Freitag, 26. Mai 2017

Lumix GX8 - Ergänzung zum Handbuch GX80

Eine ausgesprochen gute Nachricht habe ich für alle GX8-Fotografen. Es kamen viele Fragen, ob sich mein Handbuch zur GX80 (Amazon, Verlag) auch für das "große Schwestermodell" GX8 eignet. Ja, das tut es. 


Oliver Schlecht, der mit einer GX8 fotografiert, hat mich zu einer Fleißarbeit angestiftet. Er hat mich mit seinem GX8-Knowhow unterstützt und beim Korrekturlesen geholfen. Deshalb kann ich nun ein PDF-Dokument zur Verfügung stellen, in dem wir die GX8 und die GX80 gegenüberstellen. Was haben sie gemeinsam, was unterscheidet sie?
Wer noch vor einer Kaufentscheidung steht, findet hier sicher auch wichtige Informationen.


Wir hatten überlegt, ob wir diese Broschüre als E-Book über einen Shop zur Verfügung stellen, aber wir gehen einen anderen Weg und machen es auf freiwilliger Basis.

Es würde mich sehr freuen, wenn Sie für dieses PDF 3,49 EUR auf mein neu angelegtes Paypal-Konto überweisen. Es handelt sich nicht um eine Spende, Einkünfte müssen versteuert werden und unterliegen einem Umsatzsteuersatz von 19% (2,93 netto / 0,56 USt). Wenn Sie eine Rechnung benötigen, erhalten Sie natürlich eine. Und der Oli bekommt für seine Mitarbeit ... na, kommt darauf an, wie spendabel Sie sind. 

[Update 2020: Das Dokument ist sehr beliebt und wurde auch oft heruntergeladen. Es sind keine 20 EUR zusammengekommen, inkl. Umsatzsteuer - aber Danke an die ausgewählten Leserinnen und Leser, die so nett waren, unsere Arbeit zu honorieren.]

Download: Die GX8 und GX80 im Vergleich

Für Fragen, Anmerkungen oder Ergänzungen zu dieser Broschüre schicken Sie eine Mail an:




Donnerstag, 18. Mai 2017

Bildgestaltung mit dem Smartphone

Vor ein paar Tagen habe ich dieses Bild meinen Facebook-Freunden gezeigt und bekam dazu sehr viele Rückmeldungen. Weil ich gerade erheblich mehr Fotos mit dem Smartphone mache als normalerweise, kam sogar die Frage, ob ich vielleicht gerade an einem Buch über Smartphone-Fotografie arbeiten würde. Nein, das ist nicht der Fall. Im Gegenteil: ich beschäftige mich gerade wieder mit den "Grundlagen", das ist mein Dauerbrenner-Thema. Es klingt langweilig, aber hier wurde mir wieder einmal klar, wie elementar wichtig dieses (uah gähn) Grundwissen ist, selbst oder gerade für Handyfotografen.




















Dieses Bild ist letzten Freitag auf dem Nachhauseweg entstanden. Ich saß in der S-Bahn, hätte nur meine Lumix rausholen müssen und hätte "richtig" fotografieren können. Trotzdem habe ich mein Smartphone benutzt. Dafür gibt es zwei Gründe: erstens will ich gründlich ausprobieren, in welchen Situationen sich diese Immerdabei-Kamera ordentlich schlägt, und wann ich sie besser ruhen lasse.

Sonntag, 14. Mai 2017

Perspektivwechsel

Für die meisten Fotografen ist es so ziemlich das Schlimmste selbst vor und nicht hinter einer Kamera zu stehen. Wir machen gerne Fotos von anderen, aber selber abgelichtet werden - oje! Es gibt wahrscheinlich keine kritischeren Kunden für Fotografen als Fotografenkollegen.

Vor ziemlich genau einem Jahr hatte ich eine Verabredung mit Marian Wilhelm, der wie ich in München lebt und arbeitet. Das Shooting war hochprofessionell vorbereitet. Wir hatten uns einige Wochen davor im Kaffee Sonnenschein getroffen. Marian hatte seine Mappe mitgebracht, und erläuterte mir das Fotoprojekt, für das er mich als Modell gewinnen wollte. Ich war beeindruckt, ein netter Typ ist Marian sowieso, und es war mir eine große Freude, einmal auf diese Weise mit einem Autorenkollegen zusammenzuarbeiten. Als eine der möglichen Locations hatte ich ihm meinen Lieblingsort vorgeschlagen: die Isarauen am Flaucher.

