ich jetzt schon seit einem Jahrzehnt Bücher schreibe.


Dienstag, 27. August 2019

Auf Schatzsuche: Lightroom im Stresstest

Durch die Beschäftigung mit den Langzeitprojekten habe ich in letzter Zeit viel altes Bildmaterial gesichtet. Fotos, die älter als zwei Jahre sind, befinden sich bei mir auf externen Festplatten. Um sie zu sortieren und zu bearbeiten, habe ich einen eigenen Lightroom-Katalog angelegt, und das alte Material ordnerweise von den Festplatten importiert. Ich war neugierig, aber auch skeptisch, wie gut das Bildverwaltungsmodul mit dieser Aufgabe zurechtkommt. 

Wenn Sie sich mehr für das Warum hinter diesem Projekt interessieren, scrollen Sie nach unten zum Abschnitt "Die Wundertüte öffnen".


Donnerstag, 22. August 2019

TV-Tipps für August/September



Die neuen TV-Tipps von www.kunstlinks.de sind eingetroffen, vielen Dank an Hermann Ludwig. 

Diesmal gibt es eine ganz neue achtteilige Sendereihe zur Fotografie, aber als Leser*in meines Blogs gehören Sie wahrscheinlich nicht zur Zielgruppe des KiKa (KinderKanals).





Was sich die Fernsehmacher ausgedacht haben, um ein junges Publikum für Fotografie zu begeistern, klingt ein bisschen nach Germanys Next Top Model:


Dienstag, 20. August 2019

Lässt sich die Zeit einfrieren?

Nein, natürlich nicht. 
Das einzige, was wir zumindest fotografisch festhalten können, sind vergängliche Momente. Nun bekommt mein Baustellen-Projekt unerwartet schnell eine Fortsetzung. Den vollständigen Artikel habe ich diesmal im betrachtenswert-Blog veröffentlicht, weil es weniger um Fotografie, sondern um die Geschichten hinter den Bildern geht. Zwei der Motive möchte ich Ihnen als Appetithäppchen zeigen. Das Gebäude, in dem ich von 2012 bis 2018 mein Büro angemietet hatte, ist inzwischen ein echter Hingucker geworden - vorausgesetzt man mag moderne Street Art. 😀


2012

2019

Mehr Bilder und Infos dazu finden Sie hier:
Tanz mit der Vergänglichkeit


Die Auflösung zum Foto-Quiz von letzter Woche


Mittwoch, 14. August 2019

Interview und Fotoquiz

Vor einiger Zeit hatte ich die Inspirationskarten von Inspiracles vorgestellt, heute gibt es im Blog von Inspiracles ein Interview mit mir



Die folgende Fragen habe ich von Inspiracles bekommen. Viele andere Fotografen haben vor mir dieselben Fragen beantwortet, darum lohnt es sich auf jeden Fall, mal im Inspiracles-Blog vorbeizuschauen. 


Montag, 12. August 2019

Irfan View: Copyright-Angaben ergänzen

Am Wochenende erhielt ich eine Mail, die vielleicht auch andere AnwenderInnen interessieren könnte. Es geht um die Frage, wie man Copyright-Angaben mit wenigen Handgriffen in sehr viele Fotos hineinschreiben kann. Die Informationen, um die es hier geht, erscheinen nicht sichtbar in den Bildpixeln als Logo, sondern werden in den sogenannten "Metadaten" (IPTC) hinterlegt.

"Seit einigen Jahren nutze ich ExifToolGUI um meine Fotos mit Autor und Copyright zu versehen. Das hat bis 2018 auch geklappt. Jetzt habe ich Updates auf beide Programme (ExifTool und GUI) durchgeführt - und NICHTS geht mehr: kein Autor, kein Copyright kann erfasst und in die Megadaten übernommen werden?
Bei meinen Nachforschungen im Internet nach Ersatz für ExifTool bin ich auf Ihren Artikel "Per EXIF-Daten einen Herkunfts-Hinweis direkt in die Foto-Dateien eintragen" gestoßen! Ich bemühe IrfanView i. d. R. um Fotos für den Versand per eMail zu verkleinern - das geht mit dem Programm nämlich ausgezeichnet (zumal im Stapelbetrieb). Wie kann ich Autor und Copyright mit IrfanView auch im Stapelbetrieb in eine größere Menge Fotos übernehmen?"



Im folgenden PDF-Dokument habe ich kurz erklärt, wie es funktioniert. Die aktuellste Version von IrfanView ist derzeit 4.53, es müsste aber auch mit älteren Versionen klappen. Da sich die Stapelverarbeitung (Batch) nicht vollautomatisch rückgängig machen lässt, ist es ratsam, erst mit einem temporären Ordner und Bildkopien zu arbeiten. Das gilt vor allem für Anwender, die mit Irfan View und/oder solchen Stapelverarbeitungen noch unerfahren sind. 

Hier geht's zur  Anleitung (PDF).
Irfan View: Infos und kostenloser Download
Für die Stapelverarbeitung müssen Sie das Programm und die Plugins installieren. 

