Donnerstag, 27. Juli 2017

Fernsehtipps für August


Der Kunstlinks-Newsletter war auch in diesem Monat wieder absolut pünktlich.

In der aktuellen Liste mit Sendungen gibt es diesmal vor allem sehr viel Wissenswertes über Kunstepochen, Beiträge über die Wirkung von Farben, und wie gewohnt ein paar Seitenblicke. 

Viel Spaß beim Stöbern!





Mittwoch, 26. Juli 2017

Kreativ sein, was gibt es Schöneres?


Nach Jens-Uwe aus "Down Under" möchte ich heute meine langjährige Wegbegleiterin und Freundin Dorothe vorstellen. Unser gemeinsames Hobby hat uns anfangs zusammengebracht,  und die Fotografie verbindet uns bis heute -  auch beruflich. 

Kooperation trotz Konkurrenz - das ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht, liebe Dorothe :-)
Ich denke das liegt auch daran, dass jede von uns ihre ganz eigene Nische gefunden hat, und dass wir eine Win-Win-Situation daraus machen konnten.


Wir kennen uns seit...
Anfang der neunziger Jahre, die Zeit vergeht. Viele wunderbare Jahre des Austausches.

Wir haben uns kennengelernt....
Als mein Mann und ich nach München zogen haben wir uns einem Fotoclub angeschlossen. Wir suchten Kontakt zu Gleichgesinnten, haben wunderbare Menschen kennengelernt, u.a. Dich.

Du fotografierst seit...
meinem 16. Lebensjahr. Wobei, nun ja, ich würde sagen, damals war es mehr knipsen. Meine erste Kamera die AGFAMATIC 2008 Tele-Pocket. Ritsch-Ratsch-Klick fertig war das Bild. Mit meinem Babysitterjob habe ich mir in der Oberstufe das Geld für meine erste größere Kamera zusammengespart, mein Einstieg. Seitdem lässt die Fotografie mich nicht mehr los. 

[Fotonanny: oh ja, diese Kamera hätte ich auch gerne gehabt. Sie passte in die Hosentasche, fast wie das Smartphone heute :-) Meine damalige Pocketkamera war eher wie ein Brikett, ABER sie hatte ein eingebautes Blitzlicht... ]

Montag, 24. Juli 2017

Fotorätsel












Wer herausbekommt, wie diese Bildmontage gemacht wurde,
bekommt ein handsigniertes Exemplar des Buchs "Fotografieren"!  (Amazon)

Lösungsvorschläge 





Einsendeschluss ist der 15.8.2017
Bei mehr als einer richtigen Lösung entscheidet das Los.😅

Mittwoch, 19. Juli 2017

Urlaub vor der Haustür

Dahoam in Giasing*




















Ich komme nicht so oft aus München weg wie andere Leute. Darum fällt mir manchmal die Decke auf den Kopf, und ich blöke herum. Ich erkläre, dass ich alles schon fotografiert habe, und unbedingt mal weg muss, um etwas anderes zu sehen. Woanders gibt es ganz andere, total spannende und viel interessantere Motive als hier. Vor allem solche, die ich noch nicht fotografiert habe. Das ist natürlich Quatsch, denn bereits Karl Valentin wusste: Alles ist schon fotografiert worden, nur noch nicht von jedem. 😉

Als wir neulich Besuch aus dem hohen Norden bei uns zu Gast hatten, waren gemütliche Spaziergänge angesagt. Auf dem Weg in die Biergärten und zum Bäcker zeigten wir unseren Gästen "unser" Stadtviertel. Dabei sind mir so viele Motive "entgegengesprungen" wie selten zuvor.  Mein Gelangweilt-Sein von der unmittelbaren Umgebung hat also nichts mit den real vorhandenen Motiven zu tun, sondern mit meiner inneren Einstellung.

Montag, 17. Juli 2017

Brennweite, Brennweite und nochmal Brennweite


















Man kann es gar nicht oft genug wiederholen: Ein Weitwinkelporträt (links) sieht einfach anders aus als eines, das mit einer etwas längeren Brennweite aufgenommen wurde (rechts). Wer nicht weiß, was die Begriffe "Brennweite" und "Weitwinkel" bedeuten: Das ist die Einstellung vom Zoom. Weitwinkel ist das, was man automatisch benutzt, wenn man das Handy einschaltet und ein Selfie macht. ;-)

Unsere geduldige Onkel-Buddha-Figur hat kein Problem damit, dass sie einmal ganz dicke Backen und dazu einen abgeflachten Oberkopf bekommen hat. Das Weitwinkel hat dem Buddha zudem die Ohren an den Kopf geklebt, seine Schultern sind schmaler und die Brust ist runder geworden.

