Sonntag, 20. Mai 2018

Alles neu macht der Mai: Wartungsarbeiten und DSGVO



















Durch die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die am 25. Mai in Kraft tritt, sind einige Änderungen an meiner Homepage www.betrachtenswert.com erforderlich. Diesen Umstand nutze ich nun, um den ganzen Auftritt grundlegend zu aktualisieren. Deshalb ist die Seite momentan nicht erreichbar. Nach dem Relaunch wird meine Heimatseite auch auf mobilen Endgeräten besser dargestellt.

Abonnenten des Newsletters erhalten in den nächsten Tagen einen letzten Rundbrief über den alten Newsletteranbieter Webmart, von dem ich mich nach der Gesetzesänderung leider trennen muss.  Sie bekommen demnächst die Möglichkeit, sich für den neuen Newsletter anzumelden. Hauptsache wir sind alle datenschutzkonform. 😓

Donnerstag, 3. Mai 2018

TV-Tipps für den Mai





















Hier ist die komplette Sendeliste für den laufenden Monat, auch mit Empfehlungen des Schweizer Senders SF1:

Samstag, 12. Mai 2018 - 09:40 - 10:40 Uhr 
Walter Pfeiffer - Chasing beauty 
Erst spät schaffte der gelernte Dekorateur und Grafiker Walter Pfeiffer den internationalen Durchbruch als Mode- und Porträtfotograf.

Was uns die Fotografie verrät ergründet das Team von Xenius am 23. Mai um 16:45 Uhr auf arte. Na, da bin ich ja mal gespannt.

Mindestens genauso neugierig bin ich auf den Beitrag Homo Digitalis - Wie lange sind wir noch Mensch? Den gibt's am Dienstag, 29. Mai 2018 um 22:10 Uhr, ebenfalls auf arte.

Vielen Dank an www.kunstlinks.de

Dienstag, 24. April 2018

Kann es sein, dass Fotoapparate altern?

Diese interessante Frage erreichte mich unlängst per Mail. Im ersten Moment war ich überrascht, weil ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht hatte, ob sich die Bildqualität einer Kamera im Lauf der Jahre verschlechtert.
Natürlich altert alles, Autos genauso wie Menschen. Warum sollte das bei Digitalkameras anders sein? Es ist prinzipiell vorstellbar, dass die Bildqualität durch die Alterung abnimmt, aber ich bin eher skeptisch, dass dieser Unterschied für das menschliche Auge sichtbar ist.


Typische Defekte
Die Kamera, um die es bei der Frage ging, ist älter als fünf Jahre und ein einfaches Kompaktmodell. Typische Altersdefekte von Digitalkameras sind Totalausfälle, kaputte Batteriedeckel und mechanische Ausfälle des Objektivs. Bei Kompakt- und Bridgekameras wird das Objektiv jedes Mal ein- und ausgefahren, wenn man die Kamera ein- beziehungsweise ausschaltet, oder wenn sie in den Ruhemodus wechselt. Diese Mechanik wird also stark beansprucht und setzt irgendwann aus.

Donnerstag, 19. April 2018

Ausprobieren statt studieren


Am vergangenen Wochenende sind meine Belegexemplare eingetroffen: Fotografieren! Der Fotokurs zum Mitmachen ist jetzt im Handel erhältlich.
Dieses Buch richtet sich an Fotografierende, die wenig praktische Erfahrung haben, und soll sie in die Lage versetzen, mit den Schritt-für-Schritt-Anleitungen die wichtigsten Foto- und Kameragrundlagen in Eigenregie zu trainieren. Übungen zur Bildbearbeitung sind ebenfalls enthalten. Hier geht's zur Leseprobe.

29,90 EUR / Hardcover / 360 Seiten als Buch, E-Book oder beides (Bundle) beim Verlag oder bei Amazon.