Dienstag, 6. August 2019

Langzeitprojekte: Willkommen auf der Baustelle

Ich lebe in einer Stadt, in der andere Leute Urlaub machen. Sehr viele Motive sind schön, aber regelrecht "totfotografiert". Bei den letzten TV-Tipps hatte ich zwei Bilder gezeigt, mit denen ich die "Vergänglichkeit" in unserer unmittelbaren Umgebung dokumentieren wollte. Heute zeige ich Ihnen, wie es dort 2019 aussieht. Bei den Vorher-Nachher-Aufnahmen ist es mir nicht immer gelungen, exakt den gleichen Standort und die gleiche Perspektive einzunehmen, aber wenigstens beim ersten Motiv hat das so geklappt, wie ich es geplant hatte.


2012 ging die Drogeriekette Schlecker in die Insolvenz.
Als sich dieses Ereignis ankündigte, machte ich noch schnell ein Foto...

2019: Mein Mann und ich hatten uns einen Asia-Laden im Stadtviertel gewünscht.
Diese "Bestellung beim Universum" hat geklappt.
Die Ampel hatten wir nicht bestellt. 😉

Direkt gegenüber gab es eine ehemalige Tankstelle, die jahrelang als Autowerkstatt gedient hatte. 

Donnerstag, 25. Juli 2019

TV-Tipps für August und eine Inspiration


Auch im August ist für Fotografen "Fernsehpause", aber es gibt ganz aktuell einen sehr schönen Kurzbeitrag aus der Sendung Capriccio. Hier geht's zur BR-Mediathek.
Im PDF-Dokument finden Sie auch diesmal wieder eine Auswahl zu den Themen Kunst, Künstler, Design & Zeitgeschichte und ein paar Seitenblicke: Wussten Sie, dass es im Mittelalter schon ein hoch wirksames Antibiotikum gab, das gerade jetzt dringend gebraucht wird? Harald Lesch moderiert die Sendungen über "Verlorenes Wissen."

Mit Fotografie hat das natürlich nichts zu tun, aber Sie wissen ja: Kreativität entsteht unter anderem, wenn man völlig verschiedene Dinge miteinander kombiniert. Je nachdem, wofür Sie sich interessieren, können Sie Puzzleteile finden, die zu Ihrem fotografischen Gesamtkunstwerk beitragen. Vielleicht ist es auch eine Sendereihe über Unsere zweite Haut: Mode, oder ein Blick in die Vergangenheit:

Am Montag, 29. Juli 2019 gibt es von 16:00 - 16:30 Uhr auf alpha eine Sendung aus dem Jahr 1961: Altmünchen, wie du es nicht mehr kennst.  Ich tue mich mit so alten Beiträgen auch oft schwer. Die Machart und die Bildqualität haben sich in fünfzig Jahren TV-Geschichte genauso drastisch verändert, wie die Szenen, die man in so einer Sendung zu Gesicht bekommt.
Was uns solche Beiträge vermitteln können, ist ein Bewusstsein dafür, dass sich alles um uns herum ständig und schleichend verändert.

Mittwoch, 24. Juli 2019

Braucht jemand Gummistiefel?


Heute früh hat mich wieder so ein Fotomotiv ereilt, an dem ich schon vorbeigeradelt war. Ja, ich hatte es eilig, und musste kurz überlegen, ob ich meinen Termin trotz Fotostopp noch pünktlich einhalten kann. Zehn Meter für den Bremsweg, rechts ranfahren, eine 180° Kehrtwendung hinlegen, und das Fahrrad sicher abstellen... Wie lange dauert das? An so heißen Sommertagen muss man schon aufpassen, dass man nicht mit anderen Radlern kollidiert, wenn man aus vollem Tempo eine Vollbremsung hinlegt. Mit dem Auto geht so etwas natürlich nicht. Darum gehe ich so gerne zu Fuß, oder nehme für längere Strecken das Rad.

Nachdem ich meinen Drahtesel am Wegesrand geparkt hatte, war auch schon klar, dass ich nicht nur das Smartphone, sondern gleich die große Kamera aus dem Rucksack hole. Fotografiert habe ich mit beidem, einfach um für mich den Unterschied zu sehen. Sie können ja mal raten, welches dieser Bilder mit dem Handy, und welches mit der FZ1000II entstanden ist.

Montag, 22. Juli 2019

Inspirationskarten

Wie findet man Ideen für Fotoprojekte oder Foto-Aufgaben? Da gibt es seit einiger Zeit Hilfestellung in Form von sogenannten Inspirationskarten. Einfach eine Karte ziehen, und schon hat man eine Aufgabenstellung, mit der man sich eine Stunde, ein paar Tage, oder über einen längeren Zeitraum beschäftigen kann.






















Der Ansatz von Inspiracles besteht darin, das Fotografieren spielerisch anzugehen. Bei den Foto-Aufgaben Klassik soll man die Technik erst mal weglassen. Es geht ums Motiv, und die meisten Aufgaben sind einfach. Viele lassen sich auch mit einem Smartphone umsetzen. Dadurch eignet sich dieses Karten-Set besonders gut für Anfänger, die sich noch nie mit einer konkreten fotografischen Aufgabenstellung beschäftigt haben.