Mit etwas mehr Abstand und leicht gezoomt sieht die Figur realistisch aus. Zudem war es im rechten Bild möglich, die störenden Schatten hinter und auf dem Motiv zu vermeiden.

Ich weiß, dass die meisten Leute nicht so genau hinschauen, und nur ganz selten die Möglichkeit des direkten Bildvergleichs haben. Darum würde ich sagen: selber mal ausprobieren. Man bekommt auch bei anderen Motiven wundersame Effekte, wenn man den Aufnahmestandort und die Brennweite (die Zoomstellung) verändert. Dazu braucht man keinerlei Technikwissen, nur den Zoom und die Vollautomatik.

Montag, 10. Juli 2017

Lumix FZ1000 / FZ2000 - Neuigkeiten zu den Handbüchern

Ende März ist mein Handbuch zur FZ2000 erschienen. Über meine gemischten Gefühle zu dieser Kamera hatte ich bereits berichtet, allerdings nutze ich kaum Videofunktionen, und gerade darin ist diese Kamera besonders stark. Vor einiger Zeit hatte ich dazu einen interessanten Austausch mit Thomas K., der sie zu 95% für Video nutzt. Bis auf die durchschnittliche Lichtstärke (wie bei der 1000) ist er rundherum zufrieden "ein Quantensprung in jeder Hinsicht". Das freut mich zu hören!



Die FZ1000 ist immer noch im Handel erhältlich, mein Handbuch dazu ist inzwischen vergriffen. Ich bekomme fast täglich Mails, darum möchte ich heute die am häufigsten gestellten Fragen beantworten:

1. Wo gibt es das Buch noch?
Ich habe keine Restexemplare mehr. Eventuell gibt es noch welche bei eBay, Amazon oder anderen Versand- oder Buchhändlern, wenn jemand sein gebrauchtes oder ein unbenutztes Neuexemplar zum Verkauf anbietet. Da der Titel von Verlagsseite nicht mehr lieferbar ist, ist auch die Buchpreisbindung aufgehoben.

3. Wird es nochmal nachgedruckt?
Nein, nicht in der vorliegenden Form.

2. Kann ich das Buch als PDF bekommen?
Leider nein, es war nie in diesem Format erhältlich. Mehr dazu weiter unten.

4. Gibt es die Handbücher zur FZ1000 / FZ2000 auf Englisch?
Auch hier lautet die Antwort: leider nicht. Wenn sich ein Verlag aus dem englischsprachigen Raum fände, könnten wir klären, ob sich das für alle Beteiligten lohnt. Es muss ja nicht nur der Text des Buchs übersetzt werden, sondern auch fast alle Screenshots werden auf Englisch gebraucht...

Neuauflage
Die Rechte an meinen Texten und Bildern fürs deutsche FZ1000 Handbuch habe ich zurückbekommen und eine Neuauflage im Selbstverlag - vornehmlich als E-Book geplant. Nach Sichtung der Dateien und Überarbeitung des ersten Kapitels wurde aber schnell klar, dass mich dieses Projekt mehrere Wochen beschäftigen würde. Obwohl ich mich sehr freue, dass immer noch so viele Leserinnen und Leser an diesem Buch interessiert sind, ist der Aufwand im Verhältnis zum Ertrag aus einem solchen E-Book schlichtweg zu groß. Für diese schweren Herzens getroffene Entscheidung bitte ich um Verständnis.

Es werden übrigens PDF-Dokumente dieses Buchs (und anderer Bücher) im Internet feilgeboten. Dabei handelt es sich entweder um Raubkopien, gegen deren Verbreitung die Verlage rechtlich vorgehen oder aber um Lock-Angebote, mit denen man sich einen schönen Virus auf den Rechner laden kann. Also besser die Finger weg von solchen Angeboten...

Freitag, 30. Juni 2017

Formatwechsel: Panorama für einen Engel

"Mich interessiert deine Arbeitstechnik", schrieb Michael neulich. Seine Frage bezog sich darauf, ob ich den Modus M benutze. Ja, manchmal tue ich das, aber nur, wenn es unbedingt nötig ist.
Heute habe ich so einen Fall, in dem der Modus M nützlich ist: Die Panorama-Technik. Üblicherweise wird sie für größere Stadt- oder Landschaftsmotive eingesetzt, aber man kann sie auch für andere Motive nutzen.










