Donnerstag, 27. September 2012

TV-Tipps Fotografie für Oktober


Frisch eingetroffen: die aktuellen Fernsehtipps von kunstlinks.de mit dem gewohnten PDF-Download

Die Sendungen sind diesmal im Schweizer Fernsehen, auf ORF 2 und im HR zu sehen, was leider einen entsprechenden Satelliten- oder Digital-TV-Empfang voraus setzt, wenn man nicht gerade in den jeweiligen Regionen zu Hause ist. Ein kleines Trostpflaster wäre die Sendung am Samstagmorgen, siehe vorheriger Blog-Eintrag.

Wer außerdem gute TV- oder Internetvideo-Tipps in Sachen Fotografie hat, darf mir natürlich gerne schreiben.

Dienstag, 25. September 2012

Peter Lindbergh: The Known & The Unknown


In der 40minütigen Sendung square #30 auf arte wird der Lebens- und Schaffensweg des Fotografen Peter Lindbergh nachgezeichnet. In einer angenehmen Mischung aus Interview, Bildern und kurzen informativen Clips erfährt der Zuschauer eine Menge über die Arbeitsweise und Philosophie hinter dem Menschen Lindbergh und den berühmten sowie unbekannten Bildern, die zurzeit in Mailand zu sehen sind.

Update 2020: Video bei Youtube "Deutschland - Deine Künstler" (2015)
Peter Lindbergh ist 2019 im Alter von 75 Jahren verstorben. (Wikipedia)

Donnerstag, 13. September 2012

Bitte lächeln!

Manche Fotos muss man sich hart erarbeiten...

Katzen vor der Kamera, das ist so eine Sache. Leider habe ich kein samtpfötiges Haustier mehr, und so bin ich auf Zufallsbegegnungen angewiesen. In jedem Buch gibt es ein Kapitel über "Tiere vor der Kamera", also rennt die Autorin hinaus und sucht nach geeigneten Fotomodellen. Und da war sie, die Mieze. Sie hockte im Gras und ihr war offensichtlich langweilig. Würde sie einfach nur wegrennen, wenn ich mich ihr näherte? Nein, ich hatte Glück und eins von den verschmusten Exemplaren getroffen. Auf dem Land bekommt man wohl nicht so oft Streicheleinheiten, also holte sie erst mal zur Schmuserunde aus. (Schnurr!) Nachdem wir uns ausgiebig angeschnurrt hatten, schaltete ich die Kamera ein.

Kamera rechts, Katze links... Nähe ist ja gut und schön, aber Katzenposing auf Regenjacke kauft mir keine Redaktion ab.

Was tun?
Schnell einen langen Grashalm abrupfen und den Spieltrieb der Mieze testen. Und siehe da: es klappte. Sie warf sich auf den Rücken, ruderte wild mit den Pfoten und attackierte das Grasbüschel, als wäre es der Staatsfeind Nummer eins. Und die Kamera? Mal wieder viel zu langsam, der Arm zu kurz und die Perspektive schwierig: dauernd hatte mein Supermodel die Pfoten vorm Gesicht oder die Bilder verwischten, weil so eine Kampfkatze einfach superschnell reagiert. Kurz bevor das dritte Grasbüschel völlig aufgearbeitet war, klappte es dann doch noch mit einem schönen Kompaktkamera-Katzenporträt! Ende gut, alles gut... so nach etwa 10 Minuten?

Wer keine Zeit hat, kann ja knipsen. Wer fotografieren will, braucht Geduld... und am besten auch ein eigenes Haustier.

Donnerstag, 6. September 2012

Interessante Fotografen

Das Oktoberfest steht schon wieder vor der Tür... Rund 6 Millionen Touristen kommen im Herbst in die Stadt, vornehmlich um Bier zu trinken. Für fotografiebegeisterte Besucher und Münchner, die nach einem kulturell hochwertigen Alternativprogramm suchen hier ein Tipp: 

Pinakothek der Moderne 
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Aktuell gleich mit zwei interessanten Fotoausstellungen:

True Stories, Amerikanische Fotografie
bis 9.10.12 

Ein absolutes Muss, wie ich finde: 

Karl Blossfeldt und die Sprache der Pflanzen
Das Gesamtwerk, zu sehen bis 21.10.12
Der Verlag Schirmer & Mosel bringt dazu einen neuen Bildband heraus. 