Mittwoch, 17. Juli 2019

Bilder im Netz veröffentlichen - Eine Übersicht

Vor etwa zwanzig Jahren hat die "Digitalisierung" der Fotografie so richtig Fahrt aufgenommen. Es fing damit an, dass wir unsere analogen Kameras gegen Digitalkameras eingetauscht haben. Wir sind von der nach Chemikalien miefenden Dunkelkammer an den Computer gewechselt, und haben gelernt Photoshop zu benutzen. Als das Internet schneller wurde, fingen wir an, unsere Fotos per E-Mail zu verschicken oder ins Netz zu stellen. Nach dem Mobiltelefon mit Tasten und SMS-Funktion kamen die Smartphones mit Touchscreen, integrierter Kamera und mobilem Internet.
Heute ist unser mobiles Fotoalbum ist immer dabei, wir haben es in der Jackentasche. Selbst wenn wir mit "richtigen" Kameras fotografieren, können wir unsere Bilder drahtlos aufs Handy übertragen, oder uns mit dem Smartphone in eine Cloud einloggen, in der unsere Fotos gespeichert sind. Das macht nicht jeder, aber für die meisten Menschen ist Fotografieren ohne Internet nur eine halbe Sache. Bilder sind zum Anschauen da, darum werden sie heute überall "geteilt".


























Die klassische Foto-Homepage hat ausgedient

Donnerstag, 11. Juli 2019

Broschüre zur FZ1000/FZ1000 II erschienen

Vor etwa zwei Jahren haben Oli und ich ein Dokument verfasst, in dem wir die Lumix-Modelle GX8 und GX80 direkt miteinander verglichen haben. Es bot sich also an, etwas Ähnliches für die alte und die neue FZ1000 zu machen. Die wichtigsten und auffälligsten Unterschiede habe ich in meinem Blogartikel im April bereits beschrieben. Für die meisten Interessierten dürfte dieser Überblick ausreichen. Ich finde die Neue gut. Das Vorgängermodell kostet derzeit etwa 539,- EUR, die Preise für die FZ1000 II liegen zwischen 800 und 849 EUR. Wo liegen die Unterschiede, lohnt sich das Update?

Im E-Book "Lumix FZ1000 / FZ1000 II - Was sie vereint, was sie unterscheidet" gehe ich auf diese Frage detailliert ein. Das Dokument umfasst im Original etwa 45 DIN A4 Seiten. Darin finden Sie nach dem allgemeinen Überblick eine direkte Gegenüberstellung aller Bedienelemente und Menüs.

Zum Lesen der E-Book-Ausgabe ist kein spezielles Lesegerät erforderlich. Mit der kostenlosen App von Amazon sind die Inhalte auf allen mobilen Endgeräten, Tablets oder am PC/Mac sofort verfügbar.


Donnerstag, 4. Juli 2019

Bitte warten...

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Im Moment bereite ich gerade eine kleine Broschüre im Eigenverlag vor, in der es um den direkten Vergleich der FZ1000 und der FZ1000 II geht. Immerhin beweist Amazon bei der Gestaltung seiner Bildschirmmeldungen Humor...

Das Handbuch zur Lumix FZ1000 II, das mich seit April beschäftigt hat, geht diese Woche in den Druck. Ab dem 26.7. ist es dann im Handel erhältlich. Beim Rheinwerk-Verlag geht's am schnellsten. Dort gibt es die Bücher zum Anfassen, als E-Book oder beides im sogenannten "Bundle".

Ich koche jetzt erst mal Kaffee und mache mir ein Sandwich. 😂

Donnerstag, 27. Juni 2019

TV-Tipps

Der Sommermonat Juli bietet für Fotografen diesmal absolut nichts Neues im TV.  Auch bei anderen Sendungen fällt auf, dass man sich in den Öffentlich-Rechtlichen bei der Programmgestaltung eher auf  Wiederholungen stützt.

Im PDF-Dokument finden Sie trotzdem eine kurze, handverlesene Auswahl von möglicherweise interessanten Beiträgen. 



Mein Tipp: Selbst kreativ werden und eigene Werke schaffen! 😎

Donnerstag, 13. Juni 2019

Fotografie ist Sport #blogparade

Bald ist wieder #Fotomarathon in München, genauer gesagt am 20.7.

Irgendjemand hat irgendwann einmal gesagt, dass Fotografie kein Sport ist. Das kann man so sehen, man kann es aber auch hinterfragen. Dass Fotografieren allein schon deswegen anstrengend ist, weil man mit schwerem Gepäck unterwegs ist, wird jeder bestätigen, der schon mal mit einem robusten Dreibeinstativ und einer vollgepackten Fototasche im Gebirge unterwegs war. Um ungewöhnliche Aufnahmeperspektiven zu finden, muss man sich selbst im Flachland ganz schön verrenken. Das sieht für die Umstehenden nicht nur lustig aus, es ist auch ordentlich schweißtreibend. Mitunter kommt man dabei richtig aus der Puste. Ich wage zu behaupten: Wer nach dem Fotografieren noch nie einen Muskelkater hatte, hat noch nicht richtig fotografiert.

Das macht aus der Fotografie noch keinen Sport, aber unser Hobby birgt ein enormes Potenzial zum Muskelaufbau, zum Erlangen von mehr Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit, sowie zur Steigerung der allgemeinen Kondition.

Yoga-Übung: Tiefe Rückenbeuge über Schwenkmonitor.
Sehr beliebt als Dehnungsübung bei Fotografen Ü60.


