Im Alten Nordfriedhof in München steht ein sehr schöner Engel, mit dem wir uns bei der letzten Foto-Exkursion ziemlich lange beschäftigt haben. Dabei kam die Frage auf, welche Details und engeren Ausschnitte man von diesem Motiv noch machen könnte, und vor allem wie.  Ein Engelsgesicht allein macht noch keinen Engel, das typische Ausstattungsmerkmal sind die Flügel. Das Gesicht ist vorne, die Flügel sind hinten: wie bringt man das zusammen in ein Bild? Die Suche nach der für mich richtigen Perspektive dauerte eine Weile, aber in einem einzelnen Foto sah das Ganze irgendwie noch nicht so aus, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Panoramafunktion der Kamera hätte mir bei diesem Motiv nicht geholfen, weil sie mich zwingt, mit dem Weitwinkel zu fotografieren, und einen Schwenk von mindestens 180° vorgibt. Ich wollte eine längere Brennweite verwenden und nur einen kleinen Ausschnitt fotografieren, also machte ich genau davon vier stark überlappende Einzelaufnahmen. Ein Fehler ist mir bei dieser Serie unterlaufen, aber dazu später mehr.







Montag, 26. Juni 2017

TV-Tipps für Neugierige


Im Sommermonat Juli hat man ja nichts besseres zu tun, als fernzusehen... ;-)


Gut, dass es die Mediatheken gibt, in die man eintauchen kann, wenn das Wetter mal nicht so toll ist. Vorsicht beim Sender arte, der ist sehr sparsam und nimmt nach nur sieben Tagen alles wieder aus dem Netz.





Montag, 12. Juni 2017

Grüße aus "Down Under"

In meinem Freundeskreis gibt es Wegbegleiter, die ich sehr schätze. Manche von ihnen kenne ich schon sehr lange. Uns verbindet nicht nur die Begeisterung fürs Fotografieren, aber in dieser Interviewserie wird es vor allem darum gehen. Es gibt so viele unterschiedliche Wege, die man als Fotograf einschlagen kann, ob als Profi oder Amateur. Darum ist diese Artikelreihe auch unter dem Schlagwort Inspirationen zu finden.

Beginnen möchte ich mit einem sehr guten Freund, der vor über zwölf Jahren nach Australien ausgewandert ist.

Fotonanny: Jens Uwe, ich vermisse unsere gemeinsamen Fotospaziergänge, aber es ist toll, dass wir uns in all den Jahren nicht aus den Augen verloren haben - Internet sei Dank.




Wir kennen uns seit
...einer Zeit, als das Internet in der Kinderwiege lag, und ich das grafische Muster von Jacs Telefonnummer erinnerte, wenn ich die Tasten drückte.

Wir haben uns kennengelernt durch
...meine Leidenschaft für Fotografie, entdeckt auf einer Australienreise, entwickelt mit Hilfe des Fotoclubs Ost in München.

Du fotografierst...
seit 1995.

analog: früher – meine Analogkamera führt nun ein Schattendasein in einer Schublade.
digital: gelegentlich – nicht mehr so viel wie früher, da ich derzeit fast all meine Freizeit in meine Website investiere.
mit dem Smartphone: gelegentlich – früher hatte ich eine Kompaktkamera für jene Momente dabei, in denen ich „Ach, hätte ich doch...!“ dachte. Nun nutze ich mein iPhone.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Fotoprojekt: Fahrräder
















Am kommenden Wochenende wird "das Fahrrad" zweihundert Jahre alt. Am 12.06.1817 fuhr Karl Drais in Mannheim zum ersten Mal auf seiner Laufmaschine, daraus entwickelte sich eine Revolution der individuellen Mobilität, die uns gar nicht so bewusst ist. Für uns ist es einfach selbstverständlich, Radfahren zu lernen, und uns mit diesen einfachen und doch so soliden Fahrzeugen durchs Gelände zu bewegen. Fahrradfahren ist angeblich sogar effizienter als jede andere Art der Fortbewegung, sogar als das Laufen. Stimmt: Im Fitnessstudio verbrauche ich auf dem Laufband viel schneller Kalorien als auf dem Fahrrad-Ergometer!

Einhundert Kalorien geben einem Radler die Kraft, um drei Meilen (~ knapp fünf Kilometer) zu fahren, ein Auto schafft damit gerade mal 85 Meter!

Über die Ursachen des Klimawandels kann man geteilter Meinung sein, aber angesichts der hässlichen Abgaswerte von Autos (hust!) plädiere ich ebenfalls fürs Radfahren in der Stadt, wo immer es geht. Dabei gilt mein Respekt all denjenigen, die sich rücksichtsvoll verhalten und immer noch selber in die Pedale treten, obwohl die E-Bikes und Pedelecs im Vormarsch sind. Bei uns vor dem Haus entsteht gerade ein neuer Fahrrad-Unterstellplatz mit Stromanschluss. Zeichen der Zeit... Solche Dinge sind immer ein Foto wert, manchmal auch zwei.