Hier wohne ich, hier jogge ich fast jeden Morgen, hier fotografiere ich sehr oft - und im Frühjahr pflücke ich den frischen Bärlauch. Darüber hatte ich schon ausführlich berichtet, hier sind die Beweisfotos.

© Marian Wilhelm Photography











Das Shooting war kurzweilig, es hat gar nicht wehgetan ;-)
Marian hat mir anschließend eine Auswahl von Bildern geschickt, in denen er bereits die Favoriten markiert hatte, die auch mir am besten gefielen. Besser geht's gar nicht.

Über das Projekt, an dem Marian arbeitet, verrate ich heute noch nichts. Ich werde aber darauf zurückkommen, wenn es so weit ist.

Wenn jemand einen guten Porträtfotografen sucht, oder ein passendes Buch, um sich in Sachen Porträtfotografie schlau zu machen: hier geht's zu Marians Webseite und hier gibt es einen Blick in sein Buch.


Neuerdings kann man die im Rheinwerk Verlag erschienenen Titel entweder als Buch oder als PDF erstehen. Beides zusammen ist als "Bundle" insgesamt günstiger - so kann man das PDF behalten und das Buch verschenken. Das gibt's nur beim Verlag und nicht bei Amazon. Dort dürfen Sie aber den Selfie-Stick kaufen, wenn Sie Ihre Porträts mit dem Handy machen. Ich werde mir auch so ein Ding holen, kein Witz. Meine ersten Selfie-Versuche am ausgestreckten Arm haben mich davon überzeugt, das man so etwas wirklich braucht. Einen richtigen Fotografen mit dem entsprechenden Knowhow wird so ein Stick aber nie ersetzen können.

Freitag, 12. Mai 2017

Bildbesprechung: 1000 Meisterwerke der Digitalkunst

Manchmal reitet mich ein kleines Teufelchen. Dann ist es an der Zeit für einen Artikel in der Rubrik "Der blinde Fleck".

Es gibt Motive, die regelrecht danach schreien, in einem Foto verewigt zu werden.  Dieses hier hatte ich schon eine Woche vorher beim Joggen bemerkt, aber ich hatte keine Kamera dabei. Als ich nach einigen Tagen Regenpause erneut an dieser Stelle vorbeikam, hatte ich vorsorglich das Smartphone mitgenommen. Und siehe da: Das Motiv war immer noch da. 


Warum dieses Werk, das den Titel Kunst to Go trägt, den Auftakt zur Bildbesprechungsreihe "1000 Meisterwerke der Digitalkunst" bildet, erfahren Sie in meinem Paralleluniversum, dem betrachtenswert Blog.

Wenn auch Sie Motive haben, die den Kriterien moderner Meisterwerke entsprechen, nehmen Sie Kontakt auf.

Gegen einen entsprechenden Unkostenbeitrag bin ich gerne bereit, Ihre Werke einer fachgerechten Prüfung zu unterziehen und deren Wert zu schätzen. Natürlich erhalten Sie ein entsprechendes schriftliches Exposé.

😉 Viel Spaß beim Lesen.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Bärlauchzeit - Schön, lecker und gesund




















Bärlauch gibt es in München in Hülle und Fülle. In den Isarauen findet man die intensiv grünen Blätter meistens schon im März. Wenn alles drumherum noch im winterlichen Braungrau vor sich hindöst, sorgen die ersten Bärlauchpflanzen für Farbe in der Landschaft und verbreiten einen intensiven Geruch. In diesem nassen und kühlen Frühjahr ist die Bärlauchblüte etwas später dran. An sonnigen Standorten sind die ersten Blüten schon da, im Schatten sind die Knospen noch geschlossen. Jetzt wird es Zeit zum Fotografieren zu gehen - und Sie können noch ernten.

Das hier ist ein Foto-Blog, darum fange ich mit den Fotothemen an. Weiter unten finden Sie diesmal auch ausführliche Informationen zu dieser tollen Pflanze, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Vielleicht bekommen Sie Lust, Ihr Fotomotiv zu verspeisen?

Das Schwierigste an der Bärlauchblütenfotografie ist das Licht. Sonnenschein setzt wunderbare Akzente, sorgt aber auch für harte Kontraste.

Mittwoch, 3. Mai 2017

Foto TV-Tipps bis Juni




Der Kunstlinks-Newsletter war auch in diesem Monat wieder absolut pünktlich und randvoll mit Tipps aus vielen interessanten Bereichen.