Deshalb möchte ich heute eine Einladung zur #blogparade "Fotografie ist Sport" aussprechen. Dafür gibt es folgende Möglichkeiten:

Donnerstag, 6. Juni 2019

Die perfekte Kamera: Wunschliste

Seit 2013 verfasse ich Kamerahandbücher. Acht sind erschienen, das neunte ist fast fertig. Im Zuge dieser Tätigkeit stellt mir der  Rheinwerk-Verlag für etwa zwei bis drei Monate das jeweilige Kameramodell zur Verfügung. Danach kann ich diese Kamera übernehmen (kaufen), oder  ich gebe sie zurück. Manchmal fällt mir diese Entscheidung schwer, aber ich leide nicht an GAS (Gear Acquisition Syndrome = Ausrüstungs-Anhäufungs-Syndrom), und kann mich bei Kaufentscheidungen sehr gut zurückhalten. Genau wie die meisten meiner Leserinnen und Leser halte ich trotzdem Ausschau nach der ultimativen Kamera, der sogenannen "eierlegenden Wollmilchsau", die alle meine Wünsche erfüllt. Es gibt sie nicht und ich vermeide ganz bewusst das Wörtchen noch nicht. Wenn es diese perfekte Kamera gäbe, hätten alle Hersteller ein riesengroßes Problem. Wer würde noch etwas anderes kaufen?

Makro, Weitwinkel, Supertele - gibt's alles schon in einem Gerät, aber nicht im Taschenformat.

Nach allem, was ich so aus Kursen, Leserbriefen, Foren und unter Fotofreunden zusammengetragen habe, erstelle ich jetzt mal eine 😈 Wunschliste an die Industrie: 

Mittwoch, 5. Juni 2019

TV-Tipps für Juni


Diesmal kommen die TV-Tipps für den Juni mit etwas Verspätung, aber Sie haben noch nichts verpasst. Die einzige Sendung, die für Fotografen ausgesprochen interessant klingt, wird leider nur vom Schweizer Fernsehen (SF) ausgestrahlt. Die Dokumentation geht der Frage nach, wie die digitale Revolution den Berufsstand des Fotografen verändert hat. Am Beispiel von fünf Schweizer Fotografen zeigt der Filmemacher, wie diese auf die Herausforderung reagieren. Sollte ein deutscher Sender - vermutlich 3sat -  eines Tages diesen Beitrag senden, erfahren Sie es hier. 

Für Leute, die gerne über den Tellerrand schauen, habe ich wieder einige "alternative" Sendungen herausgepickt. Im PDF-Dokument finden Sie auch die Links zu den Mediatheken und zum Mediathek-Viewer online, den Sie nach Ihren eigenen Suchbegriffen durchstöbern können.

Freitag, 31. Mai 2019

Perspektivwechsel

Im vorigen Blogartikel hatte ich angekündigt, dass ich mich auf die Suche nach "Motiven mit geraden Horizonten" machen und ein paar Sonnenstrahlen einfangen wollte. Beides hat geklappt, wie Sie sehen. Der Urlaub ist vorbei und der Alltag hat mich wieder. Es ist der Erholung sehr zuträglich, wenn man schöne Motive von der Dachterrasse aus fotografieren und sich dann wieder an den Pool legen kann. Insgesamt waren drei Kameras im Einsatz: natürlich die Lumix FZ1000II, die Nikon Coolpix P1000 und das Smartphone. Wenn bei der Lumix noch Nachmittag war, war die Nikon manchmal schon im Sonnenuntergangsmodus. Nicht nur Menschen reagieren unterschiedlich auf Farbstimmungen.

Klick aufs Bild für größere Ansicht

Schönes Bild, nicht wahr? Aber stopp, es ist Betrug.

Freitag, 17. Mai 2019

Updates: Zoner Photo Studio, Mediathek-Viewer, Fotobuch-Konfigurator

Im digitalen Zeitalter veralten viele Informationen ziemlich schnell. Darum ist es heute an der Zeit, über ein paar neue Entwicklungen zu berichten. 

Zoner Photo Studio X (ZPS X)
Kurz nach Erscheinen meines Artikels zu dieser Bildbearbeitungs-Software kam im April ein großes Frühjahrs-Update heraus. Wer die Software benutzt, hat beim Programmstart sicher den Hinweis gesehen, der oben rechts eingeblendet wurde. Wenn Sie ZPS X jetzt testen, sind die Aktualisierungen bereits enthalten.
Die neuen Funktionen sind nützlich und interessant: Die Anzeige von RAW-Dateien wurde beschleunigt und die Behandlung von RAW+JPEG vereinfacht. Das ist (war) ein Problem, das mich bei Lightroom immer wieder stört. 
Bei der Gesichtsbearbeitung legt Zoner ebenfalls nach: Gesichtszüge können mit der Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) verändert werden. Ja, Sie lesen richtig. Wir reden längst nicht mehr von der Retusche lästiger Pickel oder von einem schöneren Hautton. Machen Sie die Nase schmaler, den Mund üppiger, die Augen gleichmäßiger und zaubern Sie dem oder der Abgebildeten ein Lächeln ins Gesicht. Das ist alles Standard und findet sich im Tool Verflüssigen. Darüber hinaus gibt in Zoner es alle möglichen (und unmöglichen) Deformationswerkzeuge. Es wundert mich, dass man diese Werkzeuge aus psychologischen Aspekten noch nicht als "Optimierungswerkzeuge" bezeichnet. Ich gebe zu, dass ich auch schon mal versucht habe, bei einem verzerrten Selfie aus Eierköpfen normal aussehende Menschen zu machen. Ganz einfach ist das nicht, aber die Möglichkeiten sind faszinierend. Eine Übersicht über alle Neuerungen und ein kurzes Demo-Video zur Gesichtsbearbeitung finden Sie auf der ZPS X Homepage.

