Donnerstag, 2. Dezember 2021

Leserbrief zum Menschsein (1-3)

Hallo,
sehe mir immer die Bilder an, mir ist schon klar dass die Bilder/Motive das Wesentliche sind, trotzdem wäre es schön mit welcher Kamera (früher glaub ich stands darunter) aufgenommen.
Danke.
(Immer noch Smartphone und Lumix fZ1000?)
 
Ja, vielen Dank der Nachfrage. Ich fotografiere immer noch in dieser "Kombination", und reiche die Aufnahmedaten gerne nach:
 
Lumix FZ1000 ii
40 mm | 1/80 s | f3,2 | ISO 160



Lumix FZ1000 ii
85 mm | 1/80 s | f4 | ISO 250

Smartphone
28 mm | 1/35 s | f1,9 | ISO 160
SW-Umsetzung in Lightroom
 
Falls Sie an weiterführenden Infos interessiert sind... 

Grundsätzlich starte ich beim Fotografieren mit der Programmautomatik (P) und passe die Kombination aus Belichtungszeit und Blende mit dem Programm-Shift an, wenn ich es gestalterisch für nötig halte. Bei Bedarf wechsle ich zu einer Halbautomatik (A, S) und regle dort entweder die Blende oder die Belichtungszeit: 
  • Um einen Wischeffekt zu erzielen: (S + lange Belichtungszeit), 
  • um ein bewegtes Motive scharf abzubilden: (S + kurze Belichtungszeit). 
  • Für eine genauer definierte Schärfentiefe wechsle ich zum Modus A
Die Programmautomatik der Lumix arbeitet grundsätzlich mit offener Blende und liefert Bilder mit selektiver Schärfe, vor allem wenn man zoomt. Deshalb benutze ich den Modus A, wenn von vorneherein klar ist, dass ich mit den hohen Blendenstufen (f8 - f11) arbeiten will. Beim Smartphone benutze ich die Automatik. Bei beiden Kameras kommt situativ die Belichtungskorrektur zum Einsatz, was bei diesen Motiven nicht erforderlich war.

Das kann man auch alles ganz anders angehen, aber diese Methode hat sich bei mir eingeschliffen, und ich kann auf diese Weise am schnellsten arbeiten. Wenn Sie lieber nur im Modus A, S oder M fotografieren, kommen Sie mit den gleichen Zeit-/Blendenkombinationen zum gleichen Ergebnis.
 
Schärfentiefe beim Smartphone
Bilder von weiter entfernten Objekten haben generell wenig selektive Schärfe, das heißt ich kann davon ausgehen, dass eine größere Szene meistens "von vorne bis hinten" aussieht, als wäre sie durchgängig scharf. Nur bei Nahaufnahmen ist eine gewisse selektive Schärfe vorhanden und kann durch die Perspektive bzw. den Bildaufbau noch deutlicher sichtbar gemacht werden. Das funktioniert aber nur, wenn hinter dem nahen Hauptmotiv ein größerer Abstand zu den nächsten Objekten vorhanden ist. Im nachfolgenden Bild nimmt die Schärfe von links nach rechts leicht ab, weil die Objekte rechts weiter entfernt sind. Diesen Verlauf finde ich nicht so optimal, weil er mir nicht stark genug ausgeprägt ist. Fotografisch lässt sich das mit meinem Handy nicht lösen, per Bildbearbeitung oder App wäre ein nachträglich aufgesetzter Unschärfeverlauf möglich.

Smartphone
28 mm | 1/35 s | f1,9 | ISO 100


Alle Bilder durchlaufen bei mir den Workflow in Lightroom; bei Bildern aus dem Smartphone sind die Bearbeitungen generell stärker als bei den Fotos aus der Lumix. Presets in Lightroom probiere ich manchmal aus, entscheide mich dann aber fast immer für individuelles Feintuning, auch bei der Schwarzweiß-Umsetzung. 
 
Das wiederum erinnert mich gerade daran, dass ich mal wieder den "Kreativmodus" der Lumix benutzen könnte. 😀 Mein Smartphone hat ebenfalls diverse Kreativeinstellungen, aber die Einstellungen sind mir unterwegs fürs schnelle Fotografieren "im Vorbeigehen" zu aufwändig.

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