Die Idee zu diesem Blogbeitrag entstand, als ich den von
Oliver Schlecht gelesen hatte. Pippi Langstrumpf, die freche Göre, kennt wohl jeder. Ihr rebellischer Charakter ist legendär und sie war die Heldin meiner Kindheit.
Wenn Pippi fotografieren würde, würde sie sich nicht um Kameras, Objektive und technische Zusammenhänge scheren. Sie würde einfach loslegen, schiefe, schräge, völlig fehlbelichtete und unscharfe Fotos machen, und sie hätte unglaublich viel Spaß dabei.
Was die anderen dazu sagen, wäre ihr völlig egal. Sie hätte immer eine passende Antwort parat, wenn jemand daherkäme, und sie zurechtweisen wollte. Genausowenig hätte sie ein Problem damit, ihre verknitterten Fotos an ihr Pferd "Kleiner Onkel" zu verfüttern.
Annika, das brave, spießige Nachbarsmädchen wäre fasziniert, aber auch zurückhaltend und peinlich berührt. Ihre Bilder wären akkurat, hübsch anzusehen oder zumindest zweckmäßig. Sie würde natürlich in eine Schule gehen, um genau zu lernen, wie man "richtig" fotografiert, und sie hätte ein säuberlich sortiertes und verschlagwortetes Bildarchiv.