Ein Handyfoto schnell mit den Nik-Effekten aufstylen - ich möchte darauf nicht mehr verzichten.




























Eine traurige aber wichtige Nachricht habe ich letztes Jahr komplett verschlafen: Für die Nik-Collection, die es von Google kostenlos gegeben hatte, muss man mittlerweile wieder ordentlich Geld hinlegen (69,- EUR).

Dienstag, 14. Mai 2019

Lehrstunde


























... sagte das Eichhörnchen heute früh im Park, "dann kannst du dir deinen Autofokus irgendwo hinstecken. MICH erwischst du damit nicht!"

Die Fotonanny bewegte den Fokusmodushebel an ihrer Kamera in die Stellung MF. Sie drehte langsam am Einstellring des Objektivs, bis die blauen Markierungen des Focus Peaking in der Lupenansicht im elektronischen Sucher aufleuchteten. Es machte Klick und der kleine Lehrmeister suchte eilig hinter einem dicken Baumstamm Zuflucht.

"Nächstes Mal benutzt du gefälligst nicht die Programmautomatik sondern den Modus S", rief das Eichhörnchen empört. "Kurze Belichtungszeit!"

"Ja, es hat aber auch so funktioniert", entgegnete die Fotonanny.

"Es konnte nur funktionieren, weil ich stillgehalten habe", grummelte das Eichhörnchen.

"Man muss eben wissen, wann man den Auslöser drückt und wann nicht", gab die Fotonanny zu verstehen. "Es war hell genug..."

"Alles Glückstreffer", maulte das Eichhörnchen.

"Erfahrungswerte?", gab die Fotonanny zu bedenken. 

Das Eichhörnchen rümpfte die Nase, sprang auf den Boden und hüpfte durch den blühenden Bärlauch davon. Der AF-Modus Verfolgung oder der Autofokusmodus AFC hätten nun genauso wenig genutzt wie MF nebst kurzer Belichtungszeit. Eichhörnchen von hinten das durch den Bärlauch springt wäre ein toller Bildtitel, aber vermutlich kein besonders ansehnliches Foto. Obwohl - wer weiß? Probieren geht über Studieren!

FZ1000 II
400 mm | 1/125 s | f4 | ISO 800




Montag, 6. Mai 2019

TV-Tipps für den Mai



Während ich mit dem Handbuch zur FZ1000 II am Rödeln bin, möchte ich wenigstens ganz schnell die Liste mit den aktuellen Sendeterminen für den Mai "durchreichen". Diesmal ist für Fotografen wieder weniger im Angebot. Umso interessanter könnten deshalb die Seitenblicke werden. Vielen Dank an Hermann Ludwig von www.kunstlinks.de.
 


Freitag, 26. April 2019

Brennweite, Brennweite, Brennweite!

Der Kriegsfotograf Robert Capa soll einmal gesagt haben "Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran." Das mag in den 1930er Jahren gestimmt haben, im Jahr 2019 muss der Satz lauten: Wenn du nicht nah genug ran kommst, ist deine Brennweite zu kurz.
Genau deshalb habe ich gestern im Tierpark überwiegend mit der Nikon Coolpix P1000 fotografiert und die Handyfotografen bedauert, die neben mir standen. Okay, da mag das eine oder andere Huawei Pro dabei gewesen sein. Wenn ich irgendwann mal eins in die Finger bekomme, werde ich es gerne ausprobieren. Für heute lasse ich ein paar Bildmotive aus der P1000 sprechen.


1000 mm | 1/800 s | f5,6 | ISO 1600 | +1 LW






























Der Panda sitzt so weit oben im Baum, dass man ihn mit bloßem Auge kaum sieht. Das Licht war ungünstig, es kam von rechts oben. Lösung: Belichtungskorrektur +1. Der Hintergrund wird weiß - Überbelichtungswarnung einfach ignorieren. Das Bild ist ein unbearbeitetes Kamera JPEG

Dienstag, 16. April 2019

Blümchenzeit mit der Lumix FZ1000 II

Die letzten beiden Wochen bin ich mit der FZ1000 II nur vor dem Computer gesessen und habe mich durch sämtliche Menüs und Funktionen geklickt. Seit gestern Mittag lacht die Sonne vom Himmel und deshalb musste ich einfach für ein paar Stunden raus an die frische Luft. 

Mitgebracht habe ich ein paar Bilder aus dem Münchner Rosengarten. Meinen Münchner Leserinnen und Leser möchte ich gerade jetzt einen Besuch wärmstens ans Herz legen: Die Magnolien stehen in voller Blüte, wie man hier unschwer erkennen kann. Nur noch ein paar Tage, dann ist der Zauber auch schon wieder vorbei. Egal wo Sie leben: Jetzt ist die perfekte Zeit, um der Natur beim Aufblühen zuzuschauen.


Farbkontrast Gelb/Blau - hier  bewusst verstärkt mit dem "Spielzeugeffekt"
aus dem Kreativmodus, den es an allen Lumix-Modellen gibt.
Hier hätte der Autofokus noch etwas Nachhilfe gebraucht,
er wollte konsequent auf die hintere Blüte scharfstellen.

300 mm | 1/1600 s | f4 | ISO 125 - Ausschnitt leicht korrigiert.

Freitag, 5. April 2019

TV-Tipps und mehr



Die neuen TV-Tipps von www.kunstlinks.de sind eingetroffen, vielen Dank an Hermann Ludwig. 

Diesmal gibt es drei jeweils 30minütige Sendungen über die Fotografen Robert Capa, Man Ray und Alfred Stieglitz (arte). In der Rubrik Seitenblicke geht es um das Analoge, das wir im digitalen Zeitalter mehr und mehr hinter uns lassen. Anfassen erwünscht - oder warum wir unsere Handschrift brauchen.

Dienstag, 2. April 2019

Lumix FZ1000 II - Ein erster Eindruck

Das erste Kapitel jedes neuen Kamerahandbuchs macht am meisten Arbeit, zwingt mich aber auch dazu, die Unterschiede zwischen dem Vorgängermodell und einer neu erschienenen Kamera genau unter die Lupe zu nehmen. Mein erster Eindruck: Es hat sich etwas getan. Wer seine alte FZ1000 intensiv genutzt hat, für den lohnt sich der Umstieg nach viereinhalb Jahren.

400 mm | 1/500 s | f4.0 | ISO 125 | iA+

Die Ladeschale für den Akku gibt es nicht mehr, die neue FZ1000 wird direkt per USB-Kabel aufgeladen. Da es sich um den gleichen Akku-Typ handelt,  kann man die vorhandenen Akkus und die Ladeschale weiter benutzen. Für den Objektivdeckel gibt es jetzt eine Schnur, um ihn an der Kamera zu befestigen.

Obwohl die neue FZ1000 im Prinzip genauso funktioniert wie ihre Vorgängerin, bringt die Bedienung per Touchscreen diverse Änderungen mit sich.

Sonntag, 31. März 2019

Photoshop-Alternativen: Zoner Photo Studio X

Zoner Photo Studio X ist ein mächtiges Bildbearbeitungsprogramm, das sich hinter Photoshop und Lightroom nicht verstecken muss. Vor einiger Zeit erhielt ich das Angebot, die Software mit einem kostenlosen Jahresabo zu testen. In meinem Artikel zu den Bildbearbeitungsgrundlagen erscheint Zoner nicht, weil es diese Software nur noch im Abo gibt. Allerdings liegen die Kosten mit derzeit 39,- EUR jährlich oder 3,99 EUR/Monat deutlich unter denen für das Kombipaket aus Photohop und Lightroom. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man die Software nicht nur auf zwei, sondern auf beliebig vielen Rechnern installieren und nutzen kann.

Dazu muss man ein Zoner-Konto eröffnen und den Datenschutzbestimmungen des Herstellers zustimmen. Die Einstellungen, mit denen man per Mausklick das Tracking des eigenen Nutzerverhaltens ausschalten kann, sind nicht ganz leicht zu finden: Sie befinden sich nicht im Zoner-Konto sondern in den Einstellungen des Programms.

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Die Benutzeroberfläche von Zoner Photo Studio X entspricht dem modernsten Standard: Links befindet sich der Zugang zum Dateisystem, zu den Cloud-Anwendungen und zu Facebook (wer so wahnsinnig ist das zu aktivieren...). Rechts oben wechselt man zwischen verschiedenen Modulen.


Man muss die bereits vorhandenen Bilder nicht in eine Datenbank importieren, aber man kann die Funktion Import verwenden, um Fotos von der Kamera automatisch in einen bestimmten Ordner auf der Festplatte zu kopieren.

Montag, 25. März 2019

Neuerscheinungen: Handbuch zur Coolpix P1000 und Digitale Fotografie

























Wenn die Belegexemplare eintreffen weiß ich, dass meine Bücher im Handel erhältlich sind. Für mich ist es der offizielle Projektabschluss und es ist immer schön, wenn die Arbeit mehrerer Monate "greifbar" wird. Diesmal sind es gleich zwei Neuerscheinungen: Das Buch Digitale Fotografie ist in der dritten vollständig überarbeiteten Auflage erhältlich, auch als E-Book für EUR 12,90. Für Einsteiger ist es nach wie vor ein kompakter Einstieg in die Fotografie zum kleinen Preis. 
Beim Verlag Vierfarben/Rheinwerk anschauen - Leseprobe aufrufen

Über die Nikon Coolpix P1000 hatte ich hier im Blog schon ausführlich berichtet. Eigentlich hätte ich meine Leihkamera jetzt zurückgeben müssen, aber das kommt nicht in Frage. Ich behalte sie, damit ich auch in Zukunft ungewöhnliche Aufnahmen mit extrem langer Brennweite machen kann.
Das Handbuch zur P1000 ist kleiner und handlicher als die früheren Hardcover-Bücher. Das finde ich gut, weil man es besser in den Urlaub mitnehmen kann. Wer es sich noch leichter machen möchte, kann auch hier zum E-Book greifen, das in mehreren Formaten (PDF, EPUP, mobi) für verschiedene Ausgabegeräte zur Verfügung steht.

Gerade bekomme ich die Nachricht, dass die FZ1000 II auf dem Weg zu mir ist. In nächster Zeit werde ich also etwas weniger bloggen und mich auf das nächste Handbuch konzentrieren.Wenn Sie keine Beiträge verpassen wollen, können Sie neue Artikel per E-Mail abonnieren. Das Eingabfeld für die Mailadresse finden Sie in der rechten Navigationsspalte direkt über dem Chili-Motiv.