Hier ist die aktuelle Liste mit Sendungen rund um die Fotografie, neue Medien und Kunst - viel Spaß beim Stöbern!

Donnerstag, 13. April 2017

Es gibt viel zu sehen

Wer die Osterferien zuhause verbringt, und betrübt über die weniger schöne Wettervorhersage ist: nicht verzagen! Es gibt in den nächsten zwei Wochen einige Veranstaltungen rund um die Fotografie, bei denen sich ein Besuch lohnt. Der Dokumentarfilm über Robert Frank ist bundesweit zu sehen, die Ausstellungstipps beziehen sich auf den Großraum München.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich alle Leserinnen und Leser generell dazu ermuntern, nicht nur die "großen" Ausstellungen berühmter Fotografen zu besuchen. Selbst in kleineren Gemeinden (bundesweit!) gibt es Fotoclubs, Fotogruppen oder vhs Arbeitskreise, die regelmäßig ihre Bilder in Ausstellungen präsentieren. Und dann gibt es da auch noch die engagierten Fotografen, die es oft nicht leicht haben, überhaupt Ausstellungsmöglichkeiten für ihre eigenen Arbeiten zu finden. In kleineren Gemeinden ist das manchmal einfacher als in großen Städten wie München.













Wie viel Arbeit das Organisieren solcher Veranstaltungen macht, weiß ich nur zu gut. Da stecken nicht nur viel Herzblut drin, sondern auch jede Menge Zeit und Geld. Die Organisatoren und Aussteller freuen sich über jeden Besucher. Als FotografIn hat man nicht nur die Gelegenheit, sich "ein paar Bilder anzuschauen", man kann erkunden, wo man selbst steht und sich inspirieren lassen. Den Erfahrungsaustausch mit anderen Fotografen finde ich immer sehr wertvoll. Manchmal stellt sich im Gespräch auch noch heraus, dass man gemeinsame Bekannte hat. Also nichts wie los und: Frohe Ostern :-)

Dienstag, 11. April 2017

Bildbewertung online - jetzt für Stockfotos

Im Oktober 2016 hatte ich von Keegan, dem Fotocoach berichtet. Jetzt gibt es etwas Ähnliches, allerdings mit einer etwas anderen Ausrichtung.

Mit dem Begriff "Stockfotos" bezeichnet man Bilder, die auf Vorrat produziert und meist von Bildagenturen vertrieben werden („to have in stock“ – „auf Lager haben“). Solche Fotos unterliegen strengen urheberrechtlichen Richtlinien, müssen aber auch bestimmte ästhetische Kriterien erfüllen. Bei der Beurteilung eigener Werke tun sich viele Fotografen schwer. Was verkauft sich gut, was sollte man gar nicht erst ins Archiv einer Bildagentur hochladen?

Montag, 10. April 2017

Smartphone oder Kamera?

Nach dem Artikel zu den aktuellen Kameratrends hat mir Snoopy eine interessante Mail geschrieben, auf die ich so antwortete:

Ich glaube ja, dass wir immer besonders "anfällig" für Neuigkeiten sind, die unsere eigene Weltsicht bestätigen. Darum freut es mich umso mehr, dass Du mir eine andere Perspektive aufzeigst.














Eine ganz andere Perspektive
Aus Sicht eines analogen SW-Fotografen ist ein Comeback der Filmkameras und der dazugehörigen Filmmaterialien zu beobachten. Hinweise dafür sind zum Beispiel, dass Nikon die F5 wieder auflegt, Fuji bringt Filme, Foma neue SW-Papiere und -Filme und auch Ektachrome kommt wieder neu heraus. Nachdem der Umsatz für analoge Filme jahrelang fast auf Null zurückgegangen war, berichtet ein Grosshändler, dass sich der Umsatz nun seit Jahren jedes Jahr wieder verdoppelt. Es scheint sich also für einige Betriebe wieder zu lohnen, Kameras und Filme neu aufzulegen. Das Interesse an Kursen für Filmentwicklung und Dunkelkammerarbeit wächst ebenfalls, sogar bei sehr jungen Teilnehmern. 

Dienstag, 4. April 2017

Foto TV-Tipps für April

















Der Kunstlinks-Newsletter war wieder einmal sehr pünktlich und somit kann ich die aktuelle Liste mit Sendungen rund um die Fotografie, Neue Medien und Kunst gleich weiterreichen.

Wer den Mediathek-Viewer noch nicht kennt, hier geht's zum Blogartikel, in dem ich ihn vorstelle.