Karl Blossfeldt - Wikipedia  |  Bilder im Netz

Stadtmuseum München
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Floris Neusüss: Traumbilder
Fotografien 1959-83
"Floris Neusüss erforscht seit den späten 1950er-Jahren die Möglichkeiten der Fotografie, mehr zu zeigen als lediglich ein Abbild der uns umgebenden Realität. Seine Fotografien entfalten ihre Wirkung im Spannungsfeld von fotografischer Faktizität und surrealistischem Rätsel. Neusüss verschmilzt eine hochgradig medienreflexive Position, die sich stets der technischen und historischen Voraussetzungen der Fotografie bewusst ist, mit einem poetischen, fast traumwandlerischen Blick."

Floris Neusüss - Wikipedia | Bilder im Netz 

Montag, 3. September 2012

Mitmachen und/oder weitersagen


JULA Fotowettbewerb

JULA ist ein internationales Jugendtheater- und Musikfestival, das seit 2004 jährlich in München stattfindet. Das fünftägige Programm umfasst Theaterstücke mit Künstlern aus ganz Europa, ein musikalisches Projekt  namens 'Piroschki Party', einen Kinobrunch sowie eine Fotoausstellung. Das JULA-Festival ist Träger des Integrationspreises des Bayerischen Jugendrings 2011. Im Jahr 2012  wird das Festival durch die Stadt München unterstützt.
Das IX. JULA-Festival findet vom 5. bis 9. Dezember 2012 im Gasteig München statt.

Machen Sie mit und senden Sie uns Ihre besten Fotos zum Thema “PLACES WE L?VE” –
ein Thema, das aufgrund seiner Offenheit und dem Wortspiel “Live – Love – Leave” vielfältige Anschluss- und Interpretationsmöglichkeiten bietet. In der individuellen Interpretation dieses Themas sind Ihrer Kreativität weder inhaltlich noch fotografisch Grenzen  gesetzt. Die besten Bilder, ausgewählt von einer hochkarätig besetzten Jury, werden in  Form einer Fotoausstellung im Münchener Kulturzentrum Gasteig während der gesamten Dauer des JULA-Festivals präsentiert.

Einsendeschluss: 30.9.2012

Die Teilnahme ist kostenlos. Alle Bildrechte verbleiben beim Fotografen; die eingesendeten Bilder werden ausschließlich im Rahmen des Fotowettbewerbs und der Ausstellung sowie für Fotoreportagen im Internet genutzt.

Alle Infos und Teilnahmebedingungen gibt es hier

http://julafestival-de.blogspot.de/2012/07/julafotowettbewerb2012.html 

http://www.jula-festival.de/

Freitag, 31. August 2012

Fotomarathon 2012 - Nachlese

Der erste Fotomarathon in München ist nun also Geschichte, wie man so schön sagt. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt: es war eine Riesen-Sache. Mehr als 300 Teilnehmer hatten sich angemeldet, und am Ende wurden 254 Bilderserien abgeben. 242 dieser Serien entsprachen den Teilnahmebedingungen, so dass 2904 Bilder übrig blieben, die gesichtet und am Ende auch bewertet werden mussten. Was wäre ein Marathon ohne Sieger?

Das Fotomarathon-Team hatte die 50 Bildserien, die es bis in die Endausscheidung geschafft hatten, auf großformatigen Bögen drucken lassen. Als die Juroren am 1. August pünktlich um 10 Uhr in der Cantina Pasing eintrafen, lagen die Bilder bereits auf den Tischen: Fotos so weit das Auge reichte, wahrlich beeindruckend. Arndt Müller erläuterte das Jurierungsverfahren, das mit dem des Berliner Fotomarathons identisch ist, und legte uns noch einmal ans Herz, dass wir auf den "roten Faden" achten sollten, das übergeordnete Thema "Am Rande des Lichts". Und schon konnte es los gehen: Punkte kleben!

Jurierungs-Marathon am 1.8.12

Welche Serien würden rausfliegen? In der ersten Runde nahmen sich alle Juroren sehr viel Zeit, um die Bilder genau anzuschauen, Notizen zu machen, erste Favoriten ins Visier zu nehmen und Klebepunkte zu vergeben. Es gab noch keine Gespräche, immer wieder prüfende Blicke auf die Themenliste. Tolle Einzelfotos, witzige Ideen, aber war die Aufgabenstellung erfüllt, konnte man schon auf den ersten Blick irgendwo einen "Seriencharakter" erkennen?