Freitag, 22. März 2019

Bildbearbeitungsgrundlagen: Ein aktueller Überblick


Meine allerersten Bildbearbeitungserfahrungen habe ich mit Photoshop 4.0 gemacht, das ist fast fünfundzwanzig Jahre her. Ich weiß noch, wie verzweifelt ich damals vor meinem Bildschirm saß und überhaupt nicht wusste, wie ich mit dieser Software umgehen sollte. Meine ganzen Erfahrungen mit Word, Excel, Powerpoint, Corel Draw, Corel Ventura und dergleichen halfen mir überhaupt nicht weiter. Bildbearbeitung ist anders! Programme für die Bearbeitung von Audiodateien bereiten mir heute die gleichen Probleme: Ohne Grundkenntnisse steht man da, wie der sprichwörtliche Ochs vor'm Berg.

Intuitive Bedienung? Ja, aber...
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Mittlerweile wird es immer einfacher Fotos mit wenigen Mausklicks zu verändern. Das funktioniert oft so intuitiv, dass man nicht unbedingt verstehen muss, wie das Programm arbeitet. Diese erfreuliche Entwicklung haben wir dem Smartphone-Boom und den dazugehörigen Apps zu verdanken. Photoshop Elements 19 hat mich mit seinen neuen "Assistenzfunktionen" schwer beeindruckt, es ist sein Geld wert. Wer seine Bilder nach eigenem Geschmack und punktgenau bearbeiten will, braucht weiterhin das Modul Experte oder ein anderes Bildbearbeitungsprogramm mit vergleichbaren Funktionen.

Gerade erscheint eine komplett überarbeitete Version meines Buchs Digitale Fotografie. Darin gibt es auch diesmal wieder ein Kapitel zur Bildbearbeitung. Der Platz in den Büchern ist begrenzt und so muss ich die Informationen leider immer wieder auf die absoluten "Basics" reduzieren. Im Buch haben wir uns auf die neueste Version von Photoshop Elements 2019 beschränkt. Elements begleitet mich nun seit der Version 2.0. Diese uralte und die neueste Version sind Lichtjahre voneinander entfernt. Trotzdem bleiben ein paar grundlegende Dinge immer gleich. Diese wichtigen Grundfunktionen und Prinzipien finden sich auch in anderen Programmen.

Mittwoch, 13. März 2019

Warum fotografieren? (5/20)

Warum ... fotografiert man so ein Motiv???




















In einem früheren Blogartikel hatte ich schon einmal darüber berichtet, wie meine Sammelleidenschaft für Halteverbotsschilder entstanden ist.
Weil ich meine Archive sehr häufig durchstöbere, stoße ich immer wieder auf einzelne Motive, die weit verstreut in den chronologisch sortierten Ordnern liegen. Wenn ich sie thematisch sortiere - hier wirkt eine gute Verschlagwortung wahre Wunder! - zeigt sich, dass diese Motive einem grundlegenden Muster folgen. Der Schilderwald ist eines dieser typisch deutschen Phänomene, das mich immer wieder dazu bringt, auf den Auslöser zu drücken.

Montag, 11. März 2019

TV-Tipps & Ausstellungen


Auch in diesem Monat ist die Auswahl an Sendungen für Fotografen begrenzt, darum verbinde ich die TV-Tipps diesmal mit zwei Veranstaltungshinweisen für Fotobegeisterte im Münchner Raum.
Die Seitenblicke sind diesmal von einem Jubiläum geprägt: Am 1. April 1919 wurde das "Staatliche Bauhaus" von Walter Gropius in Weimar als Kunstschule gegründet. Nach Art und Konzeption war es damals etwas völlig Neues, da das Bauhaus eine Zusammenführung von Kunst und Handwerk darstellte. 

Nachdem wir gerade den Weltfrauentag hinter uns haben, empfehle ich hierzu die Sendung "Bauhausfrauen", die am  06.04.2019 von 21:30 - 22:00 Uhr auf Tagesschau24 wiederholt wird. Der Film wirft einen ganz neuen Blick auf den Mythos Bauhaus und erzählt dessen Geschichte aus einer anderen Perspektive.

Hier sind alle weiteren Sendetermine, Tipps zu Kunst & Kultur sowie Links zu den Mediatheken.

Donnerstag, 7. März 2019

Lumix FZ1000 II erscheint - mit neuem Handbuch















Echte Fans der Lumix FZ1000 wissen es vielleicht schon: Panasonic bringt im März eine FZ1000 II auf den Markt und erfüllt damit endlich den Wunsch vieler Fotografinnen und Fotografen, die sich schon vor zwei Jahren eine "runderneuerte" FZ1000 gewünscht hatten. Sensor und Objektv sind unverändert geblieben, dafür kommen jetzt der Touchscreen und einige Funktionen, die an neueren Lumix-Modellen Standard sind. Welche Änderungen es gibt, können Sie im Testbericht bei digitalkamera.de nachlesen

Seit ein paar Minuten ist es amtlich: Ja, ich werde ein Handbuch zur Lumix FZ1000 II schreiben. Der derzeit geplante Erscheinungstermin ist Juli, hängt aber noch vom tatsächlichen Auslieferungtermin der Kamera ab. Das ist auch eine gute Nachricht für alle, die das alte Handbuch zur FZ1000 immer noch suchen. Ähnlich wie bei der GX80/GX8 werde ich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Modelle herausarbeiten und hier im Blog für die FZ1000-Fotografen eine Zusammenfassung anbieten.

