Mittwoch, 31. August 2016

Günter Spitzing: Was wir lernen können

Anstatt sich zurückzulehnen, reist Günter Spitzing jedes Jahr nach Indien, um selbst bei den Menschen zu sein, für die er sich einsetzt. Seine alte Leidenschaft - die Fotografie -  nutzt er dabei weiter.

Sie engagieren sich heute sehr für indigene Völker (Irular, unbekanntes Naturvolk in Südindien) und verbringen jedes Jahr einige Zeit mit den Menschen dort. Ihr Verein „Zukunft Irular e.V.“ bekämpft nicht nur den Hunger, sondern bietet den Kindern der Irular eine gute Ausbildung, die ihnen echte Zukunftschancen eröffnet. Auf Ihrer Homepage findet man dazu sehr viele Informationen (Link)

Viele Menschen sind bereit Geld für alle möglichen Dinge zu spenden – warum sollte jemand Ihren Verein unterstützen und nicht große Organisationen wie das Rote Kreuz, Ärzte ohne Grenzen oder Ähnliche?

GS: Ich will nicht sagen, dass man nicht für „Ärzte ohne Grenzen“ spenden sollen. Sicherlich es gibt auch schwarzen Schafe unter den Organisationen, aber es ist nicht meine Aufgabe, die hier zu nennen. Wir müssen versuchen mit den Eifersüchteleien unter den Hilfsorganisationen Schluss zu machen. Es gibt übrigens auch Organisationen mit denen wir exzellent zusammenarbeiten. Die von Ihnen genannten Organisationen arbeiten übrigens eher in der Katastrophenhilfe, was natürlich sehr notwendig ist. Wir arbeiten auf dem Felde der nachhaltigen Langzeitunterstützung, also der eigentlichen Entwicklungszusammenarbeit.

















Hier die Gründe, warum auch die „Zukunft-Irular e.V.“ Aufmerksamkeit und Unterstützung verdient:

Montag, 29. August 2016

Fotografieren oder "Bildermachen"

In manchen Dingen bin ich eine ungeduldige Menschin. Als Kind habe ich viel gemalt und gezeichnet, aber je älter ich wurde, desto weniger Muße hatte ich dafür, und das, obwohl es noch keine Computer, geschweige denn Internet gab.




















Beim Fotospaziergang am vergangenen Wochenende saßen zwei Leute im Schatten und skizzierten das Gebäude, das ich gerade fotografiert hatte. Sie haben viel Zeit für ein Bild investiert, das man mit einer beliebigen Kamera ganz schnell im Vorbeigehen "mitnehmen" kann. Nun ja. Schnell im Vorbeigehen knipsen kann jeder. Das sieht dann ungefähr so aus:

Montag, 22. August 2016

Foto-Fernsehtipps für September
















Nachdem das Olympiafieber abgeklungen ist, wird's wieder Zeit für ein bisschen Kultur im TV. Diesmal gibt's nicht nur Beiträge für Fotografen, sondern auch ganz viele Tipps für Kunstinteressierte und "Tellerrandgucker".

Besonders interessant dürfte die Sendung "Das manipulierte Bild" sein, die am 29.9. um 20:15 Uhr auf 3sat läuft. Bereits am 15.9. gibt es auf ZDF Info einen ganzen Nachmittag zum Thema "Die digitale Revolution". Kluge Maschinen, Rechenmonster, Multimedia und Internet... Vieles wissen wir vermutlich schon, aber es schadet nicht, sich die rasante Entwicklung, die wir alle durchlaufen (haben), noch einmal in der Zusammenfassung anzuschauen.

Hier ist das PDF mit allen aktuellen Terminen und hier sind die TV-Tipps vom Vormonat.

Mein Dank geht wie immer an www.kunstlinks.de, aus dessen bombastischem monatlichen Newsletter der Auszug stammt.

Montag, 1. August 2016

Bessere Urlaubsfotos - Tipps vom Rumpelstilzchen

Urlaubszeit ist eigentlich jederzeit. Wer schulpflichtige Kinder hat, ist natürlich auf die Ferien angewiesen. Darum häufen sich gerade in dieser Jahreszeit die Tipps, wie man bessere, schönere und interessantere Fotos macht. Mein hoch geschätzter Kollege Johannes Mairhofer hat in seinem Blog dazu einige "etwas andere" Inspirationen zusammengetragen, die sehr lesenswert sind. Dabei ist das kleine Teufelchen aufgewacht, das eine ganze Weile in den Dornröschenschlaf versunken war. Dieses kleine Monster ist auf Krawall gebürstet und hat mich mit funkelnden Augen dazu angestachelt, seine Sicht der Dinge kundzutun. Danke Johannes für die Inspiration und viel Spaß beim Lesen!

Anm. d. Redaktion: Die hier vorgenommene Kommentierung gibt nicht die Meinung der Autorin Jacqueline Esen wieder. Dies ist ein Gastbeitrag von Rumpelstilzchen.

Denken! 
Damit fängt der Artikel von Johannes an. Oh bitte! Wer will denn im Urlaub das Gehirn einschalten? Es ist August, es ist heiß, es sind Ferien! Ihr müsst im Job und im Alltag die ganze Zeit über alles nachdenken. Bitte nicht auch noch im Urlaub, ok?! Fotografieren soll Spaß machen, das ist doch kein Denksport. Ja, diese Autorin, bei der ich wohne, schreibt in ihren dämlichen Büchern auch immer so einen Quark:

Anfangs ist es ratsam, die  Optionen Rad-Infos, Monitor-Info-Anzg. und Menüführung aktiviert zu lassen. Das Gleiche gilt für die Menüinformationen im Setup-Menü

Wer braucht denn sowas? Also wirklich...! Da gibt es zwei Knöpfe an der Kamera: Ein/Aus und noch einen, da drückt man drauf und gut is. Mehr muss man nicht wissen.

Rumpelstilzchen meint:
Jeder weiß, worauf es hier ankommt!

















Motive finden

"Muss es wirklich das tausendste Foto von eurem Hotel sein"... fragt Johannes.

Gibt es wirklich so viele Hotelfotos? Das ist mir noch gar nicht aufgefallen! Viel eher hättet ihr fragen können: "Muss es wirklich das tausendste Selfie sein?" Ich sage: JA! Aber nur mit einem Selfie-Stick! Und es muss genau dieser hier sein, der ist am teuersten und rosarot. Nur dieser Selfie-Stick macht wirklich gute Selfies! Jetzt kaufen, kaufen, sofort!

"... oder findet man vielleicht mal ein Motiv, das nicht schon etliche andere fotografiert haben?"