Das Cover sieht dem 2012 erschienenen Buch sehr ähnlich, das neue Buch widmet sich jedoch dem Verständnis und dem Training der elementaren Foto-Grundlagen. Motto: So viel Theorie wie nötig, dafür so viel Praxis wie möglich. Wer seine Kamera danach gut beherrscht und Lust auf mehr hat, für den wäre Fotografieren! (Amazon) aus dem Jahr 2012 ein gutes Folgewerk. Auf dem Gebrauchtmarkt sind derzeit noch einige günstige Exemplare verfügbar, nachgedruckt wird es nicht mehr.



Im neuen Buch gibt es auch die Rubrik Quiztime. Anhand von eingestreuten Fragen können die Leserinnen und Leser ihren Lernfortschritt überprüfen. Weil das im sogenannten Multiple-Choice-Verfahren funktionieren soll, musste ich natürlich auch mögliche Lösungen vorgeben.

Dienstag, 17. April 2018

Fotoprojekt Fahrräder (reloaded)

Dass ich Fahrräder mag und sie für ein wunderbares fotografisches Sammelthema halte, hatte ich bereits in einem früheren Blogbeitrag erwähnt. Mit dieser Leidenschaft bin ich nicht allein. Allerdings gibt es so 'ne Fahrräder und so' ne Fahrräder.


Die einen mag man, die anderen offensichtlich nicht. Es war keine besonders kluge Strategie von oBike, Großstädte weltweit mit ihren grässlichen vollgummibereiften gelben Mietfahrrädern zu überschwemmen. Aus einer prinzipiell coolen Idee wurde ein Ärgernis. Dass in meiner sonst so gepflegten Heimatstadt München ein solcher Vandalismus aufkommt, hat mich überrascht. Allerdings handelt es sich nicht um ein lokales Phänomen, wie Berichte und Bilder aus anderen Städten nahelegen. Womöglich liegt es an der Farbkombination, die an eine Invasion von Wespen erinnert?

Mittwoch, 11. April 2018

Workshop mit Reptilien

Schon im letzten Jahr hatte mich eine Kursteilnehmerin gefragt, ob ich nicht mal eine Exkursion in die  Auffangstation des Reptilienhauses in München organisieren könnte. Diese Einrichtung kannte ich bereits vom Hörensagen: Ein guter Freund hatte mir einen Besuch ebenfalls nahegelegt, vor allem um diese Auffangstation in ihrer Arbeit zu unterstützen. Zu einem Workshop konnte ich mich nicht durchringen, aber es gibt Termine, die von der Auffangstation selbst organisiert werden. Steffis Erfahrungsbericht teile ich hier gerne:

(c) Steffi A.

















Die Auffangstation hat mit ziemlich vielen Widrigkeiten zu kämpfen, da sie mit den Räumen, die ihnen zur Verfügung stehen, auskommen müssen. So kommt es vor, dass die Terrarien bis unter die Decken gestapelt sind, in denen dann die Tiere untergebracht werden. Auch habe ich erfahren, dass sie eine Außenstation im Tierheim in Riem haben, was von dort aber bedauerlicherweise (laut Aussage des Leiters der Auffangstation) nicht unterstützt wird.

Montag, 9. April 2018

TV-Tipps bis Mai




















Frisch eingetroffen ist die aktualisierte Liste mit interessanten Sendungen für den Zeitraum bis Anfang Mai. Für reine Fotografen ist diesmal nicht sehr viel dabei, dafür gibt es eine Menge Tipps in der Rubrik Internet&Medien.

In dieser Woche widmet sich die Sendung Kulturzeit auf 3sat dem Thema "Gelebte Utopien - Auf der Spur einer besseren Welt". Vielleicht ist das mal ein interessantes Alternativprogramm für alle, die den Fernseher wegen der vielen schlechten Nachrichten schon gar nicht mehr einschalten? Ein Plädoyer für intelligente Mediennutzung finden Sie in meinem betrachtenswert-Blog.

Mein Dank für die zuverlässige Zusammenstellung und Zusendung der TV-Tipps gilt, wie immer,  Hermann Ludwig und seinen kunstlinks.de 

Wenn ich zwischenzeitlich interessante Kurzbeiträge aus Kultursendungen sehe, verlinke ich diese auf meiner Facebook-Autorinnenseite.