Mittwoch, 29. August 2012

TV-Tipp Fotografie für September



Sehr sparsam ist das Angebot an TV-Tipps im Monat September. Eigentlich gibt es nur eine sehenswerte Sendung in der aktuellen Liste von Kunstinks.de, und das ist eine Wiederholung, die schon mehrmals auf Anixe.TV gelaufen ist. Wer diesen Sender nicht gefunden hatte - es ist das geheimnisvolle Vierte - kann sich jetzt auf arte weiterbilden:

Gesammeltes Wissen: Fotografie des 20. Jahrhunderts
20th Century Photography, Dokumentation, USA, 2009
Fast jeder hatte schon einmal eine Kamera in der Hand und manchmal werden Bilder zu Kunstwerken. Beim Sammeln von Fotografien ist es jedoch wichtig, einige Dinge zu berücksichtigen.

Dienstag, 11. September 2012 - 10.20 - 11.50 arte

In der dicht gepackten Sendung verraten Experten, vornehmlich aus den USA, worauf man beim Sammeln von Fotokunst achten sollte. Schlaue Fotografen können diesen Äußerungen entnehmen, wie sie ihre Bilder am besten drucken und haltbar machen, ob sie ihre Werke signieren sollen, oder wie sie interessante limitierte Auflagen produzieren.

Allen künftigen Gurskys dieser Welt wünsche ich viel Spaß beim Schauen.😏

Donnerstag, 9. August 2012

Wunderwerk der Technik

Kamera-Bedienungsanleitungen sind eine feine Sache... nun ja, früher war das mal so. Aus den Begleitheften, die man zu den analogen Spiegelreflexkameras bekam, habe ich eine Menge gelernt, aber das ist schon ein paar Donnerstage her.

Heutzutage liest sich so eine Bedienungsanleitung eher holprig, es gibt tausend Querverweise und millionsiebzehn Fachbegriffe, die selbst dem mit Fachkenntnissen ausgestatteten Leser tiefe Runzel auf die Stirn treiben. Mein Bildschirm hat sich längst daran gewöhnt, dass gelegentlich ein ratloses "Häää???" aus meiner Kehle dringt. 😕 Dazwischen gibt es aber auch diese kuriosen Momente, in denen ich mir einen Lacher nicht verkneifen kann. 😆 Wie gefällt euch der hier?

Mittwoch, 1. August 2012

TV-Tipps Fotografie für August


Die neue Liste mit Fernsehsendungen rund um die Fotografie steht wieder zum Herunterladen bereit. 

Besonders sehenswert in diesem Monat:

Sonntag, 19. August 2012 - 11.35 - 12.00 3sat
Nicolas Faure - Fotograf Der Schweizer Fotograf Nicolas Faure ist international durch seine märchenhaften Waldfotografien bekannt geworden. Mit den Fotos verarbeitet er eine Familientragödie: Vor einigen Jahren erschoss sein Bruder Vater und Mutter. Die eindrückliche Dokumentation "Nicolas Faure - Fotograf" begleitet den Künstler bei seinen Fotoshootings im Wald und lässt Faure von der zugrunde liegenden Idee erzählen.

Wie immer: herzlichen Dank an den Service von www.kunstlinks.de


Dienstag, 24. Juli 2012

Der erste Münchner Fotomarathon

Am vergangenen Samstag war es endlich so weit: Nach über acht Monaten intensiver Vorbereitung fand der erste Münchner Fotomarathon statt! Das Fazit gleich vorneweg: es war eine rundum gelungene und super organisierte Veranstaltung, die nach Wiederholung schreit. 

Das Kernteam war frühzeitig am Veranstaltungsort, um die letzten Vorbereitungen zu treffen und die zusätzlich organisierten Helfer einzuweisen. Um 9:30 Uhr öffneten sich die Türen und die über 300 registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich ihre Startnummern und das Startpaket abholen. Dann hieß es erst mal warten, denn um die Chancengleichheit zu gewähren, gibt es die Aufgaben eines Fotomarathons erst, wenn alle da sind. Es war kühl, aber die Sonne ließ sich zwischendurch schon mal blicken. So verging die Zeit bis zum offiziellen Startschuss um 11 Uhr wie im Flug: man traf alte Bekannte oder konnte neue Kontakte knüpfen. Manche hatten Freund/in oder Ehepartner/in als Motivator oder Helfer dabei, andere brachten auch ein Fotomodell mit, natürlich ganz offiziell mit Modellvertrag...

Nach einer kurzen und knackigen Ansprache durch Arndt Müller (Fotomarathon-Team) und einer inspirierenden Rede des Fotokünstlers Michael von Hassel (Schirmherr) wurden die Zettel mit den ersten sechs Aufgaben verteilt. Unter dem Motto "Am Rande des Lichts" sollten folgende Themen umgesetzt werden: