Freitag, 2. September 2011

AIRfolg beim Wettbewerb

Im Jahr 2005 haben sich die Flughafen München GmbH sowie die Städte und Landkreise Erding/Freising zusammengetan, und eine gemeinsame Regionalmarketing-Initiative ins Leben gerufen. Im Frühsommer veranstaltete die  "AirfolgsRegion Erding-Freising" ihren ersten Fotowettbewerb zum Thema  „Unverwechselbare Werte unserer Region“, Einsendeschluss war der 31.7.

Im August fand die Jurierung statt, bei der sich mehrere ganz typische Phänomene zeigten.


Platz 1: Sylvia Kittlitz


1.) Mitmachen lohnt sich nicht?
Bei regionalen Wettbewerben ist die Zahl der Bild-Einsendungen längst nicht so hoch wie bei Veranstaltungen von Fotozeitschriften oder Firmen wie Nikon, Canon etc., zu denen oft mehrere Tausend Fotos eingeschickt werden. Dort muss man nicht nur in der Menge bestehen, sondern auch gegen absolute Profis antreten. Im Klartext heißt das: wer bei lokalen Wettbewerben mitmacht, hat eine reelle Chance, einen Preis zu gewinnen.

 Platz 2: Peter Bauersachs

2.) Es gewinnen doch immer nur die gleichen Leute?
Wer sich für Fotowettbewerbe interessiert, hat sicher schon beobachtet, dass immer wieder die gleichen Leute auf den vorderen Plätzen landen. Woran liegt das? Ganz einfach: es gibt Leute, die machen "durch die Bank" starke Fotos.
Auch das konnte man bei diesem Wettbewerb deutlich sehen: Oft kamen mehrere gute Bilder von ein und demselben Fotografen. Die Jury weiß nicht, wer welches Bild eingeschickt hat, das erfährt man erst, wenn die Siegerbilder feststehen und die Jurierung abgeschlossen ist.

 Platz 3: Johann Swist

3.) Ewig schade!
Tolles Motiv, grottenschlechter Druck. Es tut immer furchtbar weh, wenn man ein Bild sieht, das eine tolle Atmosphäre ausstrahlt, gut gestaltet ist... und dann so schlecht gedruckt wurde, dass man es nicht für den geplanten Zweck (in diesem Fall einen Kalender) verwenden kann. So etwas nennt man in der Fotografie dann wohl "ausgeschieden durch technisches K.O." Das gleiche passiert natürlich auch, wenn digitale Fotos eingeschickt werden, und diese nicht den geforderten Maßen (Auflösung, Kantenlänge etc.) entsprechen. Also Leute, genau lesen bzw. ein paar Euro mehr für einen guten Abzug spendieren oder wenigstens eine neue Druckerpatrone einlegen, bevor ihr Wettbewerbsbilder druckt (hhrrrrr)!


Evelin Gersson und Stefanie Hofgärtner
(Geschäftsstelle Regionalmarketing) mit der Jury
rechts: Paul Cyron, Detlev Motz,
Stephanie Vogel, Jacqueline Esen (Foto)

Die Jurierung lief sehr harmonisch ab, nur bei sehr wenigen Bildern gab es unterschiedliche Ansichten. Sehr schnell waren die Fotos aussortiert, die thematisch daneben lagen oder gestalterisch nicht überzeugten.
Ein kleiner Wermutstropfen für mich persönlich ist die Tatsache, dass heute kaum jemand an der Bearbeitung von Bildern vorbei kommt, wenn er oder sie vorne mitspielen will. Zum Trost sei gesagt: Es gab unter den ersten zehn auch schöne Bilder, die nicht so stark bearbeitet waren wie diese hier.

Die Preisverleihung und Ausstellung der Bilder findet in der zweiten Oktoberhälfte statt. Wer dabei sein möchte: dranbleiben, den Termin und Veranstaltungsort kann man entweder auf den Seiten der AIRfolgsregion erfahren, oder demnächst hier im fotonanny-Blog.


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