Mittwoch, 21. März 2018

Analoge Fotos und Dias digitalisieren: Erfahrungsbericht


Im Oktober hatte ich angekündigt, dass ich testweise einige meiner analogen Bilder von einem professionellen Dienstleister digitalisieren lassen wollte. Aus Überfluss an Zeitmangel konnte ich die Sendung erst im November losschicken. Für meinen Testauftrag hatte ich tief ins Archiv gegriffen und Originale in vier unterschiedlichen Formaten gewählt:
  • Kleinbilddias und 
  • Kleinbildnegative aus den 1990ern (24x36 mm)
  • Negative im Pocketformat (24x24 mm) sowie 
  • einen Streifen eines analogen 6x6 Rollfilms (Mittelformat) aus den 1970ern.
Im Hinblick auf die Motive hatte ich Typisches und Schwieriges ausgesucht: Die Dias waren ziemlich verstaubt, manche tendenziell unterbelichtet, und auf dem Rollfilm befanden sich Sonnenuntergangsmotive. Da ich selbst auch schon einiges Material digitalisiert habe, war ich mir im klaren darüber, dass das keine leichte Aufgabe wird.

Donnerstag, 8. März 2018

TV-Tipps bis April
















Frisch eingetroffen ist die aktualisierte Liste mit interessanten Sendungen für den Zeitraum bis Anfang April. Diesmal sind wieder einige große Namen dabei: Peter Lindbergh, Nadar, Robert Frank und August Sander. Das Gute an den Wiederholungen ist, dass man immer eine zweite (dritte und vierte) Chance bekommt... 

Montag, 5. März 2018

Der Alltag macht uns fertig

Hilde und Gretl waren zwei Cousinen aus dem österreichischen Waldviertel, die in einem kleinen Hexenhäusl gemeinsam gelebt hatten...

Geht es Ihnen wie mir? 
Bei diesen Begriffen springt mein Kopfkino sofort an. So könnte auch ein Märchen anfangen! Ganz so märchenhaft ist die Geschichte von Hilde und Gretl bei genauerer Betrachtung nicht, aber skurril ist sie allemal. Ich wage zu behaupten, dass Österreicher eine Form von Humor besitzen, mit der nicht jeder etwas anfangen kann. Wenn Sie den "Knochenmann" mit Josef Hader kennen, oder die TV-Serie "Braunschlag" gesehen haben, wissen Sie vielleicht, was ich meine. Dieser Humor hat manchmal auch etwas Düsteres und Befremdliches. Als ich etwas tiefer in das Thema "Hilde und Gretl" eintauchte, war ich zwiegespalten, denn die beiden Frauen sind seit fast zwanzig Jahren tot. 

Das Haus, in dem die beiden gelebt hatten, lag seit 1999 in einer Art Dornröschenschlaf. Als der Fotograf Peter Coeln das Haus kaufte, waren noch alle Gegenstände an ihrem Platz, so wie die beiden alten Damen zuletzt darin gelebt hatten. Normalerweise kümmern sich Angehörige um den Nachlass und um das Entrümpeln von Wohnungen. Normalerweise geschieht das alles innerhalb kürzester Zeit, weil Wohnraum an den meisten Orten so begehrt ist, dass man ihn schnellstmöglich leerräumt und wieder auf Vordermann bringt. Nicht so in diesem Fall. Peter Coeln und der Autor Tarek Leitner haben sich vor der Renovierung auf eine Spurensuche begeben. Die Hinterlassenschaften der beiden Cousinen wurden nicht, wie so oft üblich, radikal entsorgt. Sie wurden in einem Buch verewigt, und bei Youtube kann man sich auch einige Videos dazu anschauen. Die Links finden Sie am Ende dieses Beitrags.

Abbildungen (c) Peter Coeln,
mit freundlicher Genehmigung des Brandstätter Verlags

Privatsphäre: Darf man das?
Natürlich drängt sich unweigerlich die Frage auf: Wie weit darf man gehen, wenn man im Nachlass fremder Menschen herumstöbert? Wird das nicht irgendwann zu persönlich?