Jetzt hoffe ich, dass sich der angekündigte Liefertermin nicht verschiebt. Weitere Infos folgen, sobald meine FZ1000 II eingetroffen ist.

Montag, 4. März 2019

Alte Schätze: Das Digitalisierungsprojekt

Letzte Woche war der Drucktermin für das Handbuch zur Nikon Coolpix P1000. Somit habe ich jetzt wieder mehr Zeit für das Langzeitprojekt "Fotos und Dias digitalisieren". Zwei Tage lang habe ich nur noch farbstichige, verfusselte und verstaubte Motive am Computermonitor gesehen, das ist schon eine spezielle Erfahrung. Bald kann ich mich als digitaler Bildrestaurator bewerben.

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Verschossene und vergilbte Fotos gehören beim Scannen zum Alltag. Wenn man die Software richtig einstellt, entfernt sie typische Farbstiche recht zuverlässig. Das ist oft einfacher, als die gescannten Motive erst später in Lightroom zu korrigieren. Allerdings muss man neben dem Scanner sitzenbleiben und die Einstellungen für jedes Motiv anpassen. Staub und Kratzer entfernen kann gute Software auch, aber das geht nicht selten auf Kosten der Bildschärfe. Ich fotografiere schon seit meiner Kindheit mit großer Begeisterung, aber ich hatte keine hochwertigen Kameras. Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass ich dreißig Jahre später Fotografin beziehungsweise Fotofachbuchautorin werden würde, hätte ich vielleicht länger gespart und mir doch die ganz teure Profikamera gekauft. Hätt i, daad i, war' i, sagt man bei uns in Bayern. Das bedeutet so viel wie: Jetzt ist es zu spät, sich darüber Gedanken zu machen, der Zug ist abgefahren. Die gute Nachricht für mich lautet: Ich muss die Originale nicht mehr aufbewahren.
 

Alte Digitalmotive 
Falls Ihre Digitalkamera zehn Jahre alt oder sogar noch älter ist (ja, das gibt es!), dann fassen Sie sich ein Herz und kaufen Sie sich bald eine neue.

Mittwoch, 20. Februar 2019

Im Vorbeigehen

In den letzten Wochen war ich viel zu Fuß unterwegs. Zum Fahrradfahren war es mir zu glatt, außerdem dauert es im Winter fast länger mich und das Fahrrad fahrbereit zu machen als die Kurzstrecke flott zu laufen. Der immense Vorteil am Zu-Fuß-Gehen besteht darin, das man eher stehenbleibt, wenn man ein interessantes Fotomotiv entdeckt. 
Auf dem täglichen Weg ins Büro kommt man immer wieder an den gleichen Stellen vorbei. Die unmittelbare Umgebung verliert im Lauf der Zeit ihren fotografischen Reiz und es kommen schnell die üblichen Gedanken hoch: Ich habe es eilig, das habe ich schon tausend Mal gesehen, das habe ich schon zehn Mal fotografiert ... Mag sein, aber das Wetter und das Licht sind jeden Tag ein bisschen anders. Neuschnee ist immer eine Ausnahmesituation, weil sich die Welt über Nacht in einem völlig neuen Gewand präsentiert.


Eine große Kamera habe ich fast immer dabei, aber manchmal bin ich zu bequem oder zu sehr in Eile, um sie aus dem Rucksack zu holen. Dann greife ich in die Jackentasche und zücke das Smartphone. Bei diesem Motiv waren mir die Passanten wichtig, die auf dem abschüssigen Weg zu sehen waren. Ich musste mich beeilen, um sie noch rechtzeitig in den goldenen Schnitt platzieren zu können. Am Smartphone stelle ich nicht viel ein, aber bei überwiegend hellen Motiven benutze ich in solchen Situationen die Belichtungskorrektur nach Plus, damit das Foto nicht zu grau und düster ausfällt. 




Freitag, 15. Februar 2019

Rudel-Shooting

Im Artikel über den Sony Alpha Day hatte ich in einem Nebensatz erwähnt, dass ich noch einmal etwas über das "Getümmel an Workshop-Sets" berichten wollte. In Fotografenkreisen bezeichnet man solche Veranstaltungen gerne als "Rudel-Shootings". In meinen frühen Fotojahren habe ich solche Gelegenheiten gerne genutzt und für Kameratests sind sie immer ein probates Mittel. Wer wirklich lernen will, wie man im Studio arbeitet, sollte sich aber einen Workshop gönnen, bei dem die Teilnehmerzahl auf eine möglichst kleine Gruppe begrenzt ist.

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Der Vorteil von Massenveranstaltungen wie bei der Photokina oder Produktmessen besteht darin, dass man in der Anonymität des Rudels gut untertauchen und herumexperimentieren kann. Der Nachteil liegt klar auf der Hand: Man muss sich mit viel Geduld hinten anstellen, bis man freie Sicht aufs Modell hat. Je nachdem, wie das Licht gesetzt ist, gibt es für Fotograf und Modell oft nur eine Position, aus der eine perfekte Aufnahme möglich ist. Bewegt sich das Modell aus dem gesetzten Licht heraus oder fotografiert man schräg von der Seite, führt die Beleuchtung zu unschönen Schlagschatten. Ein Lichteffekt, den man in den Augen des Modells sehen sollte, entsteht dann gar nicht, oder er wirkt sich an der falschen Stelle aus. Fotografieren im Studio ist Präzisionsarbeit und es ist immer